Das SnackRevier in Winterhude – geht mal stöbern

Fotos: SnackRevier Inhaberin Josephine Lisch mit ihren Hunden, Flatcoated Retriever Baxter und Golden Retriever Odin

Das SnackRevier in Winterhude – NEUERÖFFNUNG

 

Neulich habe ich mich einmal in Winterhude herumgetrieben und habe gleich eine neue Entdeckung gemacht. Dort wo früher ein alter 70er-Jahre Kiosk war, hat Josephine Lisch sich einen Traum erfüllt und ihr SnackRevier eröffnet. Bei Ihr findet ihr alles was Euer Hund (und eure Katze) so braucht. Schon das äußere Ambiente vom SnackRevier sah so einladend aus, dass ich ganz spontan nach einem Parkplatz suchte, um mir das Geschäft einmal genauer anzusehen.

 

Der Laden ist ein kleines Schmuckstück

 

Und ich muss sagen, SnackRevier-Inhaberin Josephine Lisch hat aus dem ehemaligen Kiosk ein kleines Schmuckstück gemacht. Ich habe mich gleich sehr wohl gefühlt und wusste bei dem reichhaltigen Angebot gar nicht, was ich für Finley alles mitnehmen sollte. Es wird mir wohl gar nichts anderes übrigbleiben – ich muss wohl noch einmal wiederkommen. Bei der Innenraumgestaltung ist Josi ein kleines Kunststück gelungen. In massiven, dunkelgrünen Holzregalen werden Hundespielzeuge, Futter und Leinen ausgestellt. Die Snacks, übrigens eines der vielfältigsten Sortimente, die ich bisher gesehen habe, sind in Behältern angerichtet, die ein wenig an die Bobonschütten früherer Süssigkeitenläden erinnern. So entsteht ein unaufdringlicher Retrocharme, ein Bisschen Nostalgie, gepaart mit einem Hauch Moderne.

 

Kölnschnack bei ner Tasse Kaffee – herrlich!

 

Wenn man das SnackRevier besucht, sollte man ruhig ein Bisschen Zeit mitbringen. Es gibt eine kleine Kaffeebar an der man für kleines Geld, Kaffee, Tee und Kaltgetränke bekommen kann. Josi nimmt sich gern die Zeit für einen Klönschnack. Für Kunden die einen Dogwalker, Hundetrainer oder Physiotherapeuten suchen hat sie immer einen guten Tipp parat. Goodfellows Visitenkarten findet Ihr jetzt auch dort.

Bei der Auswahl ihrer Produkte legt Josi großen Wert auf Umweltfreundlichkeit. Die Gesundheit der Hunde steht da im Vordergrund. Das Futterangebot ist vielfältig. Damit auch Vierbeiner außerhalb Hamburgs an die superleckeren Kauartikel des SnackReviers kommen können, nimmt Josi auch Bestellungen an. Um den persönlichen Charakter ihres Geschäfts aber auch auf diesem Terrain zu wahren, hat sie sich gegen einen typischen Onlineshop entschieden. Bestellen könnt‘ ihr per E-Mail, Telefon oder über Facebook. Die Sortimentsliste findet Ihr auf der Website oder auf der Facebookseite unter Fotos.

 

 

Hier findet Ihr das SnackRevier von Josephine Lisch

Großheidestraße 11a
22303 Hamburg

Telefon: 040 35033740

Neuer Kooperationspartner von Goodfellows

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Rüden und Rüpel – Friedenspolitik im Vorstadtwald

G4 fast G5 – Rüden-Gipfel-Treffen im Vorstadtwald

Mon Dieu! War das ein Morgenspaziergang. Wir hatten Rüden-Gipfel-Treffen in unserem Revier.

Offensichtlich hatten sich heute alle Herrchen und Frauchen auf dieselbe Gehzeit geeinigt. Der Morgen war milde und nicht so heiß wie in den letzten Tagen. Finley und ich wollten das ausnutzen und ein paar Suchspiele auf unserem Spaziergang einbauen. Aber dann kam alles anders.

Kaum hatten wir unsere Straße verlassen, wurden wir von Sverre gestellt und verbellt. Sverre ist ein Westhighland Terrier und wird vorzugsweise, wenn überhaupt, an einer nicht arretierten Flexileine „geführt“. Wenn Sverre einen anderen Hund sieht, gerät er regelmäßig so außer sich, dass man die Befürchtung haben muss, es würde ihn sogleich der Schlag treffen, und er würde auf der Stelle auf unserem heimischen Wanderweg dahingerafft. So ist es dann aber nicht. Seine hysterischen Anfälle ermüden ihn nicht, sondern scheinen ihn ständig wieder und wieder mit neuer Energie zu versorgen. Er ist gewissermaßen ein angreifendes, wadenzwickendes, kläffendes Perpetuum mobile.

Ich sage übrigens so wenig über sein Herrchen, weil es wirklich nichts Erwähnenswertes über ihn zu sagen gibt. In solchen Momenten verfällt der Jochen nämlich in der Regel in eine Art Schockstarre, hält den Griff der Flexileine fest und starrt ohne etwas zu sagen oder irgendeine Regung zu zeigen, auf sein Gegenüber, in diesem Falle auf uns. Da ich das ja schon weiß, hielt ich mich heute nicht mit Nebensächlichkeiten, wie Grüßen u.s.w. auf und wendete mich in dieser Situation an das einzige denkende Wesen in meiner Nähe, nämlich Finley. Ich sagte: „Du nicht!“ Finley, der seine Rute schon auf halbmast gehisst hatte, takelte wieder ab und wir setzten unseren Spaziergang in entgegengesetzter Richtung fort.

Zwei Abbiegungen weiter trafen wir „Rüpel“ und sein Frauchen. Doooch, der heißt so und sein Name ist Programm. Rüpel steckt gerade knietief in der Pubertät. Ich habe übrigens die ausdrückliche Erlaubnis seiner Leute, seinen Klarnamen zu benutzen. Rüpel ist ein Labradoodle – silver factored -, wie mir sein Frauchen Beate mal erzählt hat. Was ja, meiner Meinung nach nichts anderes bedeutet, als dass außer einem Labrador und einem Pudel auch andere Jagdhunderassen ihre Spuren in seiner Blutlinie hinterlassen haben. Jedenfalls scheint sein äußeres Erscheinungsbild ein deutliches „Call me Rauhaar-Weimi“ auszusenden. Aber hey, wen interessiert das schon, er ist ein toller Bursche.

Friedensverhandlungen mit Rüpel

Wie dem auch sei, Finley und Rüpel verstehen sich eigentlich ganz gut … also, so lala … manchmal knallt es halt … Was immer auch passiert, wenn die Zwei zusammen sind, Beate und ich drehen öfter mal eine Gassirunde zusammen. Nennt es Abenteuerlust, nennt es Ignoranz – wir nennen es „Himmelarsch-das-muss-doch-funktionieren“. Und heute hat es funktioniert. Harmonisch war es … nicht direkt. Die Burschen sahen sich an, stellten ihre Ruten hoch, bauten sich kastig auf, Beate und ich seufzten.

Dann verfolgten wir das Gespräch unserer zwei Unterhändler:

Rüpel: „Na Opi, kannste noch…grrr…grrr…“

Finley: „Pass bloß auf Du Rotzlöffel … Grrrr…Grrr…“

Beate und ich: „SEUFZZZZZ!“

Rüpel: „Die Damen sind sauer … nicht gut … grummel…“

Finley: „Stimmt, die gönnen einem aber auch nichts mehr …“

Rüpel: „Wenn wir jetzt Stress machen Alter, dann kriege ich heute keinen Ochsenziemer mehr …. Frieden?“

Finley: „Geht klar Kleiner, dann Chillen wir mal unsere Basis…“

Verhandlungsergebnis: 20 Minuten stilles Nebeneinanderhergehen, gemeinsames Schnüffeln, gemeinsames Markieren strategisch wichtiger Anlaufpunkte, Beate und ich konnten entspannen, haben nett geklönt und uns für den Abend auf ein Glas Wein in meinem Garten verabredet. Yep, so geht Friedens-Politik.

Dann trennten sich unsere Wege. Gedankenverloren hingen Finley und ich unseren Tagträumen nach, da kam unsere nächste Herausforderung um die Ecke geschossen. Armand! Ich nenne ihn immer unseren Vorstehdackel, denn egal was oder wen er erblickt, er nimmt eine korrekte Vorstehhaltung an bevor er dann, mit Gebrumm, auf das Objekt seiner Aufmerksamkeit zuschnellt. Begleitet wird Armand von seiner Entourage, bestehend aus seinem joggenden Frauchen Geli und deren zwei kleinen Kindern. Geli hat immer Stöpsel in ihren Ohren und hört Musik über ihr I-Phone, auf einem Bobbycar folgt die vierjährige Cèline, verfolgt – oder sollte ich sagen gejagt – von ihrem sechsjährigen Bruder Pièrre, der auf seinem viel zu großen Cityroller alles gibt.

Armand und seine Entourage – Hundebegegnung mit Musik

Auf einer Strecke von etwa 50 Metern ereigneten sich dann diese Geschehnisse:

Die Kinder fuhren in verschiedene Richtungen, Céline fiel in die Brennnesseln, ihr Bruder schlug mit seinem Roller laut johlend auf einen Gehölzhaufen ein, Geli fiel das I-Phone runter, der Pièrre schmiss seine kleine Schwester noch mal in die Brennnesseln, weil sie sich aus seiner Sicht viel zu schnell beruhigt hatte. Geli regte sich fürchterlich auf.

Wen wundert es da noch, dass Armand glaubte, er müsse die Vorhut machen, damit seine Entourage sich hinter ihm ungestört aufführen konnte wie die Marx Brothers. Nur, den Hund zu verstehen machte die Situation für Finley und mich nicht weniger unangenehm. Ich sagte also wieder: „Du nicht!“ Finley wirkte zwar ein wenig enttäuscht, aber er machte widerstandlos kehrt. Wir wollten einfach nur nach Hause laufen.

Da rief die Geli uns hinterher: „Du könntest mir ja auch mal helfen, die Drei zu bändigen.“ Hörte ich da einen Vorwurf in ihrer Stimme? Langsam drehte ich mich um.

Ich schaute sie an und sagte dann: „Geli, pass mal auf. Dein Mann arbeitet im Homeoffice. Er könnte doch leicht mal eine halbe Stunde auf die Kinder achten, damit Du mit Armand joggen gehen kannst. Das würde die Situation für Dich deutlich leichter machen.“

Eigentlich hatte ich es nie ganz verstehen können, warum bei Geli jede Gassirunde zum groß angelegten Familienausflug mutieren musste. ‚Mach es doch komplett‘ dachte ich im Stillen, es fehlten eigentlich nur noch Oma und Opa und die örtliche Blaskapelle zum totalen Chaos. Laut sagte ich: „Geli, das ist wirklich nicht meine Aufgabe. Ich habe jedes Mal genug damit zu tun zu verhindern, dass unsere Jungs sich in die Wolle kriegen.“

Armand – gerettet – geläutert – gefüttert…

Sie antwortete: „Also Armand ist doch ganz friedlich, der will überhaupt keinen Ärger, der hat so viel Schlimmes hinter sich, der ist froh wenn er seine Ruhe hat.“  Ja ne is‘ klar, denke ich, jetzt zückt sie wieder die Armer-Hund-Karte im Schwarzer Peter Spiel. Armand ist nämlich ein Mischling aus dem Tierschutz, laut Auskunft der Retter-Orga eine „charmante, schwarzweiße Mischung aus Dackel und einer anderen Jagdhunderasse“. Armand hatte zuvor, geschätzte fünf Jahre, als Straßenhund in Italien gelebt und hatte sich dann, als Bestandteil seines Rentenplanes, als zu rettendes Exemplar in das Hunderegister der Tierschutzorganisation aufnehmen lassen. Aus meiner Sicht ist Armand ein sehr selbstständiger, selbstbewusster, kleiner Kerl, der genau weiß was er will und wer das für ihn erledigen soll.

Ich musste Grinsen und antwortete:  „Also Geli, Dein Hund ist alles andere als hilflos. Es wäre aber für ihn sicher auch mal ganz nett, wenn Du die ganze Verantwortung für eure Spaziergänge übernehmen würdest.“ Geli sieht mich fragend an…

Ich redete einfach weiter: „Dein Hund merkt, dass Du durch das Musik hören abgelenkt bist. Er übernimmt dann die Aufgabe, Eure Tour abzusichern und ranzt alles an was ihm entgegenkommt. Wenn Du mal auf die Musik verzichten würdest, hätte er vielleicht das Vertrauen, dass Du das auch schaffst und könnte sich mehr entspannen.“

Enrico C. die Abrissbirne! Nix wie weg hier!

Man konnte es förmlich sehen, wie es hinter Gelis Stirn arbeitete, dabei wollte ich nicht weiter stören und machte mich mit Finley schnell auf den Heimweg. Und dann hörten wir IHN bellen, noch weit weg aber unverkennbar. Enrico C., die Abrissbirne war unterwegs im Vorstadtwald. Finley warf mir einen Blick zu, och-nö-nicht-der schien er zu sagen. Ich nickte und sagte: „Komm Finley, den müssen wir heute nicht treffen, wir nehmen die Abkürzung.“

Im Moment liegt mein Dickerchen erschöpft und irgendwie zufrieden auf seinem Kissen und träumt vor sich hin. Gelegentlich brummt er, zappelt mit den Pfoten und seufzt. Ich habe ja den Verdacht, dass er im Traum gerade all‘ die Dinge nachholt, die er vorhin nicht machen durfte…

 

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Hund hört nicht? Drauf gepfiffen mit der Hundepfeife!

Fotos: © Copyright 2018 – ROMNEYS Beate Ting GmbH

Warum eine Hundepfeife das Leben für Hund und Halter leichter macht

„Emma-komm-mal-heeer! …Hallohoo, Eeeemmaahaaa hiiiiiiiieeer!!! … Himmeldonnerwetter-Du-kommst-sofort-hierher-oder-Du-kannst-was-erleben….“

Irgendwann war wohl schon jeder Hundehalter einmal in dieser Situation. Das Hundetier soll etwas tun und entscheidet in der Sekunde seinen Will to Please in den Urlaub zu schicken. Bei uns im Hundewald konnte ich beobachten, wie gestandene Erwachsene, die eigentlich über eine gute Erziehung verfügten, die Contenance verloren. Es war deutlich zu hören. Die Stimmen wurden lauter, die Worte harscher, die Gesten hektischer. Und nichts davon führte dazu, dass die Hunde unterschiedlicher Rassen gehorsamer wurden.

Der Ton macht die Musik – Menschenstimmen sind eben nicht frequenzstabil

Mir ging es mit Finley am Anfang auch nicht besser. Wir standen auf der Wiese und ich rief „Hier!“. Finley, sah kurz auf und tat – richtig, gar nichts! Ich wurde ärgerlich, propellerte unkontrolliert mit meinen Armen herum und wiederholte den Befehl mit ärgerlicher Stimme. Finley sah mich tadelnd an und verschwand in schönster Nicht-in-diesem-Ton-Madame-Manier im Unterholz. Natürlich hatte er ja irgendwie recht. Niemand läuft freudig auf einen Menschen zu, der ihn gerade harsch angeflotzt hat.

Also versuchte ich mich zu beherrschen. Mein inneres Ooohmmm zündete eine Weihrauchkerze an und ich versuchte es auf die nette Tour. Ich schraubte mein Timbre etwas höher, schmierte ein wenig Schmalz auf die Stimmbänder und sagte in bewusst gedrosselter Fasson: „Wo ist mein Bärchen? Komm mal zu miiiir …“ Nichts geschah. Meine pubertierende Tochter Motte sah mich skeptisch an und sagte: „Mama, Du klingst wie dieser irre Clown aus dem Stephen King Film von neulich – echt gruselig.“

Hunde erkennen die unterschiedlichen Stimmungen und reagieren entsprechend

Finley war da offensichtlich ganz ihrer Meinung, denn er hielt Abstand. Ich glaube das war der Moment in dem ich mich entschied die Hundepfeifen, die ich vor einiger Zeit bei Romneys erstanden hatte, wieder aus der Schublade zu kramen. Eine Hundepfeife hat den Vorteil, dass ihr Klang keine Emotionen transportiert. Der Hund erfährt durch den Pfiff nicht ob Frauchen oder Herrchen gerade genervt sind, sondern nur was er machen soll. Das macht es dem Hund leichter zu gehorchen und nimmt so auch ein wenig Druck vom Hundehalter. Da eine Hundepfeife über größere Entfernungen funktioniert, eignet sie sich für den Hundesport genauso gut, wie für die täglichen Spaziergänge. Besonders an der See hat sich die Hundepfeife bei uns bewährt. Während meine Stimme oftmals vom Getöse der Wellen übertönt wurde, hatte Finley den Pfiff am Strand immer noch gut hören können. Für uns Hundehalter ist das klasse, denn wir können unseren Hunden so ein wenig mehr Raum geben und sie trotzdem jederzeit erreichen. Das wiederum fördert das Vertrauen und stärkt die Bindung zu unserem Vierbeiner.

Die Hundepfeife transportiert die Botschaft wertfrei an den Hund

Anfangs, ich gebe es zu, hatte ich leichte Schwierigkeiten mit der Koordination von Sichtzeichen, dem gesprochenen Befehl und der Benutzung meiner ersten Pfeife. Deshalb war das Instrument letztlich auch in der Schublade gelandet. Damals hatte ich mir, auf Anraten meines Trainers zuerst eine Doppeltonpfeife besorgt. Eine Seite für den Doppelpfiff für den Rückruf und das „Sitz“ und die andere Seite ein Trillerpfiff für das „Platz“. Für die anderen Kursteilnehmer mit den ruhigeren Hunden passte das auch gut. Ich habe mich oft festgewurschtelt. Finley ist ja ein sehr schneller Hund und ich hatte große Schwierigkeiten beim Pusten immer gleich in die richtige Seite der Pfeife zu treffen. *Jaaawarlustig-hahahaa Mancher Pfiff verreckte noch in der Pfeife oder ich verpasste durch das Drehen den Richtigen Moment bei Finley etwas zu erreichen.

Also suchte ich auf der Seite bei Romneys nach einer anderen Lösung und wurde auch schnell fündig. Ich kaufte mir ein Pfeifenset. Es bestand aus einer ACME HUNDEPFEIFE NO. 211,5  und der ACME TRILLERPFEIFE THUNDERER NO. 558.

Die Hundepfeife gibt es in 12 unterschiedlichen Farben mit farblich passenden Pfeifenbändern dazu. Sie ist frequenzstabil und aus robustem Kunststoff gefertigt. Die Trillerpfeife ist sehr widerstandsfähig und funktioniert auch bei tiefen Temperaturen sehr gut. Feuchtigkeit macht ihr nichts aus, man kann sie also auch gut bei der Wasserarbeit mit dem Hund einsetzen. Sie hat einen sehr angenehmen, vollen, eher tiefen Ton.

 

Für Jeden die richtige Pfeife bei Romneys

Für Finley und mich gehört unser Pfeifenduo mittlerweile zu jedem Spaziergang dazu. Ich versuche auch meinen Kunden die Benutzung einer Hundepfeife schmackhaft zu machen. Denn gerade für Anfänger, die im Umgang mit ihrem Hund und den täglichen Situationen noch ein wenig unsicher sind, kann die Benutzung einer Hundepfeife sehr hilfreich sein.

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Unterwegs in Wien – Stadtführer für Hunde

 

„Wien, Wien nur Du allein, sollst stets die Stadt meiner Träume sein….“

(Hans Moser 1965)

Ich wollte schon immer in diese wunderschöne Stadt und immer ist irgend etwas Dringendes dazwischengekommen.

Ich habe Sehnsucht nach ein wenig Sissi-Romantik, nach Original Sachertorte nach Fiaker fahren, dem Prater und ein Besuch in der Wiener Hofreitschule steht für mich schon lange auf der Wunschliste.

Und ich will diese Stadt und ihre Umgebung mit Hund erobern, unbedingt.

Deshalb hat es mich besonders gefreut, dass Hedi Breit und Yvonne Lacina, die Autorinnen des im FRED & OTTO Verlag erschienen Stadtführers für Hunde „Unterwegs in Wien“ der österreichischen Metropole attestieren, dass sie eine sehr hundefreundliche Stadt ist.

„Der schnellste Weg mit den Wienern klarzukommen, ist freundlich zu ihren Hunden zu sein.“

Es gäbe dort, so die Autorinnen, kaum ein Geschäft oder ein Lokal, wo einem „Leider nein“ gesagt würde, wenn man mit seinem Hund komme. Das klingt doch sympathisch und wundervoll entspannt. Für mich ist es nur ein Grund mehr, warum ich dort unbedingt einmal hinmöchte. Ihr findet in diesem Buch auch Adressen von Lokalen und Gaststätten in denen Hunde und ihre Familien gern gesehen sind.

Dieser Stadtführer ist aber nicht nur für Besucher geeignet, sondern auch für die Wiener selbst. Man bekommt einen Abriss der wichtigsten Regeln, an die man sich als Hundehalter in dieser Stadt halten sollte. Und wer erst anfängt und noch einen Hund für sich sucht, erfährt wo er suchen muss und worauf er bei der Suche achten sollte.

Lässig, ja. Aber nicht ohne Regeln oder Gesetze – oder vielleicht gerade deswegen lässig?

Ausflugsziele werden ausführlich beschrieben. Ihr findet ausgearbeitete Touren. Die Abenteurer unter uns Hundehaltern finden aufregende Abstecher in die Natur und ans Wasser, genauso wie Diejenigen, die es etwas gemütlicher mögen. Für sie halten die Autorinnen Tipps für Wellnessaufenthalte bereit.

Wer wirklich etwas über die Wiener und ihre Liebe zu Ihren Hunden erfahren möchte sollte sich das Kapitel über ihren Umgang mit Trauer und Tod durchlesen. Auch wenn es ein trauriges Thema ist, gehört es doch zu einem Hundeleben und zu unserem dazu. Und es zeigt, dass dieses Buch sehr viel mehr ist als „nur“ ein Stadtführer.

 

Unterwegs in Wien

Stadtführer für Hunde

Verlag: FRED & OTTO; Auflage 1

Preis: 16.99 Euro

ISBN: 978-3956930003

 

 

 

 

Der obenstehende Link ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr Euch entschieden habt, das Buch zu kaufen und den Weg über diesen Link in meinem Blog zu gehen, würde mich das sehr freuen. Euch entstehen dadurch keine Kosten. Ich erhalte dann eine kleine Provision, die ich wieder in die Pflege des Goodfellows Hundeblogs und die Umsetzung neuer Ideen auf meinem Blog, investieren kann

 

 

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Das Kompostier frisst Gras, frisst Gras, frisst….

Mein Hund der lässt das Grasen nicht, da muss ich was tun

In den letzten Wochen waren Spaziergänge mit Finley schon ziemlich speziell.

Meine Überzeugung das Hunde Fleischfresser sind, ist durch sein Verhalten gewaltig ins Schwanken geraten. Mittlerweile tendiere ich zu der Aussage, dass sie Allesfresser sind, mit einer starken Tendenz zum Vegetarier-Dasein.

Denn sobald wir unser Haus verlassen hatten und mein Hund etwas Grünes – vorzugsweise Gräser aller Arten – erspähte, stürzte er sich gierig darauf, wie eine Truppe Kreuzfahrtrentner auf die Salatbar beim Kaptain’s Dinner. Und dann wurde gegrast, mit einer Vehemenz, die alles in den Schatten stellte, was ich bisher beim Fressverhalten meines Hundes beobachtet hatte. Bauer Stüffels Kühe erblassten ob seiner Fähigkeiten vor Neid.

Und hey, ich kann hören was Ihr jetzt denkt: Lass‘ ihn doch. So ein Retriever-Magen verdaut doch alles. Dazu sage ich, jaaa, aber …

Finleys Magen ist, wie sein Charakter, etwas anders geartet als es beim Durchschnitts-Retriever zu erwarten wäre. Sein Magen ist ein Sensibelchen, ein in sich geschlossenes Ökosystem.

 

Es gibt zwei Hauptvarianten, wie Finleys Verdauungssystem mit den überwältigenden Mengen Grünschnitt umzugehen beliebt.

Da ist die Variante 1 – Die Totalverweigerung

Etwa 20 Minuten nach der Nahrungsaufnahme, ändert sich Finleys Blick. Erst schließt er kurz seine Augen, dann schaut er mich erstaunt an, legt den Kopf schief und gibt einen tiefen Seufzer von sich. Unterdessen beginnt sein ganzer Körper an zu pumpen und „wump, wuummpp, wuuummmppp …. wuaaahhhh … „ Ihr könnt es Euch denken, es ist nicht schön, was da zum Vorschein kommt. Der einzige Vorteil dieser Variante für uns, seine Menschen ist, dass damit dann vorerst alles erledigt ist – bis zum nächsten Spaziergang.

Dann Variante 2 – Die Kompostierung

Sie dauert meistens den ganzen Tag und findet hinter verschlossenen Magenwänden statt. Man hört es poltern und grummeln in dem ruhesuchenden und schlafenden Hund. Dann beginnt es zu blubbern. Das ist der Moment in dem man besser das Weite suchen sollte. Und egal welche Temperaturen draußen vorherrschen, Fenster aufreißen ist eine brillante Idee – und zwar alle! Denn das Endprodukt des Entgasungsvorgangs im Kompostier hat sedierende Wirkung auf Humanoide. Ersatzweise empfiehlt sich der Einsatz einer Gasmaske.

Die Einleitung von Gegenmaßnahmen wurde nötig

Nach zwei Wochen Napalm-Angriff hatte ich die Nase voll. Da konnte doch etwas nicht stimmen. Da Finley ohnehin geimpft werden musste, wollte ich das Thema bei meiner Tierärztin einmal ansprechen, denn immer häufiger ließ Finley auch kleine Portionen seines Futters stehen.

Meine Tierärztin vermutete, es könne etwas mit Finleys Alter zu tun haben. Er sei jetzt neun Jahre alt und es wäre vielleicht gut ihm statt einer großen Mahlzeit am Tag zu geben, auf drei kleinere Portionen umzustellen. Dann sei das Hungerloch zwischendurch nicht ganz so groß. Denn möglicherweise versuche er nach der langen Futterpause einfach seinen Hunger zu stillen. Das leuchtete mir ein, das war einfach.

 

Dann meinte sie aber auch, in Finleys Alter würden sich auch häufiger Organkrankheiten ankündigen. Dass festzustellen benötige allerdings die Anfertigung eines großen Blutbildes. Da unsere letzten Jahre frei von Untersuchungen und Krankheiten waren, habe ich dem zugestimmt. Ich will es kurz machen, es war alles pikobello. Da konnten wir uns entspannen. Also blieben als Alternativen übrig:

  1. Das Futter-Intervall ändern. Das machen wir.
  2. Ab und an mal Magermilchprodukte und Distelöl zum Futter dazugeben. Okay, keine Einwände.
  3. Auf Seniorenfutter umstellen. Damit tue ich mich schwer, denn bei den meisten Sorten steht in der Beschreibung „Für Hunde, die nicht mehr so aktiv sind.“ Das trifft auf Finley nicht zu, er ist fit, bekommt täglich seine im Schnitt 3 Stunden Bewegung und auch der Kopf hat viel zu tun. Ab und an nehem ich ihn auch mit zur Arbeit – er hat also auch noch einen Job. Also gestrichen.

„Antigras-Training“ für die Verhaltensänderung

Schnell hatten sich die ersten Besserungen eingestellt aber ab und zu ging Finley immer noch mit Bauer Stüffels Kühen grasen. Also entschloss ich mich auch noch ein bisschen „Antigras-Training“ als unterstützende Maßnahme einzufügen. Ich ließ Finley frei laufen und versteckte während er schnüffelte, und die Umgebung erkundete Leckerchen auf Baumstümpfen, auf gestapelten Baumstämmen, auf dem Weg und schließlich auch in Grasbüscheln, die am Wegesrand standen. Dann rief ich ihn zurück und schickte ihn mit einem „Such Futter“ los.

Wenn Finley mit der Nase arbeiten kann, ist er glücklich. Deshalb setze ich die Nasenarbeit auch gerne ein, wenn ich etwas an seinem Verhalten ändern möchte. In diesem Fall ist der Plan super aufgegangen. Die Kombination von leckerem Futter und der Tätigkeit, die er so sehr liebt, hat ihn das Gras und das andere Grünzeug vergessen lassen. Sicher schaut den einen oder anderen Grasbüschel noch mal verliebt an. Wenn ich ihm dann als Alternative ein Suchspiel anbiete, ist das aber vergessen.

Pssst und ja, natürlich hat er mich auch ein ganz kleines Bisschen konditioniert. Finley wird es so sehen: Grasbüschel untersuchen – Frauchen lässt mich suchen – LÄUFT!!!

Aber hey, wenn wir beide Spaß daran haben …

Pssst – Ich bin inkognito!

Darf ich vorstellen: Madame Lumière, Lichttherapeutin und Yogalehrerin in meiner Vorstadt

Vor ein paar Wochen hatte ich Euch ja von meinem Rauswurf bei Pinterest berichtet. Pinterest hatte mich nachdem ich nur einen Pin in meinem neu eingerichteten Unternehmens-Account gepostet hatte, an die frische Luft gesetzt. Das spaßbefreite Bilderkennungsprogramm hatte mich wegen meines Pins zum Schleppleinen-Dilemma, in die Ecke der fesselspielenden Vorstadt-Hausfrauen geschoben. Die virtuellen Sicherheitsbeauftragten von Pinterest geleiteten mich durch die Vordertür ins Freie. Lies mal hier (klick).

Hasta la vista, Baby … ähm, Pinterest …

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich das einfach so hinnehmen würde. In feinster Schwarzenegger-Manier sagte ich: „Hasta la vista, Baby! I‘ll be back in vier Wochen.“ Ich ging in den Untergrund änderte meinen Usernamen geringfügig und richtete mir einen neuen Unternehmensaccount ein. Pinterest und ich haben unseren Frieden miteinander geschlossen – VORERST!!! Der Goodfellows Hundeblog heißt jetzt schlicht Good Fellows und ist wieder an Bord des Social-Media-Schlachtschiffes, gewissermaßen inkognito. Wenn Ihr Lust habt, schaut doch einmal vorbei. Zu unserem Pinterest-Account geht es hier (klick).

Mein Plan war aufgegangen, das Bondage-Gate hatte ich erfolgreich ausgesessen. Alles entspannt in der Vorstadt – dachte ich. Während ich mich wieder auf der Pin-Plattform tummelte und nichts Böses ahnte, bewahrheitete sich am anderen Ende der Vorstadt das, was ich meinen Töchtern immer sagte. DAS NETZ VERGISST NIEMALS ETWAS!!!

Das Schleppleinen-Dilemma schlägt Wellen in der Vorstadt

Meine 16jährige Tochter Motte saß zu diesem Zeitpunkt in ihrem Klassenraum und arbeitete mit ihrer Arbeitsgruppe an einem GST-Projekt. Kurz zur Info, GST ist in etwa das, was man in meiner Schulzeit Gesellschaftskunde nannte. Der GST-Lehrer meiner Tochter kam auf die Idee, dass es doch lustig wäre, wenn die Schüler alle einmal ihre Eltern googeln würden. Gesagt, getan.

Da tauchten sie dann alle nacheinander auf: Felix‘ Vater Friedhelm, der Anwalt zeigte sich, Understatement pur,  im Kanzlei-Outfit. Connys Mutter Susanne ist Frauenärztin, in ihrem weißen Kittel wirkte sie extrem vertrauenswürdig und Torbens Eltern standen in ihren grauroten Berufskitteln in trauter Eintracht nebeneinander und präsentierten voller Stolz die Gemüseauslagen ihres Vorstadt-Supermarktes. Dann war die Motte dran. Sie gab meinen Namen ein und es erschien … rischtisch … das Pinterestfoto auf der ihre Mutter bis zum Kragen in eine Schleppleine eingeschnürt ist und aussieht, als hätte sie gerade die halbe Nachbarschaft gemeuchelt.

Affaire befreit mich von ehrenamtlicher Mitarbeit *Juchei

Was soll ich Euch sagen, die Freunde fanden das Foto „voll Fett“ und das hatte laut meiner Tochter nichts mit meinem Körpergewicht zu tun. Meine Lütte war plötzlich die mit der coolen Mutti und genießt diesen Zustand bis heute. Bei ihrem Lehrer führte das Foto ganz offensichtlich zu einigen Irritationen. Er fragt mich nicht mehr, ob ich Elternvertreterin werden möchte oder irgendwie geartete Ämter bei Schulwettkämpfen oder dem Tag der offenen Tür bekleiden möchte. Diesen Zustand genieße ICH in vollen Zügen.

Trotzdem hielt ich es für angebracht, mir ein Alterego zuzulegen um unsere Familie wieder spießerkompatibel zu machen. Also setzte ich mich hin und bastelte mir ein paar Fotos zusammen. Das bereitete mir ein geradezu diabolisches Vergnügen. Natürlich sind auch ein paar Entwürfe entstanden, die ich schnell wieder verworfen habe. Den Hochseekapitän Claasen hätte man mir wahrscheinlich sowieso nicht abgekauft. Ebenso wenig das Sterntaler im Vorruhestand. Es musste also irgendetwas sein, was zu meiner Vorstadt passte … irgendetwas Friedliches *hirch … mit Blümchen, ja, Blümchen waren gut. Dann noch die passende Sonnenbrille und mein Inkognito, Madame Lumière die Lichttherapeutin war geboren.

Pssst, nicht so laut lachen … ich bin doch inkognito … Pinterest hat es bis heute nicht gemerkt … Toi, Toi, Toi.

Es grüßt Euch, Eure Madame Lumière (formerly known as Bondage-Birgit)

 

 

 

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Es kommt nicht auf die Größe an! Gastbeitrag für LycheeThePoodle

Foto: pixaby

Hundebegegunungen – Frieden auf der Hundewiese und den Menschen ein Wohlgefallen … äh, ja manchmal …

Als meine Bloggerkollegin Laura Gentile, mich bat ihren Artikel „So werden kleine Hunde zu Kläffern“ mit einem Beitrag zu beantworten, der die Sichtweise von Großhundebesitzern einnehmen sollte, bin ich ganz schön ins Schwitzen gekommen.

Zuerst einmal, war für mich als „Großhund-Besitzerin“ sehr aufschlussreich, mit wie vielen Ängsten doch Kleinhundehalter belastet sind. Das war mir in diesem Ausmaß nicht bewusst. Und jetzt sollte ich sozusagen die Gegenseite vertreten – auweia. Eigentlich, so dachte ich bei mir, kann man so einen Artikel ja überhaupt nicht schreiben, ohne dass man irgendjemandem dabei auf die Füße tritt. Aber kneifen wollte ich auch nicht. Ich habe es ehrlich versucht, der Gesamtsituation einigermaßen gerecht zu werden.

Die Perspektive, die ich gewählt habe ist eigentlich eher die einer Halterin eines großen Hundes, die die ganze Aufregung um das Thema ‚Groß versus Klein‘ oder ‚Klein versus Groß‘ nicht mitmachen möchte. Denn meiner Meinung nach, müsste es dieses „Versus“ nicht geben. Dieser Artikel ist also auch ein Erfahrungsbericht und Ihr werdet lesen, dass Finley und ich es geschafft haben, dass kleine Hunde und ihre Besitzer in der Regel vor Begegnungen mit uns keine Angst haben müssen.

Den ganzen Artikel findet ihr hier (klick).

Liebe Laura, es war mir ein großes Vergnügen für Deinen interessanten Blog LycheeThePoodle (klick) zu schreiben. Laura schreibt über Ihr leben mit Ihrem Assistenzhund Lache, einer süssen,schwarzen Pudeldame. Schaut doch mal in Ihrem Blog vorbei.

Wenn Ihr Lust habt, dann besucht Finley und mich doch auch mal auf Pinterest. Auf der Pinnwand Blogbeiträge Good Fellows (klick) findet Ihr alle unsere Geschichten. Auf unseren andereren Pinnwänden findet Ihr auch Posts von anderen Hundebloggern.

 

 

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Vier Pfoten auf Tour

Jeder Ausflug ein spannendes Erlebnis

Die nächsten Ferien stehen vor der Tür. Für diejenigen, die nicht verreisen, habe ich ein paar Ausflugstipps. Mein Tipp richtet sich zum einen an meine Leser im Ruhrgebiet. Aber auch wenn das heute vorgestellte Buch Ausflugstouren im Ruhrgebiet vorschlägt, lassen sich doch die vielen Beschäftigungs-Vorschläge der Autorinnen auch super in unseren norddeutschen oder österreichischen Gefilden durchführen.

Wenn ihr diesen kleinen Wanderführer gelesen habt, wird es Euch leichter fallen, spannende Ausflüge mit Euren vierbeinigen Freunden zu unternehmen und neue Touren zu entdecken.

Für meine Ruhrgebietler:

„Draußen bleiben!“, das war gestern, damit ist jetzt Schluss. Kerstin Goldbach und Kirsten Schönenborn präsentieren in dieser Neuerscheinung erstmals 16 hundefreundliche Ausflugsziele in ganz Nordrhein-Westfalen.
Gespür und eine gute Nase sind gefragt beim Geodogging in Siegen, bei einer Kanutour auf der Weser wird der Gleichgewichtssinn geschult, und auf einer ausgiebigen Wanderung entlang des Eifelsteigs kann der beste Freund des Menschen seine ganze Kraft und Ausdauer unter Beweis stellen. So vielfältig und individuell wie jeder Hund, so abwechslungsreich sind auch die Touren dieses Ausflugsführers. Ob gemeinsame Klosterbesichtigung, Besuch bei den Wildpferden in Dülmen oder Badeausflug zum Strand, für jeden Hund und seinen Besitzer ist hier etwas dabei.

Zudem erhält der Leser eine Menge Hintergrundwissen zur Hundeerziehung. Obwohl ich da etwas skeptisch bin ob man diese zwei Dinge nicht besser getrennt halten sollte. Mir persönlich hätten die Routen, Beschäftigungs- und Einkehrtipps völlig ausgereicht. Das Thema Hundeerziehung ist doch so komplex, dass es ein wenig mehr Platz bräuchte. Ein paar zwischengeschobene Tipps, können manchmal mehr Chaos anrichten, als dass sie helfen.

 

In diesem Reiseführer findet Ihr Adressen von Restaurants, Gaststätten und Übernachtungsmöglichkeiten, in denen Ihr mit Hunden gern gesehen seid.

 

Vier Pfoten auf Tour

Autoren: Kerstin Goldbach und Kirsten Schönenborn

Taschenbuch: 192 Seiten

Verlag: Bachem Verlag (01.04.2018)

ISBN: 978-3761631577

Preis: 14,95 Euro

 

 

 

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„Fuß“, „Fuhuuuß“, „Fussssjetzt!!!“, „GehFußDudickköpfigerBlubberko…*+#+**##*!“

 

„Fuß“, „Fuhuuuß“, „Fussssjetzt!!!“, „GehFußDudickköpfigerBlubberko…*+#+**##*!“

Jeder kennt das auf irgendeine Weise. Man freut sich auf einen Spaziergang und der Hund flippt aus, zieht wie eine Dampflokomotive an der Leine, macht was er will. Bei Finley, meinem Rüden, stand das täglich auf seiner To-Do-Liste. Als Finley bei mir einzog, hatte ich keine Ahnung was Leinenführigkeit eigentlich bedeutet. Und wie ich bald feststellen sollte, verstand auch jeder Hundetrainer etwas anderes darunter.

Kleine Zusammenfassung:

Bei Fuß gehen, auf der linken Seite, auf der rechten Seite, ohne zu Schnüffeln oder Schnüffeln erlaubt, den Hundeführer anschauen oder in die Ferne, Pinkeln ist böse, Bedürfniserledigung nach vorherigem Freigabesignal okay. Hund läuft an langer, lockerer Leine, vor, neben oder hinter Dir, hinter Dir aber niemals vor Dir, während des Laufens mit dem Hund reden, nicht quatschen, bei Fehlverhalten ein deutliches NEIN raushauen, oder lieber ein sanftes SCHADE säuseln, alternativ ignorieren und dann, wenn Wohlverhalten folgt, großes Kino und loben, loben, loben. Leinenführigkeit, die Geißel aller Hundehalter.

Auf meiner verzweifelten Suche nach dem Schalter, den ich bei meinem Hund umlegen musste, damit er gewillt war, ordentlich an der Leine zu gehen, entdeckte ich vor allem meine ungeahnte Fähigkeit Schmerzen zu ertragen. Wenn 36 Kilo Muskelmasse in die Leine gehen, dann zwiebelt das – und wie. Dass die Lösung nicht mit 0815-Drill zu tun haben würde, ich sie bei mir und meinem Hund finden und es mit Verstehen und Verständnis zu tun haben würde, habe ich erst später entdeckt.

Vorher begann für mich eine Odyssee durch unzählige Hundeschulen. Ich musste mit einem am Kurzführer hängenden, empörten Finley 45 Minuten im Stechschritt auf- und ablaufen. „Der gibt schon irgendwann auf“, brüllte der Platzchef. Pustekuchen, nicht mein Rüde!

Der nächste Trainer verlangte von mir, ein Baum zu sein. Ich sollte jedes Mal, wenn ich Zug auf der Leine spürte, konsequent stehen bleiben und erst dann weitergehen, wenn mein Rüde lockerließ. Freiwillig *grins! Ratet mal – richtig! Finley und ich verbrachten die Unterrichtsstunde im Stehen, während die anderen Teilnehmer und ihre Streberhunde um uns herumflanierten. Pssst, kleiner Tipp von mir – Druckabbau geht anders.

Die nächste Trainerin war ein Geheimtipp in unserer Vorstadt. Gisela, ehemalige Sozialpädagogin, sagte: „Du musst Deinen Hund zuerst im Universum treffen.“ Ich soll WAS? Ach, was soll’s, dachte ich. Ich war verzweifelt, zu allem bereit, wenn ich nur einmal 100 schmerzfreie, entspannte Meter mit diesem Hund schaffen könnte, würde ich mich dafür auch in den Orbit schießen. Gisela weiter: „Wir bauen jetzt Deine Chakren auf.“ Sie gab mir die Anweisung, die Arme auszubreiten, über den Platz zu schreiten und dabei folgende Sätze zu skandieren: „Ich KANN das“, „Folge mir“ und „ICH bin das Universum!“ Ziel war es, dass Finley von mir so hingerissen sein sollte, dass er mir fortan bedingungslos folgen würde. Also stolzierte ich wie eine bekiffte Sektenchefin, kurz bevor sie ihre Anhänger in den kollektiven Selbstmord trieb, über das grüne Gras. Derweil hatte sich mein Rüde am Rasenrand niedergelegt und betrachtete mich skeptisch. Bedingungsloses Folgen, keine Spur. Warum auch? Frauchen war offensichtlich irreversibel durchgeknallt und in keiner Weise mehr zurechnungsfähig.

Ich war erschöpft, Finley auch, wir brauchten eine Pause. Ich begann, mir die richtigen Fragen zu stellen. Was war mir wichtig im Zusammenleben mit meinem Hund? Was davon entsprach auch Finleys Charakter?  Kadavergehorsam war von ihm nicht zu erwarten und den wollte ich auch nicht. Ich musste lernen, ihn besser zu verstehen, dann würden wir gemeinsam einen Weg finden. Zahlreiche Seminare zum Thema Hundeverhalten, Lerntheorien und Jagdverhalten folgten. Dort lernte ich die Signale meines Hundes zu deuten, seine Aufmerksamkeit bei mir zu halten. Und je besser ich ihn verstand, desto kooperativer wurde Finley. Und viel wichtiger, wir hatten plötzlich viel Spaß miteinander.

Diese Erfahrung ist für mich heute ein zentraler Ausgangspunkt meiner Arbeit als Hundetrainerin. Ich bin sehr offen für die Nöte und Emotionen anderer Hundebesitzer. Ich schaue immer zuerst, was ich dem Menschen abverlangen kann. Ich versuche, den Menschen zu stützen, nicht zu demoralisieren. Schließlich ist er das halbe Team. Dann betrachten wir gemeinsam den Hund. Welche Möglichkeiten und Hypotheken bringt er mit? So entstehen für jedes Team individuelle Trainingsstrukturen.

Für Finley und mich gilt inzwischen leben und leben lassen. Es ist nicht mehr von Bedeutung, ob er neben, vor oder hinter mir läuft. Wichtiger ist, dass ich jederzeit seine Aufmerksamkeit erlangen kann und das klappt gut. Die übrige Zeit darf er schnuppern, sich lösen und in die Ferne gucken. So konnte auch Finley sich entspannen. Wir sind jetzt ein Team, kämpfen nicht mehr gegeneinander. Unser Fazit: Der Begriff Leinenführigkeit ist dehnbar. Er bedeutet genau das, was ein Team braucht, um zufrieden zusammen leben zu können. Es gibt nicht nur den EINEN Weg. Die Suche nach dem Richtigen schweißt zusammen. Finley und ich sind dann mal unterwegs, in unserem Universum…

 

 

 

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Tragödienstadl – kein Gefühl für Pietät

 

Und jetzt denkt Ihr vielleicht, sie geht wieder los, die leidige „Kampfhund-Diskussion“?

Nein, keine Angst, dass es die Rasse „Kampfhund“ nicht gibt und dieser Name außer einem fetten, ungerechten Stigma nichts an Erkenntnissen über die betroffenen Hunderassen liefert, ist bereits hinlänglich bekannt und soll nicht Thema dieses Artikels sein. Außerdem hat die Diskussion um die korrekte Bezeichnung der Hunde, an dieser Stelle überhaupt nichts zu suchen. Um das Rassen-Stigma nicht weiter zu befeuern, nenne ich die zwei Hunde, die getötet haben in diesem Artikel weder beim Namen, noch nenne ich die Rasse. Denn auch das spielt hier keine Rolle. Ich nenne die beiden Tiere hier neutral einfach nur den Hund.

Mich beschäftigen zurzeit die Diskussionen in den sozialen Medien, die unter den Beiträgen, die über die zwei tödlichen Beißvorfälle berichten, gepostet werden viel mehr. Es sind Menschen gestorben unter grausamen Umständen und einer der Toten war ein sieben Monate alter Säugling. Für mich wäre das Grund genug einmal innezuhalten und an diejenigen zu denken, die einen geliebten Menschen verloren haben. Ich habe Mitgefühl mit Ihnen. Ich fühle auch Mitleid mit den Getöteten, denn sie sind auf brutale Art gestorben.

Die Situation, die entstanden ist, ist tragisch – auch für die Hunde. Und ich finde grundsätzlich auch, dass eine Diskussion erlaubt sein muss. ABER…

Auch wenn man davon ausgeht, dass der Hund aus den falschen Motiven angeschafft wurde, falsch oder gar nicht erzogen wurde und mit Sicherheit kein schönes Leben hatte, bleibt am Ende des Tages die Feststellung, dass er zwei Menschen getötet hat.

Im Hinblick auf das Verhalten des Hundes bedeutet das, er hat mit dem Töten dieser Menschen einen Zustand für sich beendet, der für ihn nicht akzeptabel war. Er hat jetzt gelernt, dass das Töten von Menschen, eine Erfolg bringende Strategie sein kann. Es gibt nur wenige Experten in Deutschland, die fähig sind mit so einem gefährlichen Hund zu arbeiten.

Wo wir gerade bei Tabubrüchen und Ungeheuerlichkeiten sind. Im Netz habe ich davon viele gesehen. Die Verstorbenen wurden als Untermenschen bezeichnet, die den Tod verdient hätten, weil sie dem Hund kein schönes Leben geboten hatten, oder nicht wussten, was ihr Hund brauchte um nicht aggressiv zu werden. Ich empfinde solche Einlassungen als menschenunwürdig und inakzeptabel.

Die getötete Frau und ihr ebenfalls getöteter Sohn hatten sich den Hund zu Ihrem Schutz, vor ihrem gewalttätigen Ehemann angeschafft. Dieser hatte sie mit einem Beil attackiert und so schwer verletzt, dass sie fortan auf den Rollstuhl angewiesen war.

War die Anschaffung aus falschen Motiven ein Fehler? War die Haltung des Hundes schlecht? Waren die Zwei Menschen mit der Erziehung so eines Hundes überfordert? Ja, ja und ja, das war alles ein Fehler. Hatten sie deshalb den Tod verdient? AUF KEINEN FALL!!!

Auf jeden Fall war auch die Vermittlung eines solchen Hundes zu zwei gesundheitlich schwer gehandicapten Menschen ein Riesenfehler. Hunde erkennen es, wenn ihr Halter eingeschränkt ist und passen Ihr Verhalten an. Wenn es sich dann noch um einen nachgewiesenermaßen verhaltensauffälligen Hund handelt, kann das bedeuten, dass er sich gegen seinen gehandicapten Halter wendet. Man liest, dass die Gefährlichkeit dieses Hundes bekannt war bei Behörden und Tierschutz. Er sei bereits als auffällig eingestuft gewesen.

Tierschutz ist ein schwieriges Geschäft, emotional gesehen. Als Tierschützer lernt man Menschen kennen, die grobe Fehler machen, Tieren schaden und unbelehrbar sind. Da entsteht Frust, das finde ich nachvollziehbar. Trotzdem ist guter Tierschutz aus meiner Sicht nur machbar, wenn man innerlich nicht verhärtet, nicht ständig von der „Bestie Mensch“ spricht und den kritischen Blick auf die zu vermittelnden Tiere dabei verliert. Nicht für jeden Hund kann man ein Zuhause finden, dass qualifiziert für den Umgang und die nötige Ausbildung ist. Eine Vermittlung unter dem Motto „Hauptsache der Hund hat ein Zuhause“, ohne zu hinterfragen, ob die Menschen das leisten können, was der Hund ihnen abfordern wird, ist verantwortungslos gegenüber den Menschen. Meiner Meinung nach sollte in solchen Fällen die Sicherheit der Menschen Vorrang vor dem Tierschutzgedanken haben.

Als dann der zweite tragische Fall passierte und bekannt wurde, dass ein sieben Monate altes Kind an einem Hundebiss gestorben ist, wurde es noch schlimmer. Die erste Petition gegen die Einschläfern des Hundes war geschrieben, noch bevor die Spuren der Attacke beseitigt waren. In vielen Facebook-Gruppen kamen die Kommentare, die kommen mussten. Sämtliche staatlich geprüften mit Paragraph Doofschein ausgestatteten Hobbypädagogen und Ultimativ-I-am-the-greatest-Rudelchef-Hundehalter standen bereit, um ihren Senf zum Drama beizusteuern.

Hier ein paar Auszüge:

„Ich habe auch zwei verhaltensauffällige Hunde zuhause und vier Kinder, da ist nie was passiert. Das kommt, weil ich mich schlau gemacht habe und konsequent bin…“

„Ja klar, jetzt muss der arme Hund sterben. Dabei haben nur die Eltern Schuld, die tun mir überhaupt nicht leid.“

„Jeder Hund wird aggressiv geboren, deshalb kann man die doch nicht töten, wenn sie ihrem Instinkt nachgeben…“

„Aggressiv ist nur gefährlich, wenn es abgerufen wird…“

„Kinderaggression ist was ganz anderes, als Menschenaggression, da kann man immer was machen….“

Was es da zu lesen gab, so bunt, so doof, so borniert, strotzend vor Unkenntnis, Dummheit, Selbstüberschätzung, Rücksichtslosigkeit und gefühllos ohne Ende. Meine Güte, das ist unerträglich. Hier zu behaupten, der Hund könne nichts dafür, die Eltern treffe allein die ganze Schuld am Geschehen, ist eine gewagte nicht zu beweisende Behauptung. Man weiß nicht was es war, dass den Hund angetriggert hat, dass er den tödlichen Angriff auf den Säugling durchführte. Tatsache bleibt, dass der Hund diese Trigger in sich trägt, was bedeuten kann, dass es jederzeit wieder zu einer tödlichen Attacke kommen könnte. Angesichts dieser Fakten, möchte man den Schreibern der unsäglichen Kommentare sagen – schaltet Euren verstand ein, überprüft mal bitte Euer Sozialempfinden, Eure Werte und findet zurück zur Menschlichkeit.

 

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