Acht Jahre – wir feiern „Blecherne Hochzeit“

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Foto: Thomas Jaklitsch

 

Mein Finley hat heute Geburtstag, seinen Achten!

Das heißt für ihn und mich, dass wir so etwas wie unseren achten Hochzeitstag feiern. Zeit für eine Beziehungsanalyse.

Bezeichnender Weise ist der achte Hochzeitstag auch als die Blecherne Hochzeit bekannt. Das passt zu uns Zweien wirklich hervorragend. Denn wie in allen guten, haltbaren Lebenspartnerschaften hat es in den letzten Jahren manchmal ordentlich gescheppert. Zwischen uns, zumindest in der Anfangszeit, mit anderen Hunden, aber auch wir zusammen gegen den Rest der Welt.

In der Anfangszeit, da fehlte uns manchmal das gegenseitige Verständnis und ein Bisschen auch der nötige Respekt. Na ja in der Nachbetrachtung, muss ich ja zugeben, dass ich manchmal ziemlich auf dem Schlauch stand und nicht wusste, wie ich meinem Dickkopf bestimmte Regeln klarmachen sollte.

Wenn es eine Lektion gab, die ich lernen mußte, dann hieß sie Geduld. Den Ehrgeiz zur Seite legen, kleine Schritte gehen und kleinste Erfolge schätzen lernen. Uff, das war wirklich schwer.

Ein paar Gemeinsamkeiten hatten Finley und ich aber von Anfang an. Wir hatten uns gern, na ja, sagen wir mal meistens… Wir können beide sehr dickköpfig sein, haben beide ein gelegentlich aufbrausendes Temperament und wir haben beide nie aufgegeben an unserer Beziehung zu arbeiten.

Inzwischen ist aus uns das Team „Zwei wie Pech und Schwefel“ geworden. Seit Finley bei uns eingezogen ist, waren wir Zwei noch keinen Tag getrennt und das ist gut so. Ich hätte große Schwierigkeiten meinen Dicken in dritte Hände abzugeben und ich bin überzeugt, er würde es auch nicht verstehen.

Eigentlich hatte ich ja mal eingeplant, einen zweiten Hund bei uns einziehen zu lassen. Dieser Wunsch ist mit der Zeit immer kleiner und unscheinbarer geworden. Finley füllt den Hundeplatz in meinem Herzen vollständig aus. Ich bin einfach gern mit ihm zusammen. Wenn er sich am Schreibtisch zu meinen Füssen legt und schläft, fließen die Gedanken besser und die Texte sind schneller geschrieben. Dass seine „Schläfen“ schon leicht ergraut und sein Schnarchen im Laufe der Jahre ein wenig lauter geworden ist, stört mich überhaupt nicht. Ich habe ihn einfach lieb, diesen großen Brummbären und freue mich auf noch möglichst viele gemeinsame Jahre.

 

 

 

 

4 Antworten
  1. René Hessler
    René Hessler says:

    Nachträglich allet Jute zur „Blächernen“

    Ick sag imma,son Hundi is wie’n Mensch,man muß sich einlassen.
    Gibst Du 100%,so bekommst Du es 1:1 zurück!
    Jenau so bei der „Erziehung“, wenn ick wat verlange,muss ick och mich selber anpassen, d.h.seine/ihre Eigenarten zu akzeptieren und evtl.als Vorteil ausbauent nutzen.
    Meine Devise:“ Leben und leben lassen !1ölf!!“(wollte es mal getippt haben )

    @Birgit … Ick mag Deinen Blog

    Antworten

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