„Fuß“, „Fuhuuuß“, „Fussssjetzt!!!“, „GehFußDudickköpfigerBlubberko…*+#+**##*!“

 

„Fuß“, „Fuhuuuß“, „Fussssjetzt!!!“, „GehFußDudickköpfigerBlubberko…*+#+**##*!“

Jeder kennt das auf irgendeine Weise. Man freut sich auf einen Spaziergang und der Hund flippt aus, zieht wie eine Dampflokomotive an der Leine, macht was er will. Bei Finley, meinem Rüden, stand das täglich auf seiner To-Do-Liste. Als Finley bei mir einzog, hatte ich keine Ahnung was Leinenführigkeit eigentlich bedeutet. Und wie ich bald feststellen sollte, verstand auch jeder Hundetrainer etwas anderes darunter.

Kleine Zusammenfassung:

Bei Fuß gehen, auf der linken Seite, auf der rechten Seite, ohne zu Schnüffeln oder Schnüffeln erlaubt, den Hundeführer anschauen oder in die Ferne, Pinkeln ist böse, Bedürfniserledigung nach vorherigem Freigabesignal okay. Hund läuft an langer, lockerer Leine, vor, neben oder hinter Dir, hinter Dir aber niemals vor Dir, während des Laufens mit dem Hund reden, nicht quatschen, bei Fehlverhalten ein deutliches NEIN raushauen, oder lieber ein sanftes SCHADE säuseln, alternativ ignorieren und dann, wenn Wohlverhalten folgt, großes Kino und loben, loben, loben. Leinenführigkeit, die Geißel aller Hundehalter.

Auf meiner verzweifelten Suche nach dem Schalter, den ich bei meinem Hund umlegen musste, damit er gewillt war, ordentlich an der Leine zu gehen, entdeckte ich vor allem meine ungeahnte Fähigkeit Schmerzen zu ertragen. Wenn 36 Kilo Muskelmasse in die Leine gehen, dann zwiebelt das – und wie. Dass die Lösung nicht mit 0815-Drill zu tun haben würde, ich sie bei mir und meinem Hund finden und es mit Verstehen und Verständnis zu tun haben würde, habe ich erst später entdeckt.

Vorher begann für mich eine Odyssee durch unzählige Hundeschulen. Ich musste mit einem am Kurzführer hängenden, empörten Finley 45 Minuten im Stechschritt auf- und ablaufen. „Der gibt schon irgendwann auf“, brüllte der Platzchef. Pustekuchen, nicht mein Rüde!

Der nächste Trainer verlangte von mir, ein Baum zu sein. Ich sollte jedes Mal, wenn ich Zug auf der Leine spürte, konsequent stehen bleiben und erst dann weitergehen, wenn mein Rüde lockerließ. Freiwillig *grins! Ratet mal – richtig! Finley und ich verbrachten die Unterrichtsstunde im Stehen, während die anderen Teilnehmer und ihre Streberhunde um uns herumflanierten. Pssst, kleiner Tipp von mir – Druckabbau geht anders.

Die nächste Trainerin war ein Geheimtipp in unserer Vorstadt. Gisela, ehemalige Sozialpädagogin, sagte: „Du musst Deinen Hund zuerst im Universum treffen.“ Ich soll WAS? Ach, was soll’s, dachte ich. Ich war verzweifelt, zu allem bereit, wenn ich nur einmal 100 schmerzfreie, entspannte Meter mit diesem Hund schaffen könnte, würde ich mich dafür auch in den Orbit schießen. Gisela weiter: „Wir bauen jetzt Deine Chakren auf.“ Sie gab mir die Anweisung, die Arme auszubreiten, über den Platz zu schreiten und dabei folgende Sätze zu skandieren: „Ich KANN das“, „Folge mir“ und „ICH bin das Universum!“ Ziel war es, dass Finley von mir so hingerissen sein sollte, dass er mir fortan bedingungslos folgen würde. Also stolzierte ich wie eine bekiffte Sektenchefin, kurz bevor sie ihre Anhänger in den kollektiven Selbstmord trieb, über das grüne Gras. Derweil hatte sich mein Rüde am Rasenrand niedergelegt und betrachtete mich skeptisch. Bedingungsloses Folgen, keine Spur. Warum auch? Frauchen war offensichtlich irreversibel durchgeknallt und in keiner Weise mehr zurechnungsfähig.

Ich war erschöpft, Finley auch, wir brauchten eine Pause. Ich begann, mir die richtigen Fragen zu stellen. Was war mir wichtig im Zusammenleben mit meinem Hund? Was davon entsprach auch Finleys Charakter?  Kadavergehorsam war von ihm nicht zu erwarten und den wollte ich auch nicht. Ich musste lernen, ihn besser zu verstehen, dann würden wir gemeinsam einen Weg finden. Zahlreiche Seminare zum Thema Hundeverhalten, Lerntheorien und Jagdverhalten folgten. Dort lernte ich die Signale meines Hundes zu deuten, seine Aufmerksamkeit bei mir zu halten. Und je besser ich ihn verstand, desto kooperativer wurde Finley. Und viel wichtiger, wir hatten plötzlich viel Spaß miteinander.

Diese Erfahrung ist für mich heute ein zentraler Ausgangspunkt meiner Arbeit als Hundetrainerin. Ich bin sehr offen für die Nöte und Emotionen anderer Hundebesitzer. Ich schaue immer zuerst, was ich dem Menschen abverlangen kann. Ich versuche, den Menschen zu stützen, nicht zu demoralisieren. Schließlich ist er das halbe Team. Dann betrachten wir gemeinsam den Hund. Welche Möglichkeiten und Hypotheken bringt er mit? So entstehen für jedes Team individuelle Trainingsstrukturen.

Für Finley und mich gilt inzwischen leben und leben lassen. Es ist nicht mehr von Bedeutung, ob er neben, vor oder hinter mir läuft. Wichtiger ist, dass ich jederzeit seine Aufmerksamkeit erlangen kann und das klappt gut. Die übrige Zeit darf er schnuppern, sich lösen und in die Ferne gucken. So konnte auch Finley sich entspannen. Wir sind jetzt ein Team, kämpfen nicht mehr gegeneinander. Unser Fazit: Der Begriff Leinenführigkeit ist dehnbar. Er bedeutet genau das, was ein Team braucht, um zufrieden zusammen leben zu können. Es gibt nicht nur den EINEN Weg. Die Suche nach dem Richtigen schweißt zusammen. Finley und ich sind dann mal unterwegs, in unserem Universum…

 

 

 

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Tragödienstadl – kein Gefühl für Pietät

 

Und jetzt denkt Ihr vielleicht, sie geht wieder los, die leidige „Kampfhund-Diskussion“?

Nein, keine Angst, dass es die Rasse „Kampfhund“ nicht gibt und dieser Name außer einem fetten, ungerechten Stigma nichts an Erkenntnissen über die betroffenen Hunderassen liefert, ist bereits hinlänglich bekannt und soll nicht Thema dieses Artikels sein. Außerdem hat die Diskussion um die korrekte Bezeichnung der Hunde, an dieser Stelle überhaupt nichts zu suchen. Um das Rassen-Stigma nicht weiter zu befeuern, nenne ich die zwei Hunde, die getötet haben in diesem Artikel weder beim Namen, noch nenne ich die Rasse. Denn auch das spielt hier keine Rolle. Ich nenne die beiden Tiere hier neutral einfach nur den Hund.

Mich beschäftigen zurzeit die Diskussionen in den sozialen Medien, die unter den Beiträgen, die über die zwei tödlichen Beißvorfälle berichten, gepostet werden viel mehr. Es sind Menschen gestorben unter grausamen Umständen und einer der Toten war ein sieben Monate alter Säugling. Für mich wäre das Grund genug einmal innezuhalten und an diejenigen zu denken, die einen geliebten Menschen verloren haben. Ich habe Mitgefühl mit Ihnen. Ich fühle auch Mitleid mit den Getöteten, denn sie sind auf brutale Art gestorben.

Die Situation, die entstanden ist, ist tragisch – auch für die Hunde. Und ich finde grundsätzlich auch, dass eine Diskussion erlaubt sein muss. ABER…

Auch wenn man davon ausgeht, dass der Hund aus den falschen Motiven angeschafft wurde, falsch oder gar nicht erzogen wurde und mit Sicherheit kein schönes Leben hatte, bleibt am Ende des Tages die Feststellung, dass er zwei Menschen getötet hat.

Im Hinblick auf das Verhalten des Hundes bedeutet das, er hat mit dem Töten dieser Menschen einen Zustand für sich beendet, der für ihn nicht akzeptabel war. Er hat jetzt gelernt, dass das Töten von Menschen, eine Erfolg bringende Strategie sein kann. Es gibt nur wenige Experten in Deutschland, die fähig sind mit so einem gefährlichen Hund zu arbeiten.

Wo wir gerade bei Tabubrüchen und Ungeheuerlichkeiten sind. Im Netz habe ich davon viele gesehen. Die Verstorbenen wurden als Untermenschen bezeichnet, die den Tod verdient hätten, weil sie dem Hund kein schönes Leben geboten hatten, oder nicht wussten, was ihr Hund brauchte um nicht aggressiv zu werden. Ich empfinde solche Einlassungen als menschenunwürdig und inakzeptabel.

Die getötete Frau und ihr ebenfalls getöteter Sohn hatten sich den Hund zu Ihrem Schutz, vor ihrem gewalttätigen Ehemann angeschafft. Dieser hatte sie mit einem Beil attackiert und so schwer verletzt, dass sie fortan auf den Rollstuhl angewiesen war.

War die Anschaffung aus falschen Motiven ein Fehler? War die Haltung des Hundes schlecht? Waren die Zwei Menschen mit der Erziehung so eines Hundes überfordert? Ja, ja und ja, das war alles ein Fehler. Hatten sie deshalb den Tod verdient? AUF KEINEN FALL!!!

Auf jeden Fall war auch die Vermittlung eines solchen Hundes zu zwei gesundheitlich schwer gehandicapten Menschen ein Riesenfehler. Hunde erkennen es, wenn ihr Halter eingeschränkt ist und passen Ihr Verhalten an. Wenn es sich dann noch um einen nachgewiesenermaßen verhaltensauffälligen Hund handelt, kann das bedeuten, dass er sich gegen seinen gehandicapten Halter wendet. Man liest, dass die Gefährlichkeit dieses Hundes bekannt war bei Behörden und Tierschutz. Er sei bereits als auffällig eingestuft gewesen.

Tierschutz ist ein schwieriges Geschäft, emotional gesehen. Als Tierschützer lernt man Menschen kennen, die grobe Fehler machen, Tieren schaden und unbelehrbar sind. Da entsteht Frust, das finde ich nachvollziehbar. Trotzdem ist guter Tierschutz aus meiner Sicht nur machbar, wenn man innerlich nicht verhärtet, nicht ständig von der „Bestie Mensch“ spricht und den kritischen Blick auf die zu vermittelnden Tiere dabei verliert. Nicht für jeden Hund kann man ein Zuhause finden, dass qualifiziert für den Umgang und die nötige Ausbildung ist. Eine Vermittlung unter dem Motto „Hauptsache der Hund hat ein Zuhause“, ohne zu hinterfragen, ob die Menschen das leisten können, was der Hund ihnen abfordern wird, ist verantwortungslos gegenüber den Menschen. Meiner Meinung nach sollte in solchen Fällen die Sicherheit der Menschen Vorrang vor dem Tierschutzgedanken haben.

Als dann der zweite tragische Fall passierte und bekannt wurde, dass ein sieben Monate altes Kind an einem Hundebiss gestorben ist, wurde es noch schlimmer. Die erste Petition gegen die Einschläfern des Hundes war geschrieben, noch bevor die Spuren der Attacke beseitigt waren. In vielen Facebook-Gruppen kamen die Kommentare, die kommen mussten. Sämtliche staatlich geprüften mit Paragraph Doofschein ausgestatteten Hobbypädagogen und Ultimativ-I-am-the-greatest-Rudelchef-Hundehalter standen bereit, um ihren Senf zum Drama beizusteuern.

Hier ein paar Auszüge:

„Ich habe auch zwei verhaltensauffällige Hunde zuhause und vier Kinder, da ist nie was passiert. Das kommt, weil ich mich schlau gemacht habe und konsequent bin…“

„Ja klar, jetzt muss der arme Hund sterben. Dabei haben nur die Eltern Schuld, die tun mir überhaupt nicht leid.“

„Jeder Hund wird aggressiv geboren, deshalb kann man die doch nicht töten, wenn sie ihrem Instinkt nachgeben…“

„Aggressiv ist nur gefährlich, wenn es abgerufen wird…“

„Kinderaggression ist was ganz anderes, als Menschenaggression, da kann man immer was machen….“

Was es da zu lesen gab, so bunt, so doof, so borniert, strotzend vor Unkenntnis, Dummheit, Selbstüberschätzung, Rücksichtslosigkeit und gefühllos ohne Ende. Meine Güte, das ist unerträglich. Hier zu behaupten, der Hund könne nichts dafür, die Eltern treffe allein die ganze Schuld am Geschehen, ist eine gewagte nicht zu beweisende Behauptung. Man weiß nicht was es war, dass den Hund angetriggert hat, dass er den tödlichen Angriff auf den Säugling durchführte. Tatsache bleibt, dass der Hund diese Trigger in sich trägt, was bedeuten kann, dass es jederzeit wieder zu einer tödlichen Attacke kommen könnte. Angesichts dieser Fakten, möchte man den Schreibern der unsäglichen Kommentare sagen – schaltet Euren verstand ein, überprüft mal bitte Euer Sozialempfinden, Eure Werte und findet zurück zur Menschlichkeit.

 

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Ein Hund namens Brötchen

Von Mitmenschen, Mittieren und anderen Katastrophen

In den letzten vier Tagen habe ich das, mir sonst so verhasste Bahnfahren, schätzen gelernt. Das lag im Wesentlichen daran, dass ich immer mein Frühstücksbrötchen dabeihatte. Nein, nein, ich habe nicht im Zug gefrühstückt, ich habe gelesen. Und zwar das E-Book meiner lieben Blogger-Kollegin Heidi Schmitt über ihren Hund Panini.

Sie nennt ihre Hündin liebevoll das Brötchen. Panini ist ein Hund aus dem Tierschutz, mit allen Herausforderungen, die sein Vorleben so mit sich bringt und ganz offensichtlich ein Schatz. Heidis Buch „Ein Hund namens Brötchen“ ist echtes Seelenfutter. Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt, jede Wendung in ihrer gemeinsamen Geschichte ist mal ernsthaft, ab und an kritisch, dann wieder lustig aber durchgehend lebhaft erzählt. Auf diese Art trifft Heidi Schmitt nicht nur das emotionale Zentrum beim Leser, sondern stellt auch sicher, dass die Sachinformationen, die sie an ihre Leser weitergibt akribisch recherchiert und richtig erzählt worden sind.

Ihr erfahrt, warum Heidi Schmitt kein Rudelführer ist und auch nicht sein will, warum nachts manche Hundehalter einfach spurlos verschwinden und wie man manche Passanten, die sogenannten Ja,wieheißtDudenn’s artgerecht behandelt.

Mein Fazit zu diesem Buch: Ein Buch, das gute Laune macht, manchmal ein wenig nachdenklich stimmt aber bei mir auch ein wenig Traurigkeit hinterlassen hat, als ich es ausgelesen hatte. Also liebe Heidi, mach mich wieder froh und schreibe eine Fortsetzung über Dein Leben mit Deiner Panini. Ich warte schon darauf.

Die Autorin Heidi Schmitt ist Werbetexterin, Autorin und Bloggerin und lebt mit ihrem Mischlingshund Panini in Frankfurt am Main. Sie schreibt regelmäßig unterhaltsame und informative Beiträge auf ihrem Hundeblog „Kommst Du hierher!“ . Ihr erstes Buch “Jubiläumsbecher in der Busspur“, in dem sie über das Laufen schreibt, wurde 2013 mit dem autoren@leipzig Award der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2014 erschien der Nachfolgeband „Komm, wir laufen aus“

 

 

Ein Hund namens Brötchen

Autor: Heidi Schmitt

Format: Kindle Edition

Preis: 2,99 Euro

Dateigröße: 4541 KB

Verlag: Books on Demand

Auflage: 1 (04.07.2017)

ASIN: Bo73Q3KN4


Der obenstehende Link ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr Euch entschieden habt, das Buch zu kaufen und den Weg über diesen Link in meinem Blog zu gehen, würde mich das sehr freuen. Euch entstehen dadurch keine Kosten. Ich erhalte dann eine kleine Provision, die ich wieder in die Pflege des Goodfellows Hundeblogs und die Umsetzung neuer Ideen auf meinem Blog, investieren kann.

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Elvis im Handtaschen-Gefängnis

Fotos: Pixaby

 

Neulich war ich einkaufen oder shoppen, wie man heute sagt. Ganz in der Nähe meiner Vorstadt haben wir ein riesiges Einkaufszentrum. Dort bekommt man alles, was das Herz begehrt – Gott sei Dank auch in allen Preisklassen. Dass ich mit meiner, nicht sehr pflegeleichten, 83jährigen Mutter unterwegs war, ist irgendwann mal einen eigenen Blog-Beitrag wert. Wir waren fast durch, mit unsrer Mammut-Tour, da hörte ich SIE…

„Pscht, psssscchhttt… Elvis ruhig… ausÄääälvisbitteee…Mensch, jetzt aber… pssscht!!!“

Verzweifelt sah sie aus, die junge Frau, die bei H & M in der Kassenschlange stand und auch ein wenig genervt. Sie war das, was mein Playboy-Nachbar Heimo wohl als eine orientalische Schönheit bezeichnen würde. Super durchgestylt, Topfigur, keine Angst vor kräftigen Farben … auch nicht im Gesicht. Ich bediene hier mal alle mir bekannten Vorurteile und nenne die Frau Soraya. Auf Sorayas Stirn bildete sich Schweiß, er rann langsam, der Schwerkraft folgend, das Gesicht herunter. Einige Schweißtropfen sammelten sich über der frisch aufgespritzten Oberlippe und verliehen ihrem frisch getünchten Gesicht einen nicht gewollten Glanz. Unter ihrer rechten Achsel klemmte eine sogenannte Citybag. Zur Erklärung für uns Dummytaschen-Trägerinnen: Eine Citybag ist das, was unsere Großmütter eine Handtasche nannten, nur im Kingsize-Format. Man kann im Notfall darinnen wohnen!

Diese Citiybag drückte sie mit dem Ellenbogen, im Dreivierteltakt-Rhythmus zusammen. Etwa so, wie es die schottischen Dudelsackspieler der Queen beim morgendlichen Weckruf mit dem Blasebalg ihres Dudelsackes machen. Immer wenn der Ellenbogen in Busennähe kam, hörte ich ein dumpfes Bellen. Das ganze klang in etwa so – Tadaadadapftttt!ÖffÖffÖffÖff … Tadaadadapfttttt!ÖffÖffÖffÖff … und so weiter… und so weiter …

Okaaayyy Birgit, dachte ich mir, die Tasche bellt!!! Ich übte Nachsicht mit mir, denn ich hatte einen Einkaufsmarathon mit meiner 83jährigen Mutter hinter mir. Abgesehen von drei scheußlichen, in bunten Tüten abgepackten Doch-das-steht-Dir-Birgits und einer Ich-hasse-Rüschen-Kapitulationserklärung, hatte ich den ganzen Tag noch nichts gegessen und viel zu viel Coffee-To-Go intus. Angesichts dieser Tatsachen waren Halluzinationen, wie eine bellende Citybag, eine willkommene Abwechslung.

Was soll ich sagen, die Kassenschlange war lang die H&M-Damen an der Kasse langsam. Ich sprach Soraya an. „Was hat sie denn“, fragt ich mit Blick auf die giftgrüne Tasche. Irritiert schaute sie mich an und sagte: „Das ist ein Junge und er will nicht still sein.“ Aus der Tasche erklang ein weiteres Tadaadadapfffttt!ÖffÖffÖffÖff. Mir schwante Böses. „Kann ich mal hineinsehen“, fragte ich besorgt. Soraya öffnete den Reißverschluss der Tasche und ein kleiner Chihuahua schaute hinaus und gab einen erleichterten Japser von sich.

„Lassen Sie den Hund doch mal aus der Tasche raus, dann beruhigt er sich vielleicht“, bat ich Soraya. „Aber die Tasche ist doch sein Zuhause“, sagte die orientalische Schönheit. Na klar, dachte ich bei mir, offensichtlich war Soraya eine Paris-Hilton-Jüngerin und hielt ihre Kunstledertasche für die natürliche Umgebung Ihres Hundes. Zweifelnd schaute ich sie an und fragte mich, wie ich mit vernünftigen Argumenten durch diese Instagram verseuchten Nebelschwaden, die um ihren Kopf herumwaberten,  hindurch dringen konnte. Ihr ahnt es sicher, die Antwort lautet gar nicht!

Also versuchte ich Plan B, die Aktion „Free Elvis“ lief an. Schließlich musste diesem armen Hund geholfen werden. Ich sagte: „Also ich glaube ja, dass der Kleine ganz dringend pieseln muss. Aber die Tasche ist ja wasserfest, da läuft schon nichts raus.“ „Elvis, nein“, quietschte Soraya. Mit einem Griff packte sie den Minirüden an seinem Glitzergeschirr und setzte ihn auf den Boden. Elvis machte noch einige Male ÖffÖffÖffÖff… dann wurde er still und begann den Boden ab zu schnuppern. „Iiiigitt, Elvis lass das, das ist doch schmutzig“, schimpft ihn sein Frauchen aus. „Hunde machen sowas, der ist gerade total zufrieden, jetzt lassen sie ihn doch mal“, sagte ich zu ihr.

Soraya verzog angeekelt das Gesicht, ihr war sichtlich unwohl. Der mag SOWAS, schienen ihre Augen zu fragen. Ich setzte nach: „Chihuahuas sehen zwar klein und niedlich aus, sind aber im Grunde ganz kernige Kerlchen. Die wollen spielen und herumlaufen. Üben sie doch mal ein paar Tricks mit Elvis ein. Sowas wie Pfötchen geben oder lassen sie ihn Futter suchen. Dann bleibt er auf solchen Shopping-Ausflügen sicher auch ruhiger“, sagte ich zu ihr. Dann kam der Satz, von dem ich heute noch Albträume habe. Soraya versuchte ihre Botox unterspritzte Stirn zu runzeln, sie sah fast nachdenklich aus, und dann sagte sie mit Nachdruck: „Das kann seine Nanny mal mit ihm machen. Ich gehe lieber mit ihm shoppen.“

Ich hätte mich jetzt, angesichts der völlig fehlenden Einsichtsfähigkeit dieser Frau zurückhalten können und das Gespräch abbrechen können. Aber irgendwie war das Bedürfnis, die Situation für diesen kleinen Hund wenigstens auf marginaler Ebene zu verbessern, überwältigend groß. Dass ich das Folgende jemals sagen würde, hätte ich nur eine Stunde früher noch entrüstet von mir gewiesen: „Es gibt auch total hübsche Tragetaschen für kleine Hunde. Die sind atmungsaktiv, von innen abgepolstert. In so einer würde Ihr Elvis sich vielleicht wohler fühlen.“ 

Zweifelnd schaute sie mich an und sagte: „Gibt es die auch von Gucci oder Tommy Hilfiger?“ Und dann konnte ich nicht mehr an mich halten. „Nein aber von Herrn Glööckler! Meine Güte, er ist zwar klein aber doch ein ganz normaler Hund. Der will laufen, pinkeln, sich in Dreck wälzen und anderen Hunden am Po rumschnüffeln. Alles Sachen, die normale Hunde so machen. Ganz bestimmt will er nicht in einer potthässlichen Lederimitattasche wohnen. Er ist ein Lebewesen und kein seelenloses Schmuckstück. Was SIE brauchen, ist kein neues Geschirr und auch nicht den neuesten Mode-Trend aus dem Internet. Sie brauchen dringend eine Hundeschule und eine neue Einstellung zu Ihrem Tier. Dann kläfft der Hund auch nicht mehr das halbe Einkaufszentrum zusammen!“

Vernichtend sah Soraya mich an. Ihre Augen wanderten demonstrativ, zu meiner Frisur (sass nicht), über meine Fältchen im Gesicht (hart erarbeitet), zu meinem T-Shirt ( mit Print Sitz heißt Sitz) , dann weiter abwärts zu meinen Schuhen (flach aber Echtleder). Sie gab ein entrüstetes Schnauben *pühhh  von sich und sagte: „Man kann einen Hund haben und trotzdem modisch aussehen!“ Sie schnappte sich Elvis, setzte ihn in sein giftgrünes Kunstledergefängnis und rauschte aus dem Ladengeschäft. Mein hinterhergeschmissenes : „Ja, oder man sorgt sich wirklich um seinen Hund….“ hörte sie wohl gar nicht mehr. Und von Ferne hörte man Elvis singen … TadaadadaPffft!ÖffÖffÖffÖff …. TadaadadaPffft!ÖffÖffÖff …

Nachtrag

Viel zu oft werden kleine Hunde aus den falschen Motiven angeschafft. Sie werden, weil sie klein und niedlich sind und auch ausgewachsen klein bleiben, oft nicht ernst genommen und zum Schmuckstück oder Modeaccessoire degradiert.

Für mich gehen Glitzergeschirre, funkelnde Halsbänder und hübsche Mäntelchen immer so lange in Ordnung, wie sie den natürlichen Bedürfnissen dieser Hunde nicht im Wege stehen.  Herrchen und Frauchen sollen ja auch Spaß haben. Allerdings darf man nicht außer acht lassen, dass diese Hunde auch laufen wollen, spielen wollen, etwas lernen können, andere Hunde kennenlernen wollen, schnüffeln wollen und so weiter und so weiter ….

Oder frei nach John F. Kennedy: „Frage nicht danach, was Dein Hund für Dich tun kann. Frage danach, was Du für Deinen Hund tun kannst.“

 

 

 

 

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Doggy Fitness Online Kurse bei Goodfellows

 

 

Der Weg zu den Kursen: Hundeschule – Angebot – Doggy Fitness/Online Kurse

Vor ein paar Wochen habe ich hier berichtet, wie Finleys Fitnesstraining gelaufen ist (zum Artikel). Daraufhin haben mich viele Anfragen erreicht, zu dem Kursprogramm von Martina Flocken.

Statt jede Frage einzeln zu beantworten, habe ich mich entschlossen eine Extra-Seite für Martinas Online-Kurse einzurichten. Ihr findet sie unter dem Menupunkt Hundeschule, als Unterpunkt zu meinem Angebot. Zu der neuen Seite geht es hier.

Seniorfit – Profifit – Basicfit – Puppy Move

Finley hat den Kurs Basicfit gemacht und wir sind immer noch dabei – mit viel Spaß. Martina Flocken bietet aber auch Kurse für Hund mit körperlichen Handicaps an. Sie ist ausgebildete Physiotherapeutin für Tiere und gibt ihr Wissen und ihre Erfahrungen als Bloggerin weiter. In ihrem bisherigen Leben hat Martina viele Jahre eine Praxis für Tierphysiotherapie geführt und Workshops für Hundebesitzer zu verschiedenen Themen rund um die „Bewegung“ des Hundes gehalten. Aus diesen Workshops ist die Idee gewachsen, Menschen mit Hunden zu helfen, noch viel mehr zu diesem spannenden Thema zu lernen.

Arthrosefit – Hüftfit – Happy Move – Rückenfit 

Ich bin von Martina Flockens Angebot total überzeugt und deshalb möchte ich Euch diesen Zugang zu ihrem Angebot hier auf meiner Website ermöglichen. Es ist für jeden Hund das richtige Angebot dabei. Wenn Ihr schauen wollt, ob auch für Euch und Euren Hund ein Kurs dabei ist, klickt auf der neuen Seite Doggy Fitness/Online Kurse die Überschrift neben dem Foto im Text.

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Assistenzhund – Bitte nicht stören!

Ich freue mich sehr, dass ich Euch heute einen Gastbeitrag meiner österreichischen Bloggerkollegin Laura Gentile präsentieren darf. Ich lese Lauras Blog lycheethepoodle.com schon seit einiger Zeit regelmäßig, weil mich ihre und Lychees besondere Geschichte fasziniert hat. Laura lebt mit der kleinen Zwergpudeldame Lychee zusammen und hat sie zu einem staatlich zertifizierten Assistenzhund ausgebildet.

Die Zwei haben gerade ihre staatliche Prüfung bestanden. Ich gratuliere Euch von Herzen, liebe Laura!

Zwischen den beiden besteht nicht nur ein inniges Verhältnis, wie wir es von uns und unseren Hunden kennen – die Zwei haben auch eine Arbeitsbeziehung. Als Assistenzhund trägt Lychee eine große Verantwortung und die Anforderungen, die an sie als Hund und Gefährtin gestellt werden, sind um ein Vielfaches höher als bei unseren Hunden. Deshalb braucht es auch ein wenig mehr Rücksichtnahme von anderen, damit ihre Arbeit nicht gestört wird. Laura erzählt Euch nun ein wenig über ihren und Lychees gemeinsamen Weg.

Respekt für einen kleinen Zwergpudel und sein Frauchen

 

Wir sind Laura und Lychee vom Blog lycheehepoodle.com. Mein Hund Lychee ist nicht irgendein Zwergpudel wie andere Begleithunde, sondern sie ist ein staatlich zertifizierter Assistenzhund. Seit sie 9 Wochen alt war, lebt Lychee bei mir. Ich bin aufgrund einer Muskelschwäche auf den Rollstuhl angewiesen und benötige deshalb Hilfe im Alltag.

Nachdem ich mit Tieren aufgewachsen bin, unter anderem auch mit Hunden, stand eigentlich schon sehr früh fest, dass auch bei mir im eigenen Haushalt mal ein Hund einziehen sollte. Die Idee, dass dieser Hund mich auch in meinem Alltag unterstützen sollte, reifte erst während ich auf der Suche nach dem passenden Hund war.

Lychee zog ein. Sie durfte sich erst in Ruhe eingewöhnen und ich legte mein Augenmerk auf ihre Sozialisation. Lychee durfte als Welpe und Junghund, also bis sie zirka 12 Monate alt war, nicht springen. Auf die Länge der Gehzeiten haben wir auch sehr geachtet. Wenn wir länger unterwegs waren, habe ich sie anfangs einfach getragen. So konnte sie von einem sicheren Ort aus – meinem Schoß – alles beobachten.

Die Ausbildung eines Assistenzhundes dauert lange und braucht sehr viel Einfühlungsvermögen

Als nächstes haben wir Grundkommandos gelernt. Im Alter von sechs Monaten begann das Training der ersten Assistenzaufgaben. Wobei man sagen muss, Lychee hatte schon vorher Interesse mir beim Ausziehen zu helfen und sie hat schon vorher sehr gerne apportiert. Also hat sie zuerst einmal gelernt, diverse Gegenstände in den Mund zu nehmen – Metall ist für viele Hunde ganz unangenehm – und mir diese Gegenstände dann zu bringen.

Dann haben wir daran gearbeitet, dass Lychee mir beim Ausziehen der Socken und meiner Jacke hilft. Bevor wir anfangen konnten, mit Lychee zu trainieren wie man Schubladen öffnet und schließt, musste Lychee einige Untersuchungen über sich ergehen lassen. Wir mussten sicher gehen, dass die Arbeit Lychee nicht schaden kann. Röntgenchecks, die Herz-Ultraschalluntersuchung, Augenuntersuchung, das Blutbild und auch die allgemeine Untersuchung fielen zu unserer Zufriedenheit aus. Wir legten uns einen Trainingslichtschalter zu, den Lychee auf Kommando betätigen sollte. Vielleicht brauchten wir ihn später ja noch einmal.

Foto: 92 frames

Neben all den Aufgaben, die ich bewusst mit ihr gelernt habe, hat Lychee auch einiges von alleine gelernt: mich zu wecken, wenn ich zu schlecht atme oder mich frühzeitig zu warnen, wenn eine Panikattacke im Anmarsch ist. Bei all dem Training wurden wir einmal die Woche von unserer Hundetrainerin begleitet. Übrigens, als Lychee fünf Monate alt war, haben wir die Trainerin gewechselt. Also wenn ihr Euch nicht wohlfühlt, hört bitte auf Euer Bauchgefühl.

Neben all den Aufgaben ist es aber auch besonders wichtig, dass ein Assistenzhund lernt, sich überall brav zu verhalten. Egal ob öffentliche Verkehrsmittel, Lebensmittelgeschäfte, Shoppingcenter, Messen oder in Arztpraxen, ein Assistenzhund hat spezielle Zutrittsrechte, deshalb sollte er sich überall benehmen können.

Lychee ist ein Arbeitshund, sie muss immer hochkonzentriert sein – also darf man sie bei der Arbeit nicht stören

Ein Problem, dass wir Halter von Assistenzhunden haben, sind andere Menschen, die Hunde zwar süss finden aber nicht respektieren, dass unsere Hunde einen Job haben. Vielleicht ist bei kleinen Hunden wie Lychee, der „Süss-Faktor“ noch mal größer, glauben wir aber nicht. Das ist aber auch egal, denn ob kleiner oder großer Assistenzhund – diese Hunde darf man nicht von ihrer Arbeit ablenken!

Ich vergleiche das immer gerne mit Rettungskräften, die von Gaffern bei einem Rettungseinsatz beeinträchtigt werden. Genauso ist das, wenn man einen Assistenzhund im Dienst anspricht oder lockt, mit anderen Geräuschen ablenkt, ihn unerlaubt füttert, ihm permanent in die Augen starrt oder ihn auch nur einfach anfasst.

Ein Assistenzhund ist ein Arbeitshund. Er gilt nach dem österreichischen Gesetz außerdem als Hilfsmittel, ähnlich einem Rollstuhl – natürlich einem mit Seele! Den lenkt man doch nicht von seiner Bestimmung ab. Einem Rollstuhl stellt man ja auch nicht absichtlich ein Bein. Lychee von ihrem Job abzulenken, könnte zum Beispiel dazu führen, dass sie mir in den Rollstuhl rennt. Das könnte bei uns beiden zu Verletzungen führen oder dazu dass sie mich nicht rechtzeitig vor einer Panikattacke schützen kann. Jeder Assistenzhund, Blindenführhund, Servicehund oder Signalhund hat andere Aufgaben. Keiner von ihnen sollte abgelenkt werden, denn das führt bei den jeweiligen Assistenzhundeteams zu unnötigem Stress. Deshalb lernen Assistenzhunde, Ablenkungen so gut es geht zu ignorieren. Allerdings ist keiner von Ihnen ein Roboter und für mich als Assistenz-Hundeführerin sind solche Ablenkungen auch der reinste Horror.

Ich habe Lychee selbst ausgebildet. Aber auch wenn wir die Prüfung nun bestanden haben, ist die Arbeit noch lange nicht vorbei! Kein Hund ist je fertig ausgebildet – egal ob man einen fremd ausgebildeten Assistenzhund bekommt oder diesen selbst ausbildet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beim zweiten Hund wird alles anders – Vom Glück, im Rudel zu leben

Die Autorin Meike Dinklage wollte schon immer einen Collie. Und zwar, wie sie sympathisch und freimütig bekennt, wegen Lassie. Spätestens mit diesem Satz hatte sie mich. Ich gehöre ja nun selbst zu der Generation von Kindern, die sich diese TV-Serie jeden Sonntagnachmittag in schwarz-weiß am Fernsehgerät ihrer Großeltern, mit einer Tasse Kakao und einer Tüte Erdnussflips bewaffnet, angesehen haben.

Für diejenigen unter uns, die später geboren sind und denen deshalb dieser Genuss entgangen ist, kurz folgende Info: Lassie ist eine Collie-Hündin mit phänomenal gut ausgeprägten Instinkten. Sie gehörte Timmy, einem kleinen Jungen mit dem sie eine geradezu symbiotische Seelenfreundschaft verband.  Auf das bloße Stirnrunzeln von Timmys TV-Mutter hin wusste Lassie, Timmy liegt verletzt unter der dritten Eiche rechts, neben dem Wasserfall von XY – Creek und wenn sie sich nicht beeilen würde ihn zu retten, würde er von dem Felsvorsprung über dem Wasserfall, der in Kürze abbrechen würde, erschlagen. Wohl dem, der einen solchen Hund hat.

Wer jetzt glaubt, Meike Dinklages Buch „Beim zweiten Hund wird alles anders“, das im Kösel Verlag erschienen ist,  sei eine weitere dieser gängigen, verklärten Mein-Hund-hat-mein-Leben-verändert-Storys, der täuscht sich gewaltig. Denn wichtig ist in diesem Fall nicht die Motivation, weswegen sie sich einen Collie angeschafft hat. Wichtig ist vielmehr, der Weg den sie mit ihren Hunden gegangen ist. Sie beschreibt sehr interessant und humorvoll, wie sich eigentlich kaum eine ihrer Vorstellungen von dem Hund, den sie eigentlich wollte erfüllte, sie aber letztlich trotzdem – oder vielleicht gerade deshalb – ihre Erfüllung fand.

Meike Dinklage ist ein kleines Kunststück gelungen. Sie schreibt emotional, ohne kitschig zu werden. Sie schildert die zum Teil ernsten Probleme mit ihren Hunden, ohne unnötig zu dramatisieren. Sie bekennt sich zu ihren begangenen Fehlern und lässt den Leser auch an ihren unbestreitbar vorhandenen Erfolgen teilhaben.

Für mich als Hundetrainerin wird deutlich, dass die Autorin sich in den vergangenen Jahren ein mehr als solides Fachwissen über die Rasse der Langhaarcollies, über Hundeverhalten und über bestimmte Hundesportarten angeeignet hat. Wenn man wie Meike Dinklage Erfahrungen sammelt, aus Fehlschlägen lernt und bereit ist, sich auf die Eigenheiten seines Hundes einzustellen, dann gibt es DEN falschen oder richtigen Hund eigentlich gar nicht. Dann gibt es nur einen Hund, der neue Herausforderungen und Bedürfnisse mitbringt, die es gilt in das gemeinsame Leben zu integrieren.

Einmal mit dem Lesen angefangen, habe ich Meike Dinklages Buch nicht mehr aus der Hand legen können. Ich würde Sam, den Dinklage spaßhaft den Collie-Gott nennt und seine Gefährtin Fee gerne noch ein wenig weiter begleiten und, symbolisch gesprochen, bei Familie Dinklage ein wenig über den Gartenzaun schauen.

 

Meike Dinklage im Kurzinterview

Foto: Andreas Sibler

Meike Dinklage studierte Germanistik und Anglistik. Sie arbeitete als Politikredakteurin bei der Hamburger Morgenpost. Seit 1989 arbeitet sie bei der Brigitte. Dort leitet sie seit 2005 das Ressort Reportage, Gesellschaft und Kultur, im Jahr 2008 wurde sie zur Chefreporterin ernannt. Ihr Collierüde Sam zog 2006 bei Meike Dinklage ein und fünf Jahre später ergänzte Hündin Fee das Familienrudel.

Goodfellows: Wenn Sie es könnten, was würden sie sofort ändern an unserer Hundewelt?

Meike Dinklage: Ich würde kostenlose Hunde-Grundschulkurse einführen, damit jeder die Chance hat, das kleine Hunde-1×1 zu lernen. Weil das beiden nützt, Hund und Mensch. Und für die Hunde wünsche ich mir, dass sie weniger vermenschlicht werden und ihre eigenen, nicht nur die Bedürfnisse ihrer Halter im Vordergrund stehen.

Goodfellows: Was bedeutet Freiheit für Sie?

Meike Dinklage: Eine große Frage… Wohl, die 1000 kleinen Entscheidungen, die man jeden Tag trifft, nach eigenem Gutdünken treffen zu können – unabhängig von Politik, Staatsmacht, System. Und ganz persönlich: Mit den Hunden durch den Wald zu laufen, ohne Anschlusstermin.

Goodfellows: Nach allem, was Sie mit Ihren Hunden erlebt und geschafft haben. Würden sie vor diesem Wissenshintergrund etwas anders machen wollen, könnten Sie noch einmal von vorne anfangen?

Meike Dinklage: Nein, denn ich glaube, man lernt durch seine Erfahrungen, und man muss alle Fehler selbst machen. Klar hätte ich mich besser auf meinen ersten Hund vorbereiten sollen – aber was nützt alle Theorie, wenn noch die Erfahrung fehlt?

Goodfellows: Und ganz indiskret – gibt es eine Fortsetzung dieses Buches?

Meike Dinklage: Sie meinen, ob es einen dritten Hund gibt, bei dem wieder alles ganz anders wird? So lange ich meinen Rüden Sam noch haben darf, wird das Rudel nicht erweitert, da besteht Seniorenschutz. Danach – wer weiß. Stoff wird es sicher wieder reichlich geben.

Beim zweiten Hund wird alles anders

Autor: Meike Dinklage

Verlag: Kösel Verlag

Broschiert: 192 Seiten

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3466346929

Preis: 17.00 Euro

 

 

Dieses Buch könnt Ihr auch als E-Book kaufen.

Kindle Edition

Dateigröße: 7410 KB

Verlag: Kösel Verlag

Verkauf durch: Amazon Media EU S.àr.l.

Sprache: Deutsch

ASIN: B077C3YBKQ

Preis: 13,99 Euro


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Pinterest-Rauswurf oder Life is a battlefield

Pinterest und ich sind zurzeit keine Freunde. Das kommt daher, weil ich Humor habe und weiß was Satire bedeutet. Pinterest und seine, an den Entscheider-Stellen sitzenden Mitarbeiter ganz offensichtlich nicht. Ich muss Euch vorwarnen. Es könnte sein, dass dieser Artikel nicht in allen Passagen political korrekt bleibt. Denn ich bin ein ganz klein wenig – sagen wir verärgert.

Was passiert ist? Nun nach Drei Jahren privater Mitgliedschaft bei Pinterest, wollte ich mir für den Goodfellows Hundeblog ein Unternehmenskonto anlegen. Nicht so, wie ich das sonst immer mache, also nach der Augen-zu-und-durch-Methode, nein ganz strukturiert, mit fachlicher Anleitung. Ich bin Mitglied einer Pinterest-Gruppe auf Facebook, die von meiner FB-Freundin Du-weißt-schon-wer geleitet wird. Was ich mal vorausschicken möchte, Du-weißt-schon-wer ist absolut kompetent, fantstisch organisiert und unfassbar unterstützend. Und zwar in jeder Lebenslage. Danke Dir Du-weißt-schon-wer. *KüsschenDrückDich

Ich lese also erst mal den Text und klicke dann. Fange dann an, schöne Pins zu gestalten und stelle sie in meiner Pinterest-Gruppe vor.  Nach ein paar kleinen Korrekturen und sind sie pinfähig. Jetzt muss ich das neue Konto erstellen. Ich will mein privates Konto nicht umwandeln, ein neues Konto sollte es sein. Ich verfahre genau nach Anleitung und eine Viertelstunde später habe ich ein Unternehmenskonto mit dem Namen Goodfellows Hundeblog – Yaaayyyy!!!!

Jetzt erstelle ich die erste Pinwand. Sie heißt Bloposts – Goodfellows. Für den ersten Pin habe ich mir eine meiner am meisten gelesenen Geschichten ausgesucht – Das Schleppleinendrama. Der Pin gefällt mir richtig gut. Mein Tageswerk: Eine Pinwand, ein Pin, ein Unternehmensaccount! Jeder hat mal klein angefangen. Da lese ich in meiner Pinterest-Gruppe, man dürfe, wenn man ein neues Konto eröffnet, nicht die gleiche E-Mailadresse verwenden. UPSiiiii. Das muss ich dann wohl überlesen haben. Ich schaue mal im Hilfecenter nach, in der Abteilung Dumbatzfehler-die-immer-wieder-vorkommen. Dort empfiehlt man das Passwort zurückzusetzen und in den Einstellungen eine neue Mailadresse anzugeben. Mach ich, denke ich und klicke den Link „Passwort zurücksetzen“. Ich tue, was mir in der nächsten Pinterest-Support-Mail gesagt wird und gebe mir ein neues Passwort, danach tausche ich die Mailadresse aus. Speichern.

Pinterest schickt mir wieder eine Mail, mit folgendem Text.

Verstoß gegen die Spam-Richtlinien? Mit einem einzigen Pin? Man bin ich gut….

Aber es gibt einen Ausweg. Pinterest hat einen Link mitgeschickt, den ich klicken soll, wenn ich meine, dass Pinterest ein Fehler unterlaufen sei. Eine Überprüfung der vermeintlichen Fehlentscheidung wird mir innerhalb von 48 Stunden versprochen. Ich klicke. Doch so lange muss ich gar nicht warten. Schon am nächsten Tag spricht Pinterest von Scheidung, ich bekomme kein Sorgerecht aber dafür ein unwiderrufliches Kontaktverbot.  Ich war plötzlich Die-deren-Namen-nicht-gefolgt werden durfte.

Inzwischen hatte ich mir die Benutzerrichtlinien durchgelesen. Trotzdem konnte ich mir nicht erklären, wie mein kleiner Lustig-Pin so eine Reaktion hervorrufen konnte. Der entscheidende Hinweis kam dann von dem Gatten von Du-weißt-schon-wer. Pinterest will nichts, was mit Sex oder gewaltverherrlichender Darstellungen zu tun hat. Für die Selektion nutzt Pinterest ein Bilderkennungsprogramm. Ich gebe zu, dass es ein Bisschen gedauert hat, bis ich begriffen hatte, was mir der liebe Mann von Du-weißt-schon-wer damit mitteilen wollte. Mit sehr viel Pech hatte Pinterest meinen Schleppleinen-Pin als SM interpretiert. Zuerst war ich fassungslos. Doch mittlerweile bin ich schon längst über den Punkt hinweg, mich zu ärgern und sehe die Sache mit Humor.

Bei meinen pubertierenden Töchtern ist der Witz, dass ihre Mutter zur Vorstadt-Beate -Uhse mutiert ist, schon längst zum Running Gag geworden. Spitznamen wie „Sado-Maso-Mami“ und „BDSM-Birgit“ machen hier die Runde. Ich trage es mit Fassung.

Mir allerdings stellt sich die Frage, wie es mit mir und Pinterest nun weitergehen soll. Ich bin eine kreative Schreiberin. Ich möchte meinen Stil, nur für etwas mehr Reichweite, nicht ändern. Auch nicht bei Fotos, mit denen ich mich selber auf die Schippe nehme. Das wäre nicht mehr ich. Gerade habe ich einen Pin gebaut für eine Buchbesprechung, mit der Überschrift „Hund – von der Fotografin artgerecht aufs Kreuz gelegt“. In meiner Planung waren dann die Artikel „Läufigkeitsreport Teil 1 bis 3“ vorgesehen. Was macht Pinterest wohl, wenn ich das pinne – explodieren? Upsi, schon wieder so ein gewalttätiges Wort. Es scheint, als hätte ich keine Chance von dem dünnen Eis, auf dem ich stehe herunterzukommen.

Da solche Fliegenfänger-Überschriften wie „5 Dinge, die Du als Hundehalter wissen musst“ einfach nicht mein Ding sind, werde ich wohl nie der Pinterest-Liebling des Monats sein. Mein Entschluss steht trotzdem fest, ich schreibe wie immer, mache Schlagzeilen wie immer und stelle auch weiterhin Fotos zu meinen Artikeln online, die den humoristischen Inhalt meiner Texte unterstützen. Wer darin etwas Schlüpfriges entdeckt hat das Problem, nicht ich.

In diesem Sinne, liebe Grüße aus der Hamburger Vorstadt, der neuen Hochburg für Fesselspiele.

Herzlichst eure Bondage-Birgit

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Vorstadt On The Rocks – ein Wintermärchen

Was sich anhört wie ein schmackhafter Cocktail zur Happy Hour, macht mich eigentlich alles andere als happy.

Jaaa, ich weiß ich jammere. Winter ist nun mal nicht meine favorisierte Jahreszeit.

Das ist nicht immer einfach, wenn man mit einem Österreicher verheiratet ist, der die ersten sechs Jahre seines Lebens in der Steiermark verbracht hat.  Vom ersten Tag unserer Beziehung an, hörte ich Kindheits-Geschichten von Schlittenfahrten bei minus 15 Grad die Bergstraßen herunter, gewonnenen Skirennen im zarten Alter von vier!!! Jahren und Eisblumen, die die Gardinen vor den Kinderzimmerfenstern überflüssig machten. Vor meinem inneren Auge entstand das Bild eines drolligen, kleinen Jungen, der sich seine Milchration in Form von Eiszapfen vom Kuh-Euter schlagen musste, um seinen täglichen Bedarf an Kalzium abzudecken. Aber was immer mein Mann mir auch von früher erzählte, bis heute kann mich klirrende Kälte nicht in die gleiche Ekstase versetzen wie ihn.

 

Mein neues Mantra: Nicht jammern Birgit…

 

Aber diese Woche hat es mich dann doch gepackt. Frau Holle hat Hamburg einen schönen weißen Mantel aus Puderschnee angezogen und die Sonne lacht dazu. Mein lieber Mann hatte zwei Tage frei und wollte das tolle Licht ausnutzen, um schöne Fotos von Finley und mir zu machen. Also hat mein inneres Ooohmmm seine Pudelmütze aufgesetzt und mir mein neues, persönliches Mantra vorgegeben: Nicht jammern Birgit, der Winter ist toll, nicht jammern ….!

Tja, also was soll ich sagen, für schöne Fotos mache ich ja fast alles. Und wie immer hatte mein Mann nicht zu viel versprochen. Ich zeige Euch mal unser Wintermärchen in Bildern.

 

Für Finley bedeutet dieses Wetter puren Spaß. Geruchsspuren werden für die Ewigkeit konserviert und überlagern sich auf abenteuerliche Weise. Die Nachrichten an seiner wichtigsten Funk-Fichte erzählen jetzt viel längere Geschichten und manchmal dauert es deshalb viel länger als sonst, bis Finley seine persönliche Marke darüber gesetzt hat. Da heißt es Geduld haben …. *bibberklapperzitter ….

Ach ja, mein Mantra – nicht jammern Birgit, der Winter ist toll, nicht jammern ….

 

Das Foto-Set gehört mir allein

 

Bäume umarmen tröstet ungemein, wenn der eigene Hund einen nicht auf seinen Fotos haben möchte

Und dann hatte Mister Fotoshooting auch noch seine Diva-Allüren. Er wollte sich nämlich nicht mit mir fotografieren lassen. Offensichtlich wollte er den Platz vor der Kamera nicht teilen. Ich habe wirklich alles versucht, ihn umzustimmen. Zuerst mit Unterordnung – „Finley Platz!“. Er machte das dann auch. Doch sobald ich mich neben ihn hockte, sah er mich verschmitzt an, stand ruhig auf und legte sich zwei Meter weiter wieder ab. Also verschwand ich im Unschärfe-Bereich.

Na dann eben anders, dachte ich und lockte Finley mit First-Class-Leckerchen. Die hat er dann auch gerne angenommen aber für mich gab es immer noch kein Partnerfoto.

Danach habe ich es mit List versucht. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe versucht, mich an meinen Jagdhund anzuschleichen. Ich muss wohl nicht erzählen, wie das ausgegangen ist. Richtig – kein Foto für Birgit. Also habe ich mich locker gemacht und habe meinen Mann und sein Model mal machen lassen. Und glaubt mir, Bäume umarmen tröstet ungemein, wenn einen der eigene Hund nicht auf seinen Fotos haben möchte.

 

Und dann: Birgit ich habe doch noch ein Foto für Dich

 

Und dann, als Finley sich müde geposed hatte, kam ich dann doch noch zum Zug. Auf unserem Weg nach Hause bekam ich dann meine Partnerfotos.

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Voll fit dank Doggy Fitness

„Gib Pfote“, sage ich zu Finley. Der schlabbert mir noch einmal über das Gesicht und legt dann seine Pranke in meine Hand. Das machen wir fünf Mal mit jeder Pfote, erst etwas weiter unten, dann etwas höher, bis hin zum High Five.  Wir sind mitten drinnen, in unserem täglichen Fitnessprogramm.

 

Die letzten sechs Wochen haben wir den von der Physiotherapeutin Martina Flocken konzipierten Fitnessplan BASICFIT in unseren Tagesplan aufgenommen. Das klingt aufwendig, ist es aber nicht. Finley und ich haben manchmal durchaus einen kleinen Hang zur Gemütlichkeit und trotzdem haben wir unsere tägliche Übungseinheit nicht als zu anstrengend empfunden. Da es im Moment bei uns draußen sehr kalt ist, haben wir die Übungen zuhause im Wohnzimmer ausgeübt. Der Schwierigkeitsgrad des Trainings ist nicht zu hoch, so dass sich wirklich jeder daran wagen kann. Im Schnitt, hat uns unser Training zwischen 15 und 25 Minuten an Zeit gekostet. Das finde ich akzeptabel, denn es hat uns Beiden auch sehr viel Spaß gebracht.

 

Training für Kopf und Körper

 

Wir haben durchgehalten *yayStolz. Und was soll ich Euch sagen, der Kurs von Doggy Fitness zeigt Wirkung.  Finley bewegt sich ein bisschen lässiger und geschmeidiger und irgendwie funktioniert auch die Koordination besser. Finley hat umgeschaltet von Grobmotorik auf Feinmechanik.  Das ist gerade bei den vorherrschenden Witterungsverhältnissen gut zu beobachten. Seit ein paar Wochen gibt es Hamburgs Vorstadtwälder nämlich nur noch On The Rocks. Die Waldwege sind vereist und schlecht zu begehen. Sonst ist mein Haudegen immer ungebremst über alle Unebenheiten hinweggefegt. Dabei sind ihm die Beine mehrmals so fies zu den Seiten weggerutscht, dass ich befürchtete er würde sich verletzen. Jetzt bewegt er sich flexibler und sicherer und ich kann mich entspannen. Ich selber muss da an meinen Walking-Qualitäten noch schwer arbeiten. Das Training hat auch noch einen sehr positiven Nebeneffekt. So ganz nebenbei wird Euer Hund konzentrierter und bekommt etwas für den Kopf zu tun.

 

Martina Flocken ist ein zuverlässiger Ansprechpartner

 

Die Betreuung durch Martina Flocken war superklasse. Wenn man den Kurs kauft, bekommt man per Mail ein Passwort zugeschickt. Mit diesem Passwort bekommt man Zugriff auf die Trainingspläne und die Erklär-Videos. Die Trainingspläne werden Woche für Woche freigeschaltet. Zu jeder Übung gibt ein kurzes, sehr gut verständliches Video. Die Übungen sind leicht nachzumachen. Du behältst ein Jahr lang Zugriff auf die Videos, danach haben sich die Abläufe so eingeprägt, dass Du sie nicht mehr brauchen wirst. Mein Tipp: Lasst Euch von einer Freundin filmen, wenn Ihr die Übungen mit Eurem Hund macht. So könnt Ihr besser kontrollieren, ob Ihr die Abläufe korrekt abarbeitet. Die Betreuung durch Doggy Fitness und Martina Flocken war super. Dafür gibt es von mir ein Lob mit Sternchen. Wenn Ich Fragen hatte, habe ich sie Martina geschrieben und in der Regel noch am gleichen Tag, spätestens doch am folgenden Tag eine erschöpfende Antwort bekommen. (Mehr Informationen zur Person Martina Flocken findet Ihr hier.)

 

Viel Leistung für das gezahlte Geld

 

Mit dem Trainingsplan in Woche 1 bekommst Du als Bonus noch E-Book, in dem die Übungen aufgelistet und erklärt werden. Für welche Muskelgruppen, Gelenke und Fortschritte die Übungen konzipiert sind steht auch dabei. So kannst Du auch nach Ablauf des Kurses dafür sorgen, dass Dein Hund fit bleibt. Nach Ablauf der letzten Woche bekommst Du noch einen Stay-Fit Trainingsplan. Dort stellt Martina Euch eine sinnvolle Kombination von Übungen zusammen, mit der Ihr Euren Hund auch zukünftig fit halten könnt.

 

 

 

 

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