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Herrchen – Dope! Lesung mit Michael Frey Dodillet

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Foto: B. Jaklitsch

Michael Frey Dodillet hatte den Saal noch nicht ganz durchquert, da sorgten seine Hunde Luna und Wiki schon für den ersten Lacher. Auf dem Weg zu seinem Platz neben dem Lesetisch, entdeckte Münsterländer-Mix Wicki einen abgestellten Snack-Teller und mopste sich mal schnell ein paar Frikadellen. Genau!  Da war doch was mit Wicki und Futter… Eilig verfrachteten die Helfer der Hundefreunde Lauenbrück das reichhaltig gedeckte Buffet in den Nebenraum.

Tür zu – Aufatmen beim Autor – entspanntes Platznehmen möglich.

„Es ist immer toll vor Hundeleuten zu lesen, da flüchtet wenigstens niemand“, eröffnete Michael Frey Dodillet den Abend. Das sei ihm nämlich schon mal bei einer Lesung passiert. Da habe eine Frau eine Hundephobie gehabt und sei vor seinen Hunden geflüchtet. Das Lokalblatt habe am nächsten Tag die Schlagzeile „Lesung Mann mit Hund – Frau flüchtete“ veröffentlicht.

Und dann erzählte er. Von Luna, die er gern als „emotionsflexibelgoodfellows-lunaclose-blog bezeichnet und der er im Laufe des Abends eine „disruptive Launen-Fehlregulations-Störung“, kurz DLFRS bescheinigte. Davon wie Wiki in die Familie kam, quasi als Ausgleich zu Luna, die „alles verkloppt was vier Beine hat und nicht bei drei auf den Bäumen ist.“  Es sollte dieses Mal ein Hund sein, der kein Problem mit anderen Hunden hatte. Soweit, so gut, Plan aufgegangen. Denn mit anderen Hunden hat Wiki kein Problem.

 

goodfellows-wickischoz-blogWährend Frey Dodillet so erzählte, streiften seine beiden Hunde durch die Zuhörerreihen. Schnupperten mal hier und mal da, ließen sich streicheln. Und – hach! – der Wiki kletterte auf meinen Schoß, schmiegte sich an mich, warf mir einen schmachtenden Blick zu – ich schmolz dahin. Doch dann zog er den Körper lang, platzierte sein Hinterteil bei mir und bettete sein Haupt im Nachbar-Schoß. Der Sch0ß gehörte zu meiner Freundin Ulrike! Wie Ihr Euch denken könnt, meine Freundin war entzückt. Während ich noch darüber nachdachte, warum Wiki-The-Womanizer seinen Hintern bei mir parkte, während meine Freundin Ulrike seine süße Schnute liebkosen durfte, verriet uns der Autor, dass es auch mit Wiki ein klitzekleines Verhaltens-Problem geben würde. Er verteidige sein Futter und zwar auch dann, wenn er es vorher wieder ausgewürgt hatte.

Eines Morgens, so Frey Dodillet, sei Wiki auf den Frühstückstisch gesprungen und habe ein ganzes Stück Butter verschlungen. Bekommen sei ihm das allerdings nicht, denn er habe es im Garten wieder herausgewürgt. Jedes Mal, wenn jemand dem Ürgshaufen zu nahegekommen sei, sei Wicki zum Höllenhund mutiert. Zur Veranschaulichung zeigte er seinen Youtube-Klick-Hit, das sogenannte „Butterkotze-Video“.

Ich ließ das Video auf mich wirken. Klein Wiki fletschte die Zähne. Die Töne, die er von sich gab, erinnerten stark an Stephen King’s „Cujo“. Kein Zweifel, er meinte es bitter ernst. Mein Blick fiel auf seinen Hintern auf meinem Schoß. Es war eindeutig das safere Ende des Hundes. Ich war plötzlich ganz zufrieden so…

goodfellows-signieren-blogDer Autor Frey Dodillet präsentierte sich als warmherziger, bodenständiger Mensch ohne Allüren. Im Umgang mit seinen Zuhörern war er locker und entspannt. Er interessierte sich für ihre Hundegeschichten und hatte für Jeden ein freundliches Wort übrig.

Wenn ihr Michael Frey Dodillets Bücher mögt oder vielleicht noch nicht kennt, dann kann ich den Besuch einer Lesung nur empfehlen. In Lauenbrück jedenfalls waren alle zufrieden.

Ach übrigens, dieses Mal ist auch niemand  aus dem Saal geflohen. Mein Titelvorschlag für die Lauenbrücker Lokalzeitung:  „Lesung Mann mit Hund – alle Frauen blieben!“

Termine für Lesungen von Michael Frey Dodillet findet ihr beim Heyne Verlag und auf Frey Dodillets Blog „Die Krawallmaus Tagebücher“

Heute machen wir es mal umgekehrt. Unter meinen Fotos steht mein Name. Die übrigen Fotos hat Katrin Wulf von den Hundefreunden Lauenbrück gemacht. Danke Katrin, dass ich Deine Bilder hier veröffentlichen durfte.

 

 

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Herrchen will nur spielen

 

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Nachdem Michael Frey Dodillets Hündin Luna über Jahre liebevoll und konsequent unter Beweis gestellt hat, dass sie als gestandener „Schäferhundkänguruhpumahasenfußmix“  von keinem Hundetrainer zu knacken ist, hat sie nun beschlossen ihren Erkenntnisse über den artgerechten Umgang mit uns Menschen, unter ihre Hundekumpels zu bringen.

Unter dem Namen Fräulein Rottmeier betreibt sie seit einiger Zeit einen Kummerkasten für Hunde, die mit der Erziehung ihrer Menschen Schwierigkeiten haben. Nahezu jeden Tag treffen Hilferufe ihrer Artgenossen ein. Wie bringe ich Frauchen zur Verzweiflung? Wie stelle ich die Ohren optimal auf Durchzug? Welche Wälztechniken in fiesen Häufchen sind besonders zu empfehlen?

Souverän und mit großer Ausdauer beantwortet Fräulein Rottmeier jede Frage. Aber ihre Geduld hat auch Grenzen. Wenn einer ihrer Klienten Scheff oder Scheffin zum Frauchen oder Herrchen sagt, hört der Spass auf. Dann weist sie sie harsch zurecht: „Es gibt keinen Scheff!!! Wir bevorzugen flache Hierarchien.“

Dieses Buch bestätigt jedem Hundebesitzer, was er ohnehin schon vermutet hat. Der „Scheff“ im Haus ist der gewitzte Vierbeiner. Die pointierten Zeichnungen von Nathalie Brink unterstreichen die guten Ratschläge von Fräulein Rottmeier. Ein Buch, das jeden zum Schmunzeln bringt!

 

Herrchen will nur spielen

Autor: Michael Frey Dodillet

Verlag: Heyne Verlag

ISBN: 978-3453200166

Broschiert, 160 Seiten

Preis: 12,00 Euro

 

Dieser Artikel enthält Werbung. Der obenstehende Link ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr Euch entschieden habt, das Buch zu kaufen und den Weg über diesen Link in meinem Blog zu gehen, würde mich das sehr freuen. Euch entstehen dadurch keine Kosten. Ich erhalte dann eine kleine Provision, die ich wieder in die Pflege des Goodfellows Hundeblogs und die Umsetzung neuer Ideen auf meinem Blog, investieren kann.

 

 

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Herrchenglück: Vom Chaos auf acht Pfoten

 

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Hey ihr angeschlagenen Hundebesitzer da draußen, Euer Dealer hat neuen Stoff!

Wenn Euch der Bestseller Herrchenjahre gefallen hat. Und Euch geholfen hat, das Licht am Ende des Hunde-Krause-Tunnels zu sehen. Dann wird Euch Herrchenglück vollends ins Licht führen. Dann seid ihr angekommen – dort wo Euer Hund Euch hinhaben wollte.

Die „emotionsflexible“ Luna hat Herrchen inzwischen darauf konditioniert, bestimmte Hunde-Macken akzeptanzflexilbel hinzunehmen. Da schlägt der Zweithund-Virus im Hause Frey Dodillet zu. Die Familie klappert die umliegenden Tierheime ab und … Luna wird fündig. Sie verliebt sich Hals über Kopf in Wiki. Einen zwölf Monate alten, hyperaktiven, pubertierenden Münsterländer-Terrier-Mix, den eine in Hundekreisen angesehene Krause, so nennt der Autor alle Hundetrainer,  später einmal als Lerngeschenk bezeichnen wird.

Schon bald nach seinem Einzug ins Haus von Michael Frey Dodillet zeigt Wiki was er wirklich drauf hat. BHs zerfetzen, Gänse durch Nachbars Garten jagen und Butter vom Frühstückstisch klauen. Die Art und Weise, wie er später seine Butterkotze bis aufs Blut verteidigt ist unter Frey Dodillet-Fans mittlerweile legendär.

Selbst Lunas Geduld mit dem Neuankömmling hat Grenzen. Als der Rotzlöffel am dritten Tag in Folge ein Kaustäbchen aus ihren Pranken mopsen will, verpasst sie dem Kleinen eine Abreibung. Folge: Tierarzt, eine Wunde die mit fünf Stichen genäht wird und die Erkenntnis, wer hier die unangefochtene Chefin ist.

Wieder erzählt Autor Michael Frey Dodillet mit viel Witz und Selbstironie von seinem nervenaufreibenden Alltag mit zwei erziehungsresistenten Hunden. Und wieder wird vor allem eines deutlich: egal wie schwierig es wird, der Mann liebt seine Hunde. Herrchenglück liegt übrigens auch unter meinem Weihnachtsbaum.

 

Herrchenglück

Autor: Michael Frey Dodillet

Verlag: Heyne Verlag, April 2013

ISBN: 978 – 3453200043

Broschiert, 14,2 x 2,7 x 21,1

Preis: 14,99 Euro

 

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