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Giftköder in Volksdorf

Jetzt gibt es also auch in Volksdorf eine tief gestörten Menschen, der giftige Köder für Hunde auslegt. Direkt an der Zufahrt vom Streekweg in den Wald, direkt neben einem gut besuchten, ausgewiesenen Hundetrainingsplatz. Perfider geht es nicht.

Ich hoffe wirklich, die Person, die das Warnschild aufgehängt hat, hat auch Anzeige bei der Polizei erstattet. Denn hier geht es nicht um ein Kavaliersdelikt oder eine Ordnungswidrigkeit, bei der man mal „beide Augen zudrücken kann“. Hier nimmt jemand in Kauf, dass ein von Menschen geliebtes Wesen sein Leben verliert. Es ist also auch ein schmerzhafter und bedrohlicher Eingriff in das Leben eines potentiell  betroffenen Hundehalters.

Was bringt diesen Menschen dazu, zu glauben, er habe das Recht so rücksichtslos und bar jeder Moral zu handeln? Niemand wird gezwungen, Hunde zu mögen. Aber eine Abneigung gegen Hunde sollte nicht dazu führen, dass man zum Täter wird und anderen Menschen ein geliebtes Familienmitglied nimmt.

Nebenbei bemerkt, eine möglichst sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema in den Kommentaren, ist durchaus erwünscht. Bitte nehmt in euren Kommentaren aber Abstand von Drohungen gegen den potentiellen Täter – DENN WIR SIND NICHT WIE ER.

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Staupe Fälle im Bezirk Wandsbek

 

goodfellows-staupefett-blog

Bei einer Routineuntersuchung durch das Hamburger Institut für Hygiene und Umwelt, durch die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BVG), wurden in Volksdorf und Rahlstedt (Bezirk Wandsbek) im März 2017, bei drei Füchsen eine Infektion mit dem Staupe-Virus festgestellt. Weitere Fälle traten bereits im Januar in Hamm (Bezirk Hamburg-Mitte) und Oortkaten (Bezirk Bergedorf) auf. Weitere Bundesländer sind betroffen.

Staupe ist eine nicht meldepflichtige Viruserkrankung. Für Menschen ist diese Seuche ungefährlich aber für Wildtiere und auch für unsere Hunde hochansteckend und gefährlich. Katzen können den Erreger aufnehmen, erkranken jedoch nicht. Oftmals führt eine Erkrankung an Staupe zum Tod der infizierten Tiere.

Eine Erkrankungen kann man an folgenden Symptomen erkennen: Hohes Fieber, Fressunlust und Mattigkeit. Die Lunge, der Magen-Darmtrakt, die Haut und das zentrale Nervensystem können betroffen sein. Abhängig vom betroffenen Organ können kranke Tiere Husten, Atembeschwerden, Erbrechen, Durchfall, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krämpfe, blasigen Hautausschlag oder eine übermäßige Verhornung der Sohlenballen und des Nasenspiegels aufweisen. Eine Behandlung erkrankter Tiere ist schwierig und häufig nicht erfolgreich. Überlebende Tiere behalten in der Regel dauerhafte Schäden zurück.

Was können wir Hundehalter zum Schutz unserer Hunde tun?

Gegen Staupe gibt es eine vorbeugende Schutzimpfung, die von der ständigen Impfkommission Veterinärmedizin empfohlen wird. Bitte erkundigt Euch bei eurem Tierarzt darüber. Die Ständige Impfkommission Veterinärmedizin empfiehlt eine Grundimmunisierung in der 8., 12. und 16. Lebenswoche und im Alter von 15 Monaten, sowie zur Aufrechterhaltung des Impfschutzes Folgeimpfungen längstens im dreijährigen Abstand. Es wird daher dringend allen Hundehaltern empfohlen, den Impfstatus ihres Hundes zu überprüfen und diesen gegebenenfalls nachimpfen zu lassen.

Eine Infektion erfolgt über das Maul oder die Atemwege, zum Beispiel beim Kontakt mit erkrankten Tieren, deren Ausscheidungen oder Kadavern. Deshalb sollten weder tote noch lebende Wildtiere berührt werden. Hundehalter sollten den Kontakt ihrer Hunde mit Wildtieren verhindern. (Quelle: Behörden Hamburg)

 

 

 

Schneeee!!!!!!

Da freut sich das Hundeherz. Noch etwas in dem man sich wälzen kann. Riecht zwar nicht so gut wie Wildschweinkacke aber Frauchen regt sich danach wenigstens nicht auf.