Ferien und Ausflüge planen mit Dog-Apps

 

Sommerferien, leichter Wind, die Sonne lädt zu neuen Abenteuern ein.

Jetzt ist es mal wieder an der Zeit ein paar neue Orte mit unseren Hunden zu erobern. Vielleicht mal an einen Strand fahren, an dem wir vorher noch nie gewesen sind. Doch woher sollen wir wissen, wo wir mit unseren Vierbeinern willkommen sind?

Wo dürfen wir mit unserem Hund auch während der Badesaison an den Strand und wo dürfen wir unseren Hund ableinen?

Wo finde ich dort sonst die nächstgelegene Hundebadestelle oder einen Hundeauslauf? Vielleicht wollt Ihr ja auch mal in den Zoo gehen oder einen Vergnügungspark besuchen. Darf Euer Hund dort mit hinein?

 

Schaut doch einfach einmal auf Christian Rerops Website Dog-Apps.de nach. Dort findet ihr fünf tolle Apps, die Euch eure Freizeitplanung erleichtern. Die Apps könnt ihr Euch bequem aufs iPhone, das iPad laden und seit Mai 2017 gibt es auch alle Apps in einer aktualisierten Version für Android Smartphones. Alle in den Apps genannten Orte sind offiziell ausgewiesene Hundezonen. Als weiteren Service für Euch, hat Dog-Apps die aktuellen Tierarztdaten seines Partners VetFinder in seine Apps integriert.

So dann legt mal los mit der Ferienplanung. Ich stelle Euch jetzt einmal alle Apps vor. Wenn ihr Interesse habt, könnt Ihr euch über die verlinkten Namen der Apps auf die entsprechende Seite bei Fog-Apps klicken. Wenn Ihr euch für die Androidversion interessiert, klickt auf das Wort Android neben dem Namen.

 

Hundestrände (Android) An welchen Strand darf ich meinen Hund mitnehmen? In dieser App findet Ihr eine Übersicht über Hundestrände an der gesamten, deutsche Ost- und Nordseeküste. Ihr erfahrt Lage und Anfahrtspunkt des Strandes, beides wird auf der Karte angezeigt. Mit Hilfe des im iPhone und iPad vorhandenen Touch könnt ihr die Route zum Parkplatz am Strand berechnen lassen. In seltenen Fällen kann der Endpunkt vom Routenplaner leicht abweichen.

Direkt zum gewählten Strand bekommt ihr dann die Informationen, wo Ihr einen Strandkorb mieten könnt und ob euer Hund ohne Leine laufen darf. Ihr erfahrt, wo ihr für eine gemütliche Pause ein Restaurant oder einen Imbiss findet oder wo die nächstgelegene Toilette zu finden ist.

In der Standortsuche, wird euer derzeitiger Standort angezeigt. Auf einer Karte könnt ihr dann entdecken wo, in einem Umkreis von zwei Kilometern Hundestrände zu finden sind. Während der Anfahrt wird euer Standort ständig aktualisiert. Diese Funktion haben auch alle folgenden Apps.

 

Pfotenplätze Deutschland (Android).  In dieser App findet Ihr mehr als 1.000 ausgewiesene Hundeausläufe in Deutschland. Neben mehr als 180 ausgewiesenen Hundestränden an der deutschen Nord- und Ostsee, findet Ihr darüber hinaus hunderte ausgewiesener Hundebadestellen, Hundewälder und Hundefreiläufe in der gesamten Bundesrepublik. Damit Ihr nicht lange suchen müsst, gibt es die unterschiedlichen Pins Hundestrand, Hundebadestelle, Hundewald oder Freilauf, die ihr auf der Karte anzoomen könnt. Ihr könnt allerdings auch nach bestimmten Namen oder Ortschaften suchen.

Habt Ihr eine Wahl getroffen und wollt zu der gewählten Location mehr Informationen haben, tippt auf den Pfeil rechts daneben.

 

Darf ich mit? (Android).  In dieser App erfahrt Ihr, ob euer Hund euch auf euren geplanten Ausflug in einen Tierpark, Zoo, Wildpark, Freizeit-, Vergnügung-, oder Erlebnispark begleiten darf. Die Ausflugsziele sind mit einem roten oder grünen Pin gekennzeichnet. Wie bei den Ampelfarben steht rot dafür, dass der Hund zuhause bleiben muss und grün dafür, dass der Hund willkommen ist. Diese App beschränkt sich nicht nur auf deutsche Ausflugsziele, sondern bietet Informationen zu Freizeitplätzen Finnland, Schweden, Dänemark, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Groß Britannien, Italien, Frankreich und Spanien.

Nach dem Starten, öffnet sich eine Übersichtskarte auf der die Ausflugsziele durch Pins gekennzeichnet sind. Durch einfaches Zoomen könnt Ihr eine genauere Auswahl treffen. Eine Suche nach Park-Namen und Ortsnamen funktioniert auch problemlos.  Ihr tippt auf einen Pin. Dann öffnet sich ein  öffnet sich ein Menu. Hier erfahrt Ihr alles wissenswerte über das Ausflugsziel, Leinenzwang, Parkmöglichkeiten, gastronomische Einrichtungen. Über die Routenfunktion könnt Ihr sicherstellen, dass das jeweilige Ausflugsziel von jedem beliebigen Standort sofort gefunden werden kann.

Die App informiert Euch auch über vorhandene Toiletten, Beutelspender und verbindet Euch bei Bedarf mit der Homepage des Ausflugsziels.

 

Hundenzonen Österreich (Android). In dieser App findet Ihr mehr als 350 Hundebadestellen und Hundeausläufe in Österreich. Wenn auf der Karte auf die entsprechenden Pins drückt, zoomt Ihr auf den von Euch gewählten Strand oder Freilauf. Eine Suche über Namen und Ortsnamen ist auch möglich.

Habt Ihr eure Wahl getroffen, tippt auf den Pfeil rechts. Jetzt werden die Vetfinder Daten für die in der Umgebung vorhandenen Tierärzte geladen. Außerdem gelangt Ihr so auch zu allen anderen Informationen eures Wunschziels.

 

Hundewälder DK (Android). Dänemark bietet neben wunderschönen Stränden auch eine Vielzahl von Hundewäldern. Diese App listet mehr als 150Hundewälder in Dänemark auf. Ihr könnt schon auf der Karte durch das Zoomen der einzelnen Markierungen eine Auswahl treffen. Auch die direkte Suche über Namen und Ortsnamen ist möglich.

Habt Ihr einen Hundewald ausgesucht, tippt auf den Pfeil rechts. Jetzt werden die Vetfinder Daten für die in der Umgebung vorhandenen Tierärzte und alle weiteren vorhandenen Informationen geladen.

Christian Rerop ist der Man hinter Dog-Apps. Er ist einer der nettesten Hundeverrückten, die ich in der Hundewelt kennenlernen durfte. Mit viel Engagement und Herzblut entwickelt er in Kooperation mit anderen, ein Mensch-Hund-Projekt nach dem Anderen..

Mittlerweile freuen sich Hundefreunde bundesweit auf das Ende der Badesaison in Freibädern. Mit seiner Initiative #hundimfreibad hat es möglich gemacht, dass Hunde am letzten Tag der Saison mit ins Freibad dürfen und zusammen mit ihren Menschen ausgiebig im Wasser spielen können. Auch dieses Jahr sind wieder zahlreiche Events geplant. Wenn ihr wissen wollt, wie es die letzten zwei Jahre war, schaut einmal hier und hier.

Und damit es uns Hundehaltern nicht langweilig wird organisiert Christian mit seinen Partnern zusammen jeden Winter den Hamburger Hundeweihnachtsmarkt.

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„Ich mach‘ mein Ding“ – Goodfellows Antijagdtraining

 

 

Entspannt durch den Wald schlendern. Das kennen Sie nicht? Begegnungen mit Vogel, Reh und Hase gelassen meistern, ist ein Ding der Unmöglichkeit, sagen Sie?

Dann ist das Goodfellows Antijagdtraining genau das Richtige für Sie.

 

Dieser Kurs ist richtig für Sie:

  • Wenn ihr Hund unkontrolliert jagen geht.
  • Wenn Sie ihren Hund deswegen nicht ableinen können.
  • Wenn ihr Hund „auf Durchzug“ schaltet und nicht abrufbar ist
  • Wenn ihr Hund beim Anblick von Vögeln, Rehen, Kaninchen…. unkontrollierbar wird.

 

Diese Fragen und Themenbereiche sprechen wir an:

  • Den Hund verstehen – Körpersprache lesen lernen.
  • Welche Signale sendet Ihr Hund, wann aus? Wann müssen Sie reagieren?
  • Liegen Missverständnisse in der Kommunikation vor? Die eigene Körpersprache klar nutzen.
  • Welche Verhaltensweisen gehören zum Jagdverhalten?
  • Was bedeutet der Begriff „Antijagdtraining“?
  • Warum und wo hat das Jagdverhalten Einfluss auf den Alltag?

 

Unsere Arbeitsziele:

  • Zusammen erarbeiten wir, dass Ihr Hund seine Aufmerksamkeit auf Sie richtet und sich gerne an Ihnen orientiert, auch wenn „Beute“ seinen Weg kreuzt.
  • Wir erarbeiten ein Abbruchsignal, mit dem Sie ihren Hund stoppen können, sollte Ihr Hund dennoch einmal zur Jagd ansetzen.
  • Darüber hinaus trainieren wir den zuverlässigen Rückruf.

 

Die Kurstermine:

Jeweils Dienstag   10.00 Uhr

Sechs Termine à   90 Minuten

Beginn ist der        13. Juni 2017

Letzte Stunde am  18. Juli   2017

Kursgebühr:           120,00 Euro

 

Anmeldung bitte über info@goodfellows-coaching.de

 

Es gelten die AGB von Goodfellows Mensch& Hund-Coaching

 

 

 

Alte Ziegenwiese – Ein Mops-Krimi

goodfellows-ziegenwiese-blog

 

„Alles so schön bunt hier“, möchte man sagen. Ein Mord, mitten in einer Schrebergartenkolonie. Mitten in duftigen Staudenbeeten und mit heimischen Gemüsesorten bepflanzten Beeten, eine stark frequentierte, illegale Hanfplantage im Zentrum, landet der Siedlungsnörgler mit einer Mistgabel im Kreuz, tot auf dem Kompost.

Na, das ist doch mal ein Plot, genau nach meinem Geschmack. Fast möchte man sich gar nicht aufregen. Hat doch beim zweiten Hinsehen, irgendwie alles, auf zugegeben ziemlich schräge Art, seine Ordnung im Kleinbürger-Paralleluniversum.

Wären da nicht die drei Möpse Viktor, Wilma und Gang-Chef Henri, ein Mopsmischling (pssst, das will er nicht wahrhaben), die es sich zur Aufgabe gemacht haben, den Mörder des kompostierenden Opfers zu finden. Dann …. aber, ich will ja nicht zu viel verraten.

Ihr solltet das Buch lieber selber lesen. Die Autorin Fritzi Sommer hat die Geschichte humorvoll aufgeschrieben, durchaus spannend, mit hanseatischem Understatement. Eine lässige, amüsante Urlaubslektüre, auch wenn man keinen Hundetick hat, wie ich.

Und für alle Leser, die südlich von Hamburg leben, zeichnet die Autorin ein authentisches Bild von uns Nordlichtern. Denjenigen Exemplaren, die die Nase etwas höher tragen, gibt sie genauso ein Gesicht, wie den bodenständigen Exemplaren unter uns Pfeffersäcken.

Mein Fazit zu diesem Buch: Lustig und spannend, vom Anfang bis zum Ende. Schwerelos geschrieben. Mein Respekt für Möpse ist gestiegen. Ich werde mir den Vorgänger dieses Buches „Zum wilden Eck“ auch noch kaufen.

Die Autorin: Fritzi Sommers erste große Liebe hieß Tommy. Er war 30 Zentimeter groß, hatte schwarzes Fell und war ein Mischling. Ihren Wunsch, später einmal Tiermedizin zu studieren, begrub sie, als sie mit sieben Jahren sah, was ein Tierarzt alles machen muss. Nach weiteren Berufswünschen, die zwischen Pilotin und Heilpädagogin pendelten, entschied sie sich, zum Fernsehen zu gehen. Mit ihrem Mann, ihrem Sohn, ihrem Hund und einem Schwarm Goldfische lebt die sie in Norddeutschland.

 


Alte Ziegenwiese – Ein Mops-Krimi

Autor: Fritzi Sommer

Verlag: Heyne Verlag, 352 Seiten

ISBN: 978-3453438521

Preis: 9,99 Euro

 

 

 

 

 

 

Gastbeitrag von Ana Hesse – Warum tut der Hund, was er tut?

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Man kann ja nicht immer alles selber machen, habe ich mir gedacht. Und als ich auf Facebook den Text meiner lieben Kollegin Ana Hesse, über das Buch „Warum tut der Hund, was er tut“ von der Autorin Christine Holst, gelesen habe, dachte ich: „Ist doch gut der Text“.

Also schrieb ich Ana eine PN und fragte, ob ich ihre Buchbesprechung auf einer Bücherseite veröffentlichen darf. Die Antwort kam schnell und deshalb lest Ihr heute hier auf meinem Blog Anas Gastbeitrag. Danke Ana, gerne wieder.

Ana ist die Inhaberin von Kids & Dogs SchaumburgIst zertifizierte Hundetrainerin und berechtigt die  Sachkundeprüfung in Niedersachsen abzunehmen. Ana liebt es mit Kindern zu arbeiten. Sie sind in allen ihren Gruppen und Kursen willkommen. Dort werden die Kinder im Umgang mit dem Hund geschult, ein weiterer Schwerpunkt ist ist das Ausdrucksverhalten des Hundes. Kinder, die Angst vor Hunden haben, haben Anas besondere Aufmerksamkeit.

In ihrem reichhaltigen Seminar-Programm, Abendvorträgen und Lesungen bietet sie Weiterbildungsmöglichkeiten für Hundetrainer und interessierte Hundehalter.

 

 

Ana Rezension:

Das Buch „Warum tut der Hund, was er tut“ von Christine Holst. Ein Anamnese-Leitfaden für Hundetrainer.

Die Frage nach dem „warum“, stellen sich nicht nur Hundehalter oft. Hundeverhalten einzuschätzen, zu verstehen und entsprechend damit umzugehen ist eine Haupttaufgabe des Hundetrainers.
Je mehr Wissen ein Trainer hat, desto leichter fällt es ihm, die Problematik zu erkennen.
Doch oft reicht es nicht aus, nur die Problematik beim Hund zu sehen. Der Trainer muss diese dem Hundehalter auch verständlich erklären können und die notwendigen Trainingsschritte einleiten.
Das bedeutet, dass der Hundetrainer über das Wissen hinaus, was das Hundeverhalten betrifft, auch über gute Kommunikation- und Coachingfähigkeiten verfügen muss.

Das Buch von Christine Holst ist ein gut aufgebauter, durchstrukturierter Leitfaden (nicht nur) für Hundetrainer. Angefangen vom inhaltlichen Aufbau eines Anamnesebogens, über den Anamnesebaum mitsamt seinen Ästen, bis hin zu praktischen Übungen am Ende des Buches werden von Gesundheit, Ernährung, Beschäftigung über Persönlichkeiten des Hundes, Verhalten anderen Tieren gegenüber und Verhalten gegenüber Menschen – insbesondere den eigenen Haltern – alle Bereiche angesprochen und beleuchtet, die im Training berücksichtigt werden müssen.

Aus meiner Sicht, ein sehr gut strukturiertes und fachlich fundiert geschriebenes Buch.
Leicht zu lesen und zu verstehen, weil gut erklärt wird.
Ein Grundlagenbuch, dass im Hundetraining nicht fehlen sollte.

Anas Fazit zu diesem Buch: sehr zu empfehlen!

Die Autorin Christine Holst ist Dipl.-Betriebswirtin, kommt aus dem Marketing-Management und arbeitet seit 2005 nach Abschluss Tierpsychologie (ATN) als Mensch-Hund-Coach mit dem Schwerpunkt der Verhaltenstherapie. Sie veranstaltet und hält Fachseminare für Hundetrainer in Norddeutschland. (Quelle: Ulmer Verlag)

 


Warum tut der Hund, was er tut

Autor: Christine Holst

Verlag: Ulmer Verlag

Gebundene Ausgabe, 176 Seiten

ISBN: 978-3800108541

Preis: 29,90 Euro

 

Omi Biene – bittersüsses Happyend

 

Gestern haben mich Nachrichten zu der sechzehn Jahre alten Jack Russel Hündin Omi Biene erreicht. Und ich muss schon sagen, das Schicksal ist manchmal wirklich ein mordsmäßiger Verräter.

Omi Biene hatte ein schönes neues Zuhause gefunden. Sie hatte sogar zum ersten mal eine Artgenossin an ihrer Seite, auch schon ein wenig betagt. Bine und Lotte, eine 10 Jahre alte Terrierhündin hatten sich von Anfang an gut verstanden. Die zwei Omis teilten sich sogar das Hundekörbchen.

Bines Traurigkeit verflog schon nach ein paar Tagen und ihre anfängliche Zurückhaltung wich Vertrauen und Kuschelbedürfnis. Sie war immer mit ihrem neuen Frauchen zusammen, auch bei der Arbeit. Sechs Wochen konnte Bine ihr neues Zuhause geniessen und sie tat das in vollen Zügen. Leider ist Bine nun gestorben, ganz ruhig, ohne Krankheit, einfach so. Lotte und ihr neues Frauchen sind sehr traurig.

Um es kurz zu machen – Über das unverschämte Glück, auf der Welt zu sein

goodfellows-blog-winnemuth

 

Heute gibt es mal was Anderes auf meiner literarischen Speisekarte. Sucht nicht nach der Hundegeschichte im Buch, Ihr werdet sie nicht finden. Das Buch „Um es kurz zu machen“, von Autorin Meike Winnemuth, berichtet über das pralle Leben einer humorvollen, intelligenten Frau, Mitte der 50er, oder sagen wir lieber, mit Lebenserfahrung. Das Buch ist so lustig und frech geschrieben, dass ich es Euch nicht vorenthalten wollte.

Und einen klitzekleinen Bezug hätte die Autorin ja doch zu einem Hundeblog. Meike Winnemuth lebt mit einem Foxterrier namens Fiete zusammen und hat für das Hundemagazin Dogs die Kolumne „Vor uns die Welt“ verfasst.

In diesem Buch findet Ihr Meike Winnemuths Kolumnen, die in den letzten Jahren im Stern, dem SZ Magazin, Geo Saison, Myself und der Cosmopolitan erschienen sind. Über die Wirkung von behaarten Männer-Unterarmen, und warum fremder Müll im eigenen Fahrradkorb die Autorin innerlich detonieren lässt. Und endlich finden wir eine Antwort auf die drängende Frage, warum es in unserer Meckerkultur so wichtig ist, zu loben – glückliche Kühe geben eben doch mehr Milch…

Mein Fazit zu diesem Buch: Unbedingt lesen, wenn man sarkastische Ausflüge in die kleinen Dinge des Lebens liebt. Wunderbare, selbstironische Schreibe. Es wird sicher schon bald weitere Bücher dieser Autorin in meinem Bücherregal geben.

Die Autorin: Meike Winnemuth, wurde 1960 in Schleswig-Holstein geboren und lebt in Hamburg und München. Sie ist freie Journalistin. Bei „Stern“, „Geo Saison“, „SZ Magazin“ und in vielen anderen Zeitschriften. Ihrem Reise-Blog „Vor mir die Welt“, folgten mehr als 200.000 Leser. Er wurde für den Grimme Online-Award 2012 nominiert und bei den Lead Awards 2012 ausgezeichnet. Weiter Blogs von Heike Winnemuth sind „Das Kleine Blaue“ und „Zurück auf Los“. Viel Spaß beim Lesen.

 


Um es Kurz zu machen

Über das unverschämte Glück, auf der Welt zu sein

Autor: Meike Winnemuth

Verlag: Albrecht Knaus Verlag

Gebundene Ausgabe, 208 Seiten

ISBN: 978-3813506952

Preis: 16,99 Euro

Broschierte Ausgabe

Penguin Verlag

Preis: 10,00 Euro

 

 

 

Kaffeeholz – Finleys neue Leidenschaft

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Es war verdächtig ruhig in meinem Garten. Finley war vor etwa zehn Minuten rausgegangen und ich hörte – nichts. Kein heftiges Hecheln, weil er gerade die Eckdaten unserer nächtlichen Gartenbesucher abfragte. Keine lauten Schlabbergeräusche, weil mein Dicker gerade dabei war, unser Eichenfass leer zu saufen und die darin befindliche Seerose auf Grund zu legen. Ich beschloss einmal nach dem Rechten zu sehen.

Da! Ein Knacken und wieder eines und noch eines… Da lag mein Finley in ungewohnt ruhiger Bettvorleger-Manier vor unserem Blumenbeet und kaute genüsslich an einem Stück Holz herum. Mein Rüde kaut leidenschaftlich gern an irgendetwas herum. Da war der Gauner doch an unseren Vorratskorb gegangen (hat er ja noch niiiiie gemacht) und hatte sich das schöne, neue Kaffeeholz von Bellepet gemopst. Das Team der Stapelfelder Firma  hundelleinen.de  (1Klick zur Hauptseite) hatte uns den Kauartikel netterweise zum Testen überlassen. Angesichts des zufriedenen Schnuten-Ausdrucks meines Hundes beim Kauen, kann man wohl sagen – ein voller Erfolg.

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Foto: Lara Janow

Ich, als achtsame Hundehalterin konnte meinen Hund unbesorgt weiter kauen lassen.  Denn der Kaffeeholz-Kaustab ist naturbelassen und unbehandelt. Er besteht zu 100 Prozent aus dem besonders harten und widerstandfähigen Holz des Kaffeebaumes. Eine tolle Alternative zu dem Holz, dass Finley unterwegs so findet, denn das hat er im Nanosekunden-Zeitraum klein geschreddert. Und ich mache mir immer Sorgen, dass er sich an den spitzen Splittern verletzen könnte.  Beim Kaffeeholz-Kaustab ist das Verletzungsrisiko auch deshalb so gering, weil scharfe Kanten und Ecken abgeschliffen worden sind. Meinem Hund ist das ja egal aber für mich ist das durchaus ein Qualitätsmerkmal.

Finleys neue Lieblingsbeute hat sich im „Feldversuch“ als erstaunlich strapazierfähig erwiesen. Der Kaffeholz-Kaustab ist offensichtlich robust und nicht so schnell kleinzukriegen. Mein Rüde hat jetzt fast eine ganze Woche intensiv darauf herumgekaut. Der Kaffeeholz-Stab ist immer noch da und ist lediglich ein wenig abgenutzter und kleiner geworden.

Den Kaffeholz-Kaustab könnt Ihr online im Shop von hundeleinen.de (1Klick zum Produkt) bestellen. Es gibt ihn in den Größen XS für Hunde bis 10 kg, in S für Hunde bis 15 kg, in M für Hunde bis 25 kg und in L für Hunde ab 25 kg. Der Preis liegt zwischen 6,00 und 12,00 Euro.

Für mich ist das eine Ausgabe, die sich wirklich lohnt. Wenn Finley seinen Kaustab richtig abgearbeitet hat, werde ich ihm sicher wieder einen Neuen besorgen – in Größe L 😉 .

 

Beagle – Geschichte Haltung Erziehung Beschäftigung

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Beagle – ehrlich gesagt, hatte ich bislang nicht viel über sie nachgedacht. Ab und an trafen wir den Horst im Wald. Der saß dann dort, einen Kaffee-To-Go in der Hand, auf einem großen Findling und wartete … auf Bärbel, wie er sagte.  Bärbel, seine Beagle-Hündin, die ihm wieder mal aus dem Geschirr geschlüpft und auf Abenteuersuche gegangen war.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich mich manchmal gefragt, ob der Horst überhaupt einen Hund hat oder vielleicht ein anderes Problem, dass mit einem Kaffee nicht aus der Welt zu schaffen wäre. Nachdem ich Sophie Strodtbecks Rassehandbuch über die Beagle gelesen habe, weiß ich – Horst hat einen typischen Beagle. Und Bärbel hat einen Halter, der über die nötige Gelassenheit verfügt, mit ihren Spleens klarzukommen.

Das Beagle Buch von Sophie Strodtbeck schlicht als Rassehandbuch zu bezeichnen, ist allerdings missverständlich und wäre nicht fair gegenüber der Autorin.

Missverständlich, weil viele wie ich, mit dem Begriff Rassehandbuch die nach Schema-F geschriebenen Bücher verbinden, in denen man die Rassenamen beliebig austauschen könnte, ohne am Inhalt großartig etwas zu verändern. Und unfair, weil Sophie Strodtbeck ein Buch geschrieben hat, das aus diesem Schema-F ausgebrochen ist und das, im besten Sinne dieses Wortes. Nachdem ich mit dem Lesen angefangen hatte, konnte ich damit gar nicht mehr aufhören. Die „Beagle-Bibel“ hat mich überall hin begleitet, zum Frisör, zum Arzt und so manche Wartezeit verflog viel zu schnell.

goodfellows-meierneu-blogSophie gelingt es, Fachwissen unterhaltsam und humorvoll zu verpacken und auf leicht verständliche Weise an uns Leser weiterzugeben. In diesem Buch erfahre ich alle wichtigen Fakten zur Haltung, Gesundheit und Pflege eines Beagles. Darüber hinaus, und das ist neu, erzählt die Autorin auch von ihren eigenen Erlebnissen mit ihren Beagles Andra und Herrn Meier. Nahezu jedes Kapitel beinhaltet eine Anekdote, ein Erlebnis und stellt so einen Praxisbezug her, wie er enger an der Realität nicht sein könnte. So ergibt sich für den Leser ein authentisches Bild, was es bedeuten kann, sein Leben mit einem Beagle zu teilen. Und genau das ist es, was ich von einem Rassehandbuch erwarte. Eine nicht geschönte, ehrliche Auseinandersetzung mit dem Wesen der Beagles, von jemandem, der es erlebt hat. Denn der Charakter, die liebenswürdigen Schrullen, aber auch die zum Teil nervtötenden Macken und der unschlagbare Charme dieser Hunde, wird ja das sein, womit wir Menschen uns in den langen Jahren des Zusammenlebens auseinandersetzen müssen.

Die Anforderungen an den Hundehalter können ganz unterschiedlich sein, je nachdem von wo er seinen Beagle bekommen hat. Aber auch hier hält das Buch ein paar wertvolle Informationen bereit.

Eine Beagle-Züchterin berichtet über ihren Zucht-Alltag mit Beagles, eine Hundetrainerin über ihr Leben mit einem Beagle aus zweiter Hand und der Vorsitzende des Vereins „Tiere in Not Ennepetal e. V.“ erzählt von seinen Erfahrungen mit Laborbeagles. Und abschließend meldet dann auch Beagle-Experte Herr Meier seine Ansprüche an die zukünftigen Beagle-Besitzer an. Schließlich sollten die Beagle doch das letzte Wort haben, bei der Auswahl ihres Zuhauses.

Besonders erwähnenswert finde ich noch die Fotos, die dieses Buch illustrieren. 139 der insgesamt 192 abgedruckten Fotos sind von Sophie Strodtbeck selbst gemacht worden. Sie bezeichnet die Fotografie als eine ihrer Leidenschaften und das merkt man den Bildern auch an. Jedes Foto erzählt eine ganz individuelle Geschichte und weckt Emotionen im Betrachter. Für mich, zählen ihre Bilder zu den Schönsten, die ich in der Hundewelt bisher gesehen habe.

Mein Fazit zu diesem Buch: Es lohnt sich unbedingt, dieses Buch zu lesen, auch dann, wenn ein Beagle (bislang) noch nie auf der Wunschliste gestanden hat. Ja, es ist ein Rassehandbuch für Beagle. Aber eines, dessen Inhalte unverwechselbar sind, nicht austauschbar und brutal unterhaltsam. Der Leser bekommt gewissermaßen einen 192 Seiten langen Beipackzettel für ein Leben mit einem kinderlieben, verfressenen, gut gelaunten, höchst agilen, mit einem satten Jagdtrieb ausgestatteten Beagle – Risiken und Nebenwirkungen inklusive.

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Foto: Ulla Bergob

Sophie Strodtbeck hat Tiermedizin in München studiert. Zusammen mit dem Verhaltensbiologen Dr. Udo Gansloßer berät Sophie Strodtbeck Hundehalter individuell zu allen Fragen rund um die Verhaltensbiologie und die Medizin, weil sie der Meinung sind, dass diese Kombination unschlagbar ist. Ihre interdisziplinäre Zusammenarbeit umfasst unter anderem Themen wie Kastration, Stress, Aggression und Einfluss von Ernährung auf das Verhalten der Hunde. Mehr zu dieser gemeinsamen Arbeit findet ihr auf www.einzelfelle.de .

Zu diesen Themen hält Sophie Strodtbeck auch Vorträge und Seminare für Hundehalter, Trainer und Tierärzte. Außerdem schreibt sie kynologische Fachartikel in zahlreichen Hundemagazinen und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Sophie Strodtbeck, für die schönen Fotos, die ich hier veröffentlichen durfte.

Beagle

Geschichte Haltung

Erziehung Beschäftigung

Autor: Sophie Strodtbeck

Verlag: Kosmos 

Auflage: 09.März 2017, Sprache Deutsch

Ausgabe: gebunden, 192 Seiten

ISBN-13: 978-3440150719

Preis: 29,99 Euro

 

 

Liebster Award für Goodfellows – Vol.2

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Quelle des Liebster Award Symbols: My Kitchen Moments

Na, ist denn das zu fassen? Der Goodfellows Hundeblog hat zum zweiten Mal in diesem Jahr, den Liebster Award bekommen.

Nominiert wurden wir von der lieben Rebecca vom Hundeblog LesWauz. Rebecca habe ich neulich beim ersten Hundeblogger-Treffen in Hamburg kennengelernt. Als Bloggerin hat sie schon weitaus mehr Erfahrungen gesammelt als ich und kennt sich als Freelancerin für Konzeption/IA/UX und Social Media in diesen Strukturen extrem gut aus. Wenn man ihr nur eine simple Frage stellt, sprudeln die guten Tipps und Ideen nur so aus ihr heraus. Genauso lebhaft und vielseitig, wie Rebecca selbst, ist auch ihr Blog. Die Hauptrolle in den Geschichten spielt Pixie, ihre sechs Jahre alte Jack-Russel-Terrier-Hündin. Ihr solltet auf jeden Fall einmal vorbeischauen bei Rebecca und Pixie.

Damit ich etwas zum Grübeln habe, hat sich Rebecca ein paar kniffelige Fragen ausgedacht, die ich Euch beantworten soll. Na, dann lege ich mal los – Seelenstriptease Vol.2.

LesWauz: Warum hast du dich dazu entschlossen deinen Blog zu starten?

Ich bin eine Vollblutjournalistin. Schreiben ist eine meiner Leidenschaften. Als meine Zusammenarbeit mit der Redaktion, in der ich bislang gearbeitet hatte endete, waren drei Dinge sofort klar. Erstens – dieses Ende wird mich nicht umbringen. Zweitens – ich arbeite selbständig als Hundetrainerin. Und Drittens – ich kann und möchte das Schreiben nicht aufgeben, nur die Themen ändern sich.

Meine Leidenschaft für das Schreiben, mit meiner Leidenschaft für Hunde zu verbinden, und einen eigenen Blog zu starten, war die logische Konsequenz. Der Goodfellows Hundeblog ist mein Forum, auf dem ich mich einmal richtig austoben kann. Es hat mich sehr gereizt einmal für alles, was veröffentlicht wird allein verantwortlich zu sein: Die Themen, die Fotos, das Layout. Neben der reinen Berichterstattung auch mal etwas persönliche Meinung einfließen lassen zu dürfen, und dabei das richtige Maß zu finden, steigert die Eigenverantwortung und die Ansprüche an mich selbst werden noch ein wenig höher geschraubt.

LesWauz: Was ist die Geschichte hinter deinem Blog und seinem Namen?

Der Name Goodfellows drückt das aus, was ich mit meinem Hund heute lebe. Ein doch weitgehend harmonisches Zusammenleben mit gegenseitigem Respekt und einer tiefen Liebe zueinander. Der Name Goodfellows umfasst aber auch den gesamten Weg, den Finley und ich gegangen sind, um an diesen Punkt zu gelangen. Er umfasst all‘ die kleinen Reibereien genauso, wie die durchaus ernsten Auseinandersetzungen der ersten Zeit und schließlich auch das Zusammenraufen zu einem guten, zuverlässigen Team.

Goodfellows bedeutet, dass man das Leben humorvoll und entspannt angehen kann und mit etwas mehr Gelassenheit, auch mal etwas so lassen kann, wie es ist. Kleine Macken können auch sehr liebenswert sein. Denn wenn wir einmal ehrlich sind, bieten ein „perfekter“ Hund oder ein ‚perfekter‘ Mensch wenig Herausforderungen. Und Langeweile kann ja nicht das Ziel von Zusammenleben sein 😉 .

LesWauz: Für wen schreibst du deinen Blog?

Grundsätzlich würde ich heute sagen, für alle Menschen, die gerne lesen und unterhalten werden wollen. Und natürlich auch für mich. Das Schreiben zwingt mich, mich immer wieder mit den Themen, die mich beschäftigen auseinanderzusetzen. Es eröffnen sich beim Schreiben immer wieder neue Blickwinkel auf die Dinge und führen oft zu neuen Lösungsansätzen. Nichts ist in Stein gemeißelt, das Leben ist eben Bewegung.

Ursprünglich hatte ich mal etwas Anderes im Blick. Da war der Blog für meine Kunden in der Hundeschule gedacht. Gewissermaßen als eine Art Beipackzettel für Hundeschulnutzer. Ich wollte ihnen nahe bringen auf welchen Typ Trainerin sie stoßen würden. Ich mag nämlich solche Attribute wie „Hundeflüsterin“ u.s.w. überhaupt nicht. Die geben uns Hundetrainern so etwas Pseudomystisches, so etwas abgehoben Guruhaftes. Ich wollte meinen Kunden mit meinen Geschichten zeigen, ‚ich habe auch mit Problemen zu kämpfen gehabt‚ wir begegnen uns auf Augenhöhe’, suchen gemeinsam nach einer Lösung, ganz bodenständig aber auch zuverlässig und dauerhaft.

Dann hat mein Blog so etwas wie ein Eigenleben entwickelt. 😀 Meine Leserschaft wuchs, das hatte ich gar nicht erwartet. Dafür bin ich sehr dankbar und natürlich beflügelt mich das, weiter zu schreiben. Meine Geschichten sind aus dem (Hunde)Leben gegriffen. Insbesondere meine Glossen sind ein Herzensprojekt von mir. Dort schildere ich Situationen die jeder Hundehalter schon irgendwie einmal erlebt hat. Jede Geschichte enthält das berühmte Quäntchen Wahrheit, einen Lösungsvorschlag, einen Paukenschlag, eine gehörige Portion Selbstironie und manchmal sogar etwas Versöhnliches.

Was ich toll finde sind die vielen Rückmeldungen auf meine Texte, zum Beispiel auf Facebook. Das macht Spaß, auch wenn es mal ein Bisschen zur Sache geht. Ich bemühe mich immer darauf zu antworten. Was meine Leser denken, ist wichtig für mich. Dabei freue ich mich über konstruktive Kritik genauso, wie über Lob. Manchmal ergibt sich aus so einem Dialog auch schon mal das Thema für den nächsten Blog-Beitrag.

LesWauz: Was für Ratschläge hast du für Neu-Blogger?

Das ist jetzt schon ein wenig schwierig zu beantworten. Den Goodfellows Hundeblog gibt es ja erst seit zwei Jahren. Und damit gehöre ich ja selber noch zu den Blog-Anfängern. Rebecca, da könnte ich bestimmt noch ein paar Tipps von Dir gebrauchen…

Deshalb nur so viel. Euer Blog wird immer eng mit Euch, als Person in Verbindung gebracht werden. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr euren eigenen Stil findet und ihm dann treu bleibt. Vertraut auf euer Bauchgefühl. Steht hinter Euren Themen. Reitet nicht auf irgendwelchen Trends herum, wenn sie nicht zu Euch passen.

LesWauz: Wie hat dein Hund/Hunde zu dir gefunden?

goodfellows-finleynaiv-blogAlso, zuerst habe ich da eine sehr zielgerichtete *hüstel, akribische *dochkannmansosagen Recherche nach der richtigen Rasse, Rüde oder Hündin, Züchter oder Tierheim gestartet.

Dann habe ich auf einer Hundewiese durch Zufall eine Frau kennengelernt, die zufällig Hundetrainerin im Retriever-Verein war und zufällig so nett war, mich mit einem ihrer Hunde zur Probe trainieren zu lassen. Dann kannte besagte Frau zufällig einen guten Züchter in der Nähe, dessen Hündin zufällig gerade trächtig war. Meine Familie also nix wie hin zu dem Mann. Zufällig mochten wir uns total gerne, weswegen der Züchter uns gerne auf seine Liste der Welpenkäufer setzte.

Der Wurf fiel wie geplant, Finley war der erste Welpe, der geboren wurde. Ein Hoppla-hier-komm-ich-Rüde aber wer konnte das damals schon ahnen. Unser Züchter hatte uns zwei Rüden zur Auswahl gestellt, Finley war zufällig Einer davon. „Das sind die zwei ruhigsten Rüden im Wurf *kicherprust“, sagte er sehr überzeugend. Meine Wahl fiel zufällig auf Finley, er war so hübsch, so süss und wie der Züchter schon sagte, er war so herrlich ruhig …. *Ausnahmengibtsimmer …..

Also wessen Plan war das alles? Ich weiß es nicht, vielleicht könnt Ihr es mir sagen – so ganz zufällig?

LesWauz: „Wenn mein Hund/Hunde seine/ihre fünf Minuten bekommt, dann…“

goodfellows-finniball-blog

 

 

 

 

 

… gehe ich in Deckung und lach’ mich schlapp.

LesWauz: Fünf Dinge, die dir richtig wichtig sind?

Familie und Freunde: Ohne sie wäre ich nicht, wer ich bin. Sie können sich auf mich verlassen. Für sie scheue ich keinen Kampf. Familie und Freunde bereichern mein Leben. Und damit meine ich ausnahmslos alles, was sie in mein Leben mitbringen: Ihre Liebe, ihre Kritik, ihre Widerstände, ihre Macken, ihre Talente, ihre Sorgen und ihre Unterstützung. Alles das, hilft mir beim Wachsen und beim In-Bewegung-Bleiben und dafür bin ich dankbar.

Gesundheit: Gesundheit ist nichts Selbstverständliches, wir müssen auf uns achten. Wenn es überhaupt ein Angstthema für mich gibt, dann dieses. Mich selbst halte ich ja eigentlich für unverwüstlich. Meine Angst oder sagen wir lieber meine Sorgen gelten den anderen.

Empathie: Sie wird allgemein unterschätzt. Gäbe es mehr Bereitschaft unter den Menschen, sich in andere hineinzuversetzen, mitzufühlen, dann hätte wir ein paar grundlegende Probleme weniger.

Ehrlichkeit: Ohne sie geht es nicht, jedenfalls nicht mit mir. Denn ohne sie kann kein Vertrauen entstehen.

Mut: Dazu gehört für mich Stellung zu beziehen, auch wenn es Schwierigkeiten geben könnte. Das gilt für alle Lebensbereiche. Den Mund aufzumachen, gegen Ungerechtigkeiten, gegen Rassismus, gegen Angriffe auf die Pressefreiheit und andere demokratische Rechte. Sich nicht verstecken, wenn Probleme auftreten, sondern sich ihnen entgegenstellen, auch im privaten Bereich. Manchmal gehört auch Mut dazu, für die Freiheit einzustehen. Ich finde es wichtig, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, wen er liebt, wer er sein möchte und wie er sein Leben gestalten möchte. Dafür lohnt es sich, mutig zu sein, wie ich finde.

LesWauz: „Ohne Hund kann ich nicht leben, weil…“

goodfellows-silvester-rache-blogAlso diese Frage sollte ich in abgewandelter Form schon einmal beantworten. Weil das wirklich etwas ist, was ich elementar empfinde, erlaube ich mir einfach einmal die Antwort zu wiederholen, denn genauso ist es.

„In Worte zu fassen, warum ich nicht ohne Hund leben könnte,  ist fast unmöglich. Es gehört für mich zu den Grundbedürfnissen meines Lebens, einen Hund zu haben. Es erfüllt mein Herz, meine Seele und macht einen großen Teil meines Seins aus. Ich kann einfach nicht anders.“

LesWauz: Beschreibe euren perfekten Tag!

goodfellows-relax-blogEigentlich lebe ich mit meinem Hund deswegen so zufrieden zusammen, weil ich es schon vor langer Zeit aufgegeben habe, nach Perfektion in unseren Tagesabläufen zu suchen. Also brechen wir das ‚Perfekt’ mal ein wenig auf und sagen lieber ein ’nahezu idealer Tag‘.

Maßgebend wären da für mich nicht bestimmte Aktivitäten. Ausschlaggebend wären für mich – Achtung, Psychoklinik läßt grüßen – Finleys und meine Zustände. *jepTakethatRebecca

Also mit anderen Worten, wenn das, was ich mit Finley an dem ’nahezu idealen Tag‘ unternommen habe, dazu führt, dass er zuhause Ruhe findet und seelig schnarchend neben meinem Schreibtisch liegt und ich mit innerer Ruhe meinen Job machen kann, dann ist alles ‚perfekt‘. 😉

LesWauz: Betreibt ihr einen Hundesport? Welchen und warum?

Finley und ich trainieren regelmäßig mit Dummys. Das entspricht sehr seinen Neigungen und die Dummyarbeit ist so flexibel, dass sie sich leicht in den Alltag einbinden lässt.

Wir sind Europameister im Extremkuscheln und Finley strebt das Worldchampionship im Moorloch-Catchen an 😀 .

LesWauz: Dein liebstes Hundebuch ist?

Da möchte ich mich gar nicht einschränken. Ich lese viel und gerne. Manche Bücher aus reiner Neugier, wieder andere weil mich genau das Thema gerade interessiert oder in meiner Hundeschule beschäftigt. Zurzeit sind das Bücher, die sich mit den Jagdinstinkten unserer Hunde auseinandersetzen.

Wenn ich aber doch etwas hervorheben soll, dann sind es spezielle Autoren, deren Bücher mich immer wieder fesseln.

Ich liebe die Bücher von Sophie Strodtbeck. Ihr gelingt es, wie kaum jemandem sonst, Fachwissen unterhaltsam zu verpacken und verständlich an uns Hundehalter und Trainer weiterzugeben. Sophie ist auch eine begnadete Fotografin. Ihre Bücher beinhalten überwiegend ihre eigenen Fotos. Jedes Foto erzählt eine ganz individuelle Geschichte. Ihre Bilder zählen für mich zu den schönsten, die ich in der Hundewelt bisher gesehen habe.

Dann sind da die Bücher von Katharina von der Leyen. Sie schreibt losgelöst von irgendwelchen Dogmen. Berichtet frei und ungezwungen, mit tiefgründigem Humor von ihren langjährigen Erfahrungen mit Hunden unterschiedlicher Rassen. So ganz nebenbei wird klar, dass auch diese Autorin über ein fundiertes Fachwissen verfügt, dieses vermittelt sie ganz unaufdringlich.

Und natürlich darf Michael Frey Dodillet nicht fehlen. Der Mann, der unter den Eskapaden seiner Hunde wohl genauso gelitten hat, wie ich am Anfang meines Hundebesitzerdaseins. Wenn man auch mal über sich selber lachen kann, findet sich sicher jeder in seinen Geschichten wieder. Dass er sich ein Bisschen auf uns Hundetrainer eingeschossen hat, verkrafte ich gut. Und unter uns, ich kann den Mann verstehen. Übrigens munkelt man, er habe erst kürzlich einen von uns um die Ecke gebracht ….

„And the nominees are!“

goodfellows-teaser-liebster2

Nun bin ich an der Reihe, fünf Blogs für den Liebster Award 2017 zu nominieren und mir Fragen für „meine Blogger“ auszudenken.

Als erstes möchte ich dieses Mal Silke Schippmann von Vawidoo nominieren. Und ich schwöre auf Ehre und Gewissen, die Tatsache dass ihre Bulldoggen-Lady Rézi so ausgesprochen nett zu mir war, hat mit der Nominierung nichts, aber auch gar nichts zu tun!

Auch Silke habe ich beim Bloggertreffen persönlich kennengelernt. Den Bericht zum Treffen findet ihr hier. Silkes Energie und ihre Fröhlichkeit sind ansteckend. Sie ist eine Macherin, sie braucht genau eine Nanosekunde lang, zwischen dem Aufkommen einer Idee und deren Umsetzung. Und das Schöne ist, was sie tut, hat Hand und Fuß. Auf ihrem Blog findet ihr alles, was wichtig ist, für das Reisen mit Hund. Und bald könnt ihr hundefreundliche Quartiere direkt über Vawidoo buchen.

Dann möchte ich Mara Djalayer vom (Hunde)Kunstblog Aram und Abra nominieren. Ob mit Buntstiften oder  Aquarellfarben, Mara fängt mit ihrer Kunst nicht nur das Äußere der Tiere, die sie portraitiert, ein. Sie erforscht die Seelen ihrer Modelle und hält, was sie dort findet,  auf ihren Leinwänden fest. In ihren anschaulichen Beiträgen erklärt sie detailliert, wie eines ihrer Kunstwerke entsteht. Und ich liebe ihre Freebies, fast alle meine Freunde haben zu Weihnachten eine Karte aus Maras Sammlung bekommen.

Und noch’n Terrier(Mix), liebe Rebecca. Ich mag ja Jack-Russel-Terrier(Mixe) total gerne, weil sie so eigen in vielem sind, so schmusig auf der einen Seite und so nervtötend *duckmichweg auf der anderen Seite sein können. Ich steh‘ nämlich auf Hunde mit Charakter. Deshalb nominiere ich als nächstes Sonja Rachbauer vom Blog Hundebengel Charly. Sonja gehört zu den ganz fleißigen Bloggerinnen. Ihre Beiträge lese ich total gerne, weil ich immer etwas lernen kann und sie mich supergut unterhalten.

Und dann habe ich beschlossen, dass ich einmal fremdgehen werde und zwei Blogs nominiere, die mit Hundethemen nichts zu tun haben. Das überrascht wahrscheinlich nicht nur Euch, sondern auch die Zwei, die ich jetzt nenne.

Da ist mein Lieblings-Foodblog Küchensprint. Die Österreicherin Anita Wienerroither kreiert Rezepte mit Raffinesse, bodenständig aber trotzdem leicht. Was ich als berufstätige Mutter besonders schätze – die Gerichte sind leicht nach zu kochen, nicht zu kompliziert und überwiegend schnell gemacht. Ideal für die tägliche Küche. Und soll ich Euch mal was verraten, meinen manchmal ziemlich krüschen Pubertieren hat bis jetzt noch jedes Rezept von Anita geschmeckt. Allein dafür hat die Frau einen Orden verdient 😉 .

Den glänzenden, nein ich möchte sagen glamourösen  Schlussakkord setzt der Lifstyleblog  Eve Blogazine von Ewelina Berger. Ewelina und ich haben lange Jahre zusammen in der gleichen Redaktion zusammengearbeitet. Sie ist eine tolle Journalistin, mit einem untrüglichen Gespür für Geschichten. Was ich an ihr besonders geschätzt habe war aber, dass sie trotz der Jagd auf die nächste Story, nie den Respekt vor den Leuten verloren hat, über die sie geschrieben hat. Diese Qualität setzt sie nun auf ihrem Blog fort. Dort werden nicht einfach nur Mode, Möbel oder Beautyprodukte präsentiert. Ewelina erzählt Geschichten, schreibt Erfahrungsberichte  und beschreibt Gefühle so, dass es auch Leute fesseln kann, die sich sonst mit anderen Themen befassen. Besonders Ewelinas mitreißende Reiseberichte haben es mir angetan. Vor meinem geistigen Auge sehe ich sehe mich schon im Eishotel übernachten und eine Hundeschlittenfahrt machen.

So ihr lieben Nominierten, dann kommen jetzt meine Fragen an Euch. Sorry Rebecca, es sind nur 10 Fragen geworden. Ich habe es mir ja nicht gerade leicht gemacht, weil die Fragen zu Hundebloggern genauso gut passen müssen, wie zu den Nicht-Hundebloggern.  Ich bin schon sehr gespannt,was ich über Euch erfahre.

Und das sind meine Fragen an Euch:

  • Welche Ziele hast Du Dir mit deinem Blog für die kommenden zwei Jahre gesetzt?
  • Welche/s Social Media/um bevorzugst Du und warum?
  • Engagierst Du Dich ehrenamtlich? Wenn ja, worin besteht Dein Engagement und warum ist das so wichtig für Dich?
  • Wohin möchtest Du unbedingt einmal reisen?
  • Welches ist Deine schönste Kindheitserinnerung?
  • Hast Du einen Lieblingsort und warum ist er das?
  • Gibt es in Deiner Wohnung/Haus ein Möbelstück, dass Du richtig peinlich findest, von dem Du Dich aber nicht trennen kannst oder willst?
  • Wenn Du Dir wieder einen Hund anschaffen würdest. Tierschutzhund oder Hund vom Züchter, gibt es nur das Eine oder das Andere oder bist Du offen für Beides? Wie würde Deine Wahl ausfallen und warum?
  • Du hast eine Wildcard für ein Fortbildungsseminar gewonnen. Welches Thema würdest Du wählen?
  • Was bedeutet das Wort Schicksal für Dich?
  • Beschreibe einen Moment, in dem Du uneingeschränkt glücklich warst.

Und das müsst ihr tun für Euren Liebster Award 2017. Bitte haltet Euch an die folgenden Regeln:

  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
  • Beantworte die zehn Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit zehn Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.

 

Pummel-Alarm im Hundekorb

Da sitzt er nun vor mir. Mit Augen, so groß und rund und herzerweichend wie die von Bambi. Er will doch nuuuur etwas Kefir, nur die Reste, biiiiiitte!

Aber ich muss hart bleiben, denn wir haben Pummel-Alarm im Hundekörbchen. Finley und ich waren bei unserer Tierärztin. Eigentlich waren wir nur zum Impfen da (ja, wir machen das). Unsere Tierärztin warf Finley einen prüfenden Blick zu und stutzte: „Wieviel wiegt Finley heute? Ich frage nur wegen der Dosierung.“ Und an Finley gewandt: „Hast n’ büschen viel auf den Rippen, was? Hat Frauchen es zu gut gemeint mit Dir?“

Zuerst war ich etwas irritiert, doch dann musste ich zugeben, er hatte sichtbar zugelegt.

Stramme *hüstel 40 Kilogramm brachte er dort auf die Waage. Das waren 4 Kilogramm über seinem Idealgewicht. Wow, wie konnte das denn passieren? Zum ersten Mal in seinem Leben war mein Hund übergewichtig. Und das, obwohl ich immer noch überzeugt davon war, dass er ausreichend Bewegung bekommen hatte und trainiert worden war.

Von diesem Moment an war Finley auf Diät. Und ich? Ja, ich musste mal ganz selbstkritisch Ursachenforschung betreiben. Eigentlich bin ich gar nicht so ein „Reinstopffrauchen“. Leckerchen beim Training, na klar, aber dann hatte ich die die Futterration des Tages entsprechend reduziert.

Aber ich wollte ja ehrlich bleiben. Wenn ich zuhause bin, ist Finley mein kleiner Schatten. Wo ich bin, ist er nicht weit. Ich will nicht sagen, dass er mich ständig unter Wind gehabt hat, aber spätestens, wenn ich anfing zu kochen, bekam sein Verhalten etwas Stalkerresques. Dann lag er auf dem Fußboden und zwar mitten im Weg.

goodfellows-becher-blogIch brauchte nur einen Becher Joghurt oder Kefir zu öffnen und er ging in Position. Er gab keinen Laut von sich, das wäre unter seiner Würde gewesen. Es waren diese stillen, intensiven Blicke, die er mir zuwarf. Sie sagten mir, “Tue das Richtige, Frauchen. Wir sind doch Kumpels. Du kannst mich doch nicht leer ausgehen lassen?“. Und – ich knickte ein, jedes Mal. Ich hielt Finley den Becher hin und er durfte ihn ausschlecken. Ich geriet in Verzückung – mein Gott, sah der süss aus, wenn er das machte – jaaaa, ich war schwach….

ABER DAMIT IST JETZT SCHLUSS!!!

Erst recht seit ich weiß, dass meine Töchter und mein Mann es auch so gemacht haben. Von Mausi bekam er Wurstenden, von Motte ein Stück Käse und der liebe Gatte hat meinen Hund auf Mozzarella angetriggert.

Und dann ist da noch meine Mutter. Die Kalaschnikow unter den Leckerli-Verteilern. Kaum hatte sie mein Haus betreten, ging es los. Da kam kein: Hallo Tochter, wie geht es Dir heute?  Oh, nein. Innerhalb einer Nanosekunde verschwand sie aus meinem Sichtfeld und beugte sich zu meinem Hund herunter (erstaunlich tief für eine 82jährige). Dann folgte nach einmaligem Luftholen, so etwas wie ein Begrüßungs-Poetry-Slam für Rentner: “Na-mein-Süsser-Junge-wie-geht-es-Dir-denn-heute-so-haben-sie-Dich-denn-auch-gut-behandelt-guuut-dass-die-Oma-jetzt-da-ist-und-nach-dem-Rechten-sieht-hast-Du-vielleicht-Hunger-mein-seuten-Jung’-jaaaa-ich-freu’-mich-auch.“ Während mir schon beim Zuhören die Puste ausging, schien meiner Mutter so etwas wie Sauerstoffmangel nichts auszumachen. Atmen wird echt überschätzt, dachte ich.

Während meine Mutter ihre Beschwörungsformel herunterbetete schaffte sie es, bei jeder gesprochenen Silbe ein fettes Leckerchen aus der Hüfte zu schießen. Und alle landeten in Finleys bereitwillig, aufgerissenem Maul. Einmal ‚Hallo’ sagen und die Tagesration an Futter war abgearbeitet. Danke Mama! Aber auch damit ist jetzt Schluss – jedenfalls, wenn ich schnell genug bin, um es zu verhindern.

Zum ersten Mal, seit ich meinen Hund füttere, wog ich sein Futter für jede Mahlzeit korrekt ab. Wir stellten einen Fitnessplan auf. Mein Gatte wurde dazu verdonnert zweimal die Woche einen Radausflug mit unserem Hund zu machen. Die Mädchen wechselten sich ab bei Zerr- Zug- und Sonstnochwas-Spielen. Und Finley und ich machten Meile, Tag für Tag. Wäre doch gelacht, dachte ich, wenn wir den Brummer nicht wieder schnittig hinbekommen.

Das Programm läuft jetzt seit zwei Wochen und zeigt Wirkung. Inzwischen war Finley schon wieder auf der Waage und wir haben sein Idealgewicht fast erreicht. Na dann …. schieben wir den nächsten Besuch bei meiner Mutter wohl noch so lange heraus, bis das letzte, überflüssige Kilogramm verschwunden ist. Denn wie ich meine Mutter kenne, hat sie die Leckerchen schneller nachgeladen, als ich nein sagen könnte. Und dem Beschuss einer Kalaschnikow wirft man sich ja nicht in den Weg, oder?