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Der nächste Hund wird ein … ja was denn?

Man wird ja wohl mal fragen dürfen

 

 

Vor einiger Zeit trafen Finley und ich Frieda und ihr Frauchen beim Spazierengehen. Die 13 Jahre alte Ridgebackhündin ist eine gute alte Bekannte von uns. Sie hatte in Finleys Sturm und Drang Zeit manchmal erzieherisch auf ihn eingewirkt, wofür ich echt dankbar war, weil es mir zu dem Zeitpunkt noch nicht so gut gelang.

Katrin, Friedas Frauchen, sah Finley prüfend an und sagte: „Na Du musst doch jetzt auch schon 8 oder neun Jahre alt sein. Du wirst ja schon grau um die Schnauze.“ Und an mich gewandt fuhr sie fort: „Und? Soll es denn wieder ein Golden werden, wenn Finley mal nicht mehr ist?“

 

Finley, sie meint es ja nicht böse

 

Also ich mag Katrin wirklich sehr gerne und ich weiß, sie meinte es nicht böse aber mir versetzen solche Fragen immer einen schmerzhaften Stich ins Herz. Wenn ich ehrlich bin, finde ich es auch immer etwas unpassend so etwas zu fragen, wenn mein Bärchen neben mir steht. Finley wohl auch, denn er schnaubte entrüstet auf, wandte sich ab und ging demonstrativ ins Dickicht zum Schnüffeln. Er sieht es so: Einen vollwertigen Amtsnachfolger für ihn gäbe es ohnehin nicht – lächerlicher Gedanke. Thema fertig!

 

Auswahlkriterien – Rasse, Fellfarbe, sozialer Status

 

In diversen Hundeforen in den sozialen Medien wird die Frage nach dem Nachfolgemodell unverblümt offen diskutiert. Insbesondere scheint es interessant zu sein, welche Rasse das nächste Mal in den Haushalt einziehen soll.

Kaum ist so ein Thread online, füllen sich die Kommentarspalten mit Beiträgen die inhaltlich die Treue zu bestimmten Rassen manifestieren. In etwa so: „Einmal Aussie, immer Aussie …“. Die Rassenamen kann man da beliebig austauschen. Gleich darauf folgen Aussagen wie „… ich möchte mal was Kleines/Größeres …“, …“nie wieder ein Jagdhund/Hütehund …“ oder auch “… wieder sowas Durchgeknalltes …“, „…Muss Knallbirne draufstehen, dann nehme ich ihn/sie mit …“, „Bin Plattnasenfan …“ und so weiter. Hier zeigt sich deutlich wie bunt unsere Hundewelt auch auf der menschlichen Seite ist.

Fakt ist nun einmal Finley wird nicht jünger, also ist es vielleicht gar nicht so abwegig, sich einmal ernster mit diesem Thema zu beschäftigen. Denn, und das ist das Einzige was unumstößlich feststeht, ein Leben ganz ohne Hund kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem sind in letzter Zeit im Bekanntenkreis ein paar wundervolle Hunde gestorben, das macht nachdenklich. Deshalb traue ich mich jetzt einmal etwas näher an das Thema heran.

 

Der Familienrat war nicht zielführend

 

Am letzten Wochenende habe ich dann mal meine Familie gefragt, wie sie zu dem Thema steht. Das war gewissermaßen mein analoger Sonntagsfrühstücks-Thread: „Sagt mal, habt Ihr Euch schon mal Gedanken über Finleys Nachfolger gemacht?“

Finley: „Schnaub, pühh …“

„Auf jeden Fall muss es ein kurzhaariger Hund sein“, sagte mein Mann wie aus der Pistole geschossen. Bei ihm ist der Leidensdruck gerade in gleichem Maße angestiegen, wie seine Leidensfähigkeit gesunken ist.  Denn Finley gibt dem Wort Fellwechsel zurzeit eine ganz neue Bedeutung. Er flockt aus wie Omis alter Flokkati und zwar täglich seit Monaten, ganz egal wie oft ich ihn bürste.

Kaum habe ich durchgesaugt, liegen schon wieder goldene Fellbüschel herum. Da meine zwei pubertierenden Töchter kein Problem damit haben, einfach über die Flocken die Finley auf unserem Fußboden hinterlässt hinwegzusteigen, sind Ihre Kriterien anders gelagert.

Mausi: „Ich will einen kleinen, wuscheligen Hund, den ich auf den Schoß nehmen kann.“

Finley: „Auf den Schoß? Wo ist das Problem ich bin wuschelig und kuschelig. Ich hab‘ Dich lieb … ich kooooommeeee!“

Motte: „Ich will eine Katze, die sind … Katzen eben … oder einen schwarzen Labrador … ein Mädchen … mehr Mädelspower, yay!!!“

Finley: „What??? Schnaubppffft …“

 

Es bleibt wohl meine Entscheidung

 

Um es hier mal deutlich zu sagen, unser Familien-Brainstorming war nicht sehr erhellend. Letztlich wird es irgendwann einmal meine Entscheidung bleiben, welcher Hund bei uns einziehen darf. Ich werde diejenige sein die ihn oder sie erzieht und die meiste Zeit mit ihm oder ihr verbringen wird.  Also dann, Birgit welchen Hund würdest Du Dir als nächstes anschaffen?

Als ich damals nach meinem ersten Hund suchte, habe ich tatsächlich zuerst recherchiert, was mir die einzelnen Rassen abfordern würden. Ich habe das gesamte VDH-Rasselexikon von A bis Z durchforstet. Habe nach Eigenschaften geschaut, danach ob es Züchter dieser Rasse bei uns in der Nähe gab und habe ab und an mit einem Züchter telefoniert. Optik war ein wichtiger Faktor, natürlich sollte mir mein Hund auch optisch gefallen.

 

Informationen aus erster Hand

 

Meine zweite Informationsquelle war mein Bekanntenkreis. Wer hat da welchen Hund, sind sie glücklich mit ihrem Tier, was können sie mir von ihrem Alltag berichten. Ich streifte hundelos über Hundefreilaufflächen, beobachtete die Vierbeiner und sprach deren Besitzer an um an Informationen aus erster Hand zu kommen. Langsam entwickelte ich ein Faible für Retriever. Zurzeit, das liegt auf der Hand, ist mein Golden mein Favorit. Obwohl, wenn ich ganz ehrlich bin, werfe ich regelmäßig ein paar sehr interessierte Fremdgeher-Blicke auf die Labradorfotos einer ganz bestimmten Züchterin bei uns im Norden.

 

Mein Fokus hat sich verschoben

 

Im Laufe der letzten Jahre habe ich mit zahlreichen, interessanten Hunden unterschiedlicher Rassen arbeiten dürfen. Jeder hatte seinen eigenen Charakter, seine kleinen Macken und jeder hatte seinen speziellen Charme. Mein Fokus ist folglich etwas abgerückt von den äußerlichen Kriterien. Ich habe, nicht zuletzt durch Finley, so viel gelernt über Hundeverhalten, Kommunikation und Hundepsychologie, dass mein Auswahlschwerpunkt heute wohl bei den inneren Werten zu suchen wäre.

Im Klartext bedeutet das: Ich möchte wieder einen Hund den so schnell nichts aus den Socken haut. Er darf ruhig einmal ein wenig stur werden und seinen eigenen Kopf haben. Ich weiß, dass ich das aushalten kann und trotzdem einen Weg finden werde ein gutes Team mit diesem Hund zu bilden. Ich möchte einen Hund, der sich auf mich und meine Familie einlässt, so wie wir uns auf ihn und seine kleinen Macken einlassen werden. Er muss Kumpelqualitäten mitbringen. Dabei darf er oder sie ruhig Temperament haben, wir lenken das dann schon in Bahnen, die für uns beide akzeptabel sind.

 

Ein Hund mit Potential, mit der Lizenz zum Kumpelsein

 

Mit anderen Worten, es wird ein Hund werden, in dem ich das Potential erkennen kann, alle diese Dinge im Laufe der Zeit unseres Zusammenlebens zu erarbeiten. Der Weg dorthin, wird uns als Team zusammenschweißen. Ob das dann wieder ein Golden wird? Schon möglich, es kann aber auch ein Mischling aus dem Tierschutz oder vielleicht doch ein Labrador aus meiner Lieblingszucht werden, das ist heute noch offen.

Bis es soweit ist, dass ich mir ernsthaft darüber Gedanken machen muss, werde ich sicher noch ein paar schöne Jahre mit Finley erleben. Und ich habe das Gefühl, dass Finley auch noch ein paar Streiche auf Lager hat…

 

 

 

 

 

 

Ein Hund namens Brötchen

Von Mitmenschen, Mittieren und anderen Katastrophen

In den letzten vier Tagen habe ich das, mir sonst so verhasste Bahnfahren, schätzen gelernt. Das lag im Wesentlichen daran, dass ich immer mein Frühstücksbrötchen dabeihatte. Nein, nein, ich habe nicht im Zug gefrühstückt, ich habe gelesen. Und zwar das E-Book meiner lieben Blogger-Kollegin Heidi Schmitt über ihren Hund Panini.

Sie nennt ihre Hündin liebevoll das Brötchen. Panini ist ein Hund aus dem Tierschutz, mit allen Herausforderungen, die sein Vorleben so mit sich bringt und ganz offensichtlich ein Schatz. Heidis Buch „Ein Hund namens Brötchen“ ist echtes Seelenfutter. Jedes Wort ist mit Bedacht gewählt, jede Wendung in ihrer gemeinsamen Geschichte ist mal ernsthaft, ab und an kritisch, dann wieder lustig aber durchgehend lebhaft erzählt. Auf diese Art trifft Heidi Schmitt nicht nur das emotionale Zentrum beim Leser, sondern stellt auch sicher, dass die Sachinformationen, die sie an ihre Leser weitergibt akribisch recherchiert und richtig erzählt worden sind.

Ihr erfahrt, warum Heidi Schmitt kein Rudelführer ist und auch nicht sein will, warum nachts manche Hundehalter einfach spurlos verschwinden und wie man manche Passanten, die sogenannten Ja,wieheißtDudenn’s artgerecht behandelt.

Mein Fazit zu diesem Buch: Ein Buch, das gute Laune macht, manchmal ein wenig nachdenklich stimmt aber bei mir auch ein wenig Traurigkeit hinterlassen hat, als ich es ausgelesen hatte. Also liebe Heidi, mach mich wieder froh und schreibe eine Fortsetzung über Dein Leben mit Deiner Panini. Ich warte schon darauf.

Die Autorin Heidi Schmitt ist Werbetexterin, Autorin und Bloggerin und lebt mit ihrem Mischlingshund Panini in Frankfurt am Main. Sie schreibt regelmäßig unterhaltsame und informative Beiträge auf ihrem Hundeblog „Kommst Du hierher!“ . Ihr erstes Buch “Jubiläumsbecher in der Busspur“, in dem sie über das Laufen schreibt, wurde 2013 mit dem autoren@leipzig Award der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet. 2014 erschien der Nachfolgeband „Komm, wir laufen aus“

 

 

Ein Hund namens Brötchen

Autor: Heidi Schmitt

Format: Kindle Edition

Preis: 2,99 Euro

Dateigröße: 4541 KB

Verlag: Books on Demand

Auflage: 1 (04.07.2017)

ASIN: Bo73Q3KN4


Der obenstehende Link ist ein Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr Euch entschieden habt, das Buch zu kaufen und den Weg über diesen Link in meinem Blog zu gehen, würde mich das sehr freuen. Euch entstehen dadurch keine Kosten. Ich erhalte dann eine kleine Provision, die ich wieder in die Pflege des Goodfellows Hundeblogs und die Umsetzung neuer Ideen auf meinem Blog, investieren kann.

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Omi Biene – bittersüsses Happyend

 

Gestern haben mich Nachrichten zu der sechzehn Jahre alten Jack Russel Hündin Omi Biene erreicht. Und ich muss schon sagen, das Schicksal ist manchmal wirklich ein mordsmäßiger Verräter.

Omi Biene hatte ein schönes neues Zuhause gefunden. Sie hatte sogar zum ersten mal eine Artgenossin an ihrer Seite, auch schon ein wenig betagt. Bine und Lotte, eine 10 Jahre alte Terrierhündin hatten sich von Anfang an gut verstanden. Die zwei Omis teilten sich sogar das Hundekörbchen.

Bines Traurigkeit verflog schon nach ein paar Tagen und ihre anfängliche Zurückhaltung wich Vertrauen und Kuschelbedürfnis. Sie war immer mit ihrem neuen Frauchen zusammen, auch bei der Arbeit. Sechs Wochen konnte Bine ihr neues Zuhause geniessen und sie tat das in vollen Zügen. Leider ist Bine nun gestorben, ganz ruhig, ohne Krankheit, einfach so. Lotte und ihr neues Frauchen sind sehr traurig.

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Vorsicht bei Designer-Rassen – Catahoula-Mixe liegen im Trend

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Gerade fand ich auf Facebook den Post einer Frau, die von sich behauptet, eine „neue Rasse“ kreiert zu haben. Einen Mix aus Labrador und Australien Shepherd.

Sie ist  stolz auf ihre erfundene „Rasse“. Und auf den ersten Blick, ja, da wirken die veröffentlichten Bilder. Die jungen Hunde sehen aus, wie kunterbunte, gesprenkelte Labradore. Wie niedlich…. aber brauchen wir wirklich immer neue Rassen?

Ihr Zuchtverband habe ihr zu dem gelungenen Wurf gratuliert. Der von der Frau angesprochene Zuchtverband ist die DKU, die Deutsche Kynologische Union. Mitglied in der EKU, der Europäischen Kynologischen Union. Bisher war mir dieser Zuchtverband unbekannt.

Im Bereich der Designerrassen gibt es inzwischen kaum noch eine Rasse, die nicht Gefahr läuft mit Pudeln gekreuzt zu werden. Labradore, Golden Retriever, Schnauzer, sogar Hovawarte wurden schon mit dieser intelligenten, quirligen Rasse gekreuzt. Die Frage nach dem „Warum“ konnte mir bisher noch niemand auf befriedigende Weise beantworten. Pudel sind tolle Hunde, also wenn mann sie so mag, warum holt man sich dann nicht einfach einen ins Haus?

Andere Kreuzungsversuche gibt es in den USA, zum Beispiel mit dem Louisiana Leopard Dog, sie heißen Catahoula Labrador Dogs. Catahoula-Mixe sind leider im Kommen. Bei meiner Recherche zu weiteren Crossbreads bin ich auf unzählige Hybridzuchten, unter anderem mit Australian Shepherds, Mastiffs (Mastahoulas), American Bulldogs (Catahoula Bulldogs oder auch Catbull), gestoßen. Der Markt boomt und wie schon bei den Doodle-Kreuzungen schwappt die neue Mode zu uns herüber.

Ich finde, bevor man sich so einen Catahoula-Mix als Familienmitglied ins Haus holt, lohnt es sich noch einmal über die Sinnhaftigkeit dieser Kreuzung nachzudenken.

Der Louisianna Catahoula Leopard Dog ist eine vom FCI nicht anerkannte Hunderasse aus den USA. Er ist ein Arbeitshund. In den USA sagt man „Gib ihm einen Job und er wird ihn unter allen Umständen ausführen“. Das klingt zuerst einmal ja richtig gut. Jetzt aber bitte am Ball bleiben, hinterfragen und sich weiter informieren!
Die Arbeitsanlagen wurden beim Catahoula über zahllose Generationen nach folgenden Aspekten selektiert: Er muss und möchte eigenständig arbeiten, mitdenken und eigene Entscheidungen treffen. Er arbeitet im Ursprungsland an großen Rinderherden und ist bei der Arbeit auf sich gestellt. Der Catahoula zeigt große Entschlossenheit in der Durchführung seiner eigenständig getroffenen Entscheidungen. Bedingungsloser Gehorsam fällt ihm schwer.

Das Wesen des Catahoula verfügt über eine natürliche Schärfe. Daraus folgt ein ausgeprägtes Bedürfnis seine Leute bedingungslos und eindrucksvoll zu verteidigen. Der für die Schutzhundearbeit unabdingbar nötige bedingungslose Wille zum Gehorsam fehlt ihm und macht ihn schwer lenkbar. Ähnlich ist es mit Obedience.

Halter von Catahoulas berichten, dass ihre Hunde in den ersten zwei bis drei Jahren bereitwillig mitmachten. War ihr Catahoula aber durchgereift und erwachsen, ließ der Wille sich unterzuordnen und zu gehorchen deutlich nach. Einen Hund dieser Rasse oder einen Mix aus dieser Rasse adäquat so zu beschäftigen, dass er nicht gefährlich wird, ist extrem schwierig.

Jeder Käufer sollte auch wissen, dass die Catahoulas die bei Hunden seltene Fähigkeit besitzen, auf Bäume zu klettern. Und zwar bis ganz nach oben. In den USA hat man aus dieser Fähigkeit den Hundesport „Treeing“ entwickelt. Wie schwierig das die Haltung eines solchen Hundes macht, muss ich wohl nicht ausführen.
Vor diesem Hintergrundwissen, muss man sich doch fragen, warum gerade diese Hunde mit Labradoren gekreuzt werden sollen. Das Wesen passt nicht zueinander. Labradore sind Hunde deren Zuchtgeschichte darauf ausgerichtet ist, Kooperation mit dem Menschen zu schaffen. Sie sollen bei der Jagd mit dem Menschen zusammenarbeiten, Rückfragen was als Nächstes getan werden soll. Also das genaue Gegenteil vom Catahoula und seiner Arbeitsweise.

Also was will diese „Neuzucht“ bieten, bunte Labradore, Catahoulas mit will to please? Ein klares Zuchtziel formuliert die Erzeugerin dieser Hunde, die bis dato Silverlabbis züchtete, weder auf ihrer Homepage, noch auf ihrem Facebook-Account.

Der Leopard-Mix-Wurf erscheint auf der Homepage noch gar nicht. Keine Erklärung dazu, was sie an den Catahoulas so wichtig und gut findet, dass sie sie in eine andere Rasse einkreuzen musste. Kein Wort zu den Elterntieren, keine Gesundheitsergebnisse, kein Herkunftsnachweis. Mit anderen Worten, es liegen null Informationen vor, die man von einem seriösen Züchter erwarten dürfte.

Da keimt der Verdacht auf, dass es nur darum ging, einen Hundetypus zu erschaffen, mit einer möglichst exotischen Fellfarbe, der sich gut verkaufen lässt, weil er so selten ist und so individuell aussieht. Jeder Käufer sollte sich klarmachen, dass mit der hübschen Fellfarbe aber auch der Charakter und die Bedürfnisse des Hundes bei ihm einziehen. Und der Charakter und die Bedürfnisse seines Hundes werden ihn die kommenden 10 – 15 Jahre weitaus mehr beschäftigen als das Fell. Jemand, der das Wesen eines Labradors schätzt, ist mit einem Catahoula (auch mit einem Mix) schlecht beraten. Und umgekehrt sieht es genauso aus. Wer einen selbständig arbeitenden, hochpassionierten Arbeitshund braucht, der es für sich einfordert, eigene Entscheidungen zu treffen zu können, wird mit einem Labrador (auch mit einem Mix) nicht glücklich.

Die Vorstellung, die Einkreuzung von Labradoren würde die Catahoulas sanfter und umgänglicher machen, wäre wirklich naiv. Die Welpen tragen immer den genetischen Code beider Rassen in sich. Auch die Argumentation, die Catahoulas brächten eine stabilere Gesundheit in die Population der Labradore, ist aus meiner Sicht nicht beweisbar und zu pauschal. Da bleiben mir zu viele Fragen offen.  Welche gesundheitlichen Schwächen des Labradors sollen denn überhaupt bekämpft werden? Und aufgrund welcher beweisbaren Erkenntnisse bringt der Catahoula dafür das richtige Rüstzeug mit?

Welche Rasse beim Wesen des einzelnen Welpen überwiegt, ist nicht steuerbar. Das haben die Zucht-Verläufe bei einigen anderen Designerrassen gezeigt. Meiner Meinung nach braucht es diese Rasse in unserer Hundewelt nicht. Es gibt genügend bunte Hunde mit gutem Charakter in unseren Tierheimen und genügend seriöse Züchter, für Freunde des Rassehundes.

 

 

 

 

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Omi Biene sucht einen Alterssitz

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Das Schicksal ist ein mieser Verräter. Die sechzehn Jahre alte Jack Russel Hündin Biene hatte ein gutes Zuhause. Eigentlich wollten sie und ihr Frauchen zusammen alt werden. Leider ist ihr Frauchen jetzt so krank geworden, dass sie selber Hilfe braucht und sich um ihre alte Hündin nicht mehr kümmern kann. Die Familie ihres Frauchens hat für einen Hund nicht genügend Zeit.

Biene ist, laut Auskunft ihrer Halterin,  in ihrer Art eine liebe und unkomplizierte Gefährtin, mit ein paar Alterserscheinungen. Wer möchte der alten Dame für ihre letzten Jahre ein Zuhause geben? Bitte wendet Euch an Anja Laupichler, unter der Nummer 0151/ 40163050.

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Baxsi sucht ein Zuhause

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Baxi ist ein sehr anhänglicher Puli-Mischling aus Ungarn. Der etwa dreijährige Rüde ist sehr verspielt und eine lustige Type. Der etwa 47 Zentimeter große Rüde braucht sportliche Menschen. Allerdings ist er im Haus ruhig. Er ist seinen Menschen sehr zugetan und genießt es sichtlich beschmust und gestreichelt zu werden. Egal, ob man gerade mit ihm getobt und gespielt hat, fängt der Mensch an zu streicheln, dann ist das, als ob jemand auf den „Ausschalter“ gedrückt hat. Baxi mag andere Hunde (Rüden und Hündinnen) und ist im Umgang mit ihnen sehr unkompliziert.

Baxi möchte immer bei seinen Menschen sein. Das zeigt er auch deutlich. Wenn er in eine neue Umgebung kommt, weicht er seinem Menschen nicht von der Seite. Seine Pflegestelle arbeitet bereits daran.Auch mit dem Alleinsein hat Baxi noch Probleme. Seine Verlustängste sollte man ernst nehmen, denn Baxi sucht sich seine Aufgaben, wenn man ihn allein zuhause lässt. Baxi hat noch nicht verstanden, dass Frauchens Weggehen auch bedeutet, dass sie auf jeden Fall wiederkommt. Daran sollte sein neuer Besitzer intensiv mit ihm arbeiten.

Was Baxi im Haus noch nicht kann, ist im Auto für ihn kein Problem. Er fährt sehr gerne Auto und kann dort auch ganz geduldig auf seinen Besitzer warten. Er lernt sehr gerne und würde sich sicher freuen, wenn sein neuer Besitzer irgendeinen Hundesport mit ihm ausüben würde. Er joggt gerne und läuft schon prima und unermüdlich am Fahrrad.

Dieser kleine Wirbelwind hat Ihr Herz berührt und Sie möchten ihm ein neues Zuhause geben? Dann rufen Sie seine Pflegestelle unter der Nummer 0151/ 40163050 an.

Baxi ist kastriert, gechipt und geimpft und wird mit Schutzvertrag gegen Zahlung einer Schutzgebühr vermittelt.

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Odin hat ein Zuhause gefunden

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Heute kann ich Euch etwas Schönes berichten. Der kleine Mischlingsrüde Odin hat ein neues Zuhause gefunden.

Als Odin sein neues Refugium betrat, war er noch ein wenig aufgeregt. Schließlich hatte er gerade eine längere Autofahrt hinter sich gebracht und Auto fahren mag er nicht so gerne. Im Haus hatte er die Fahrt aber schnell vergessen. Es gab viel zu entdecken. Odin schnüffelte sich durch alle Ecken, die Treppe rauf, von Schüchternheit war nichts zu merken. Später kuschelte er sich dann auf das Sofa im Wohnzimmer und ruhte sich aus. Er war angekommen.

 

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Odin auf Stippvisite bei Finley

 

Gestern hatten wir den kleinen Odin zu Besuch. Der kleine Turboflitzer hat meinen Finley ganz schön auf Trapp gehalten.

Finley und Odin könnten rein äußerlich gesehen nicht unterschiedlicher sein. Trotzdem haben sie immer viel Spass zusammen. Und eigentlich ergänzen sie sich ganz gut. Der Lütte bringt den großen Bären dazu, mit ihm zu spielen und Finley der „Weise aus der Vorstadt“ sorgt dafür, dass der Odin zwischendurch auch mal wieder herunterfährt.

Nach einer schönen, ausgiebigen Spieleinheit haben die Zwei sich dann zusammen ausgeruht. Na ja, so’n Büschen eben….

 

Odin sucht ein Zuhause

goodfellows-odin3-blog

 

Der sechs Monate alte Odin wird heiß geliebt. Leider hat es in seiner Familie unvorhersehbare, strukturelle Veränderungen gegeben. Deshalb sucht der kleine Mischlingsrüde jetzt ein neues Zuhause. Er ist lebhaft und anhänglich, wie es für einen Welpen in seinem Alter üblich ist.

Odin will gefallen. Er kennt „Sitz“ und „Hier“, denn seine Familie hat regelmäßig in der Hundeschule trainiert. Dennoch steht er ganz am Anfang seiner Erziehung und muss noch viel lernen. Odin mag alle Menschen, egal ob groß oder klein. Zuhause ist der kleine Hund ein ganz großer Schmuser. Er liebt es bei seinen Menschen zu sein und muss noch lernen, einmal allein zu bleiben. Bei gezieltem Training ist das aber kein Problem für die Zukunft. Er mag alle Artgenossen und spielt sehr gern mit Ihnen.

Odin ist für Familien mit Kindern genauso geeignet wie für Paare ohne Kinder oder Einzelpersonen. Ein souveräner Zweithund, von dem er lernen kann, darf vorhanden sein. Seine neue Familie sollte sich klar darüber sein, dass Welpenerziehung Zeit kostet und diese Zeit auch für ihn haben.

Odin ist gechippt und geimpft.

Wer möchte dem aufgeweckten Schmuser Odin ein liebevolles Zuhause bieten? Ernsthafte Anfragen bitte über 0171/ 273 43 31 und Anja Laupichler unter 0151/ 401 63 050.

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Emma sucht ein neues Zuhause

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Manchmal gibt es im Leben Veränderungen, die es nötig machen, dass die Vernunft das Herz besiegt. So war es leider bei Emmas Familie. Emma ist eine sieben Jahre alte, kastrierte, schwarze Labrador Hündin und ist ein Schatz.

Das hübsche Labrador-Mädchen sucht ein neues Zuhause mit hundeerfahrenen Menschen, kleine Kinder sollten nicht in dem Haushalt leben. Ältere Kinder sind in Ordnung, sollten aber schon ein wenig Hundeverstand besitzen.

Die Entscheidung, Emma in ein neues Zuhause abzugeben, ist für ihre Familie sehr schmerzhaft und wurde von ihnen nicht leichtfertig getroffen.

Emma ist ein lieber Hund und genießt es, gestreichelt zu werden. Sie spielt gern und ausgiebig mit Bällen und hat Freude an Suchspielen. Ganz labbitypisch wäre Nasenarbeit gut für sie geeignet.

Allerdings ist sie in manchen Situationen etwas unsicher. Sie hat Angst vor Regen und sucht dann Sicherheit bei ihren Haltern. Beim Fressen und in ihrem Körbchen hat Emma lieber ihre Ruhe.

Mit anderen Hunden kommt Emma gut zurecht. Hunderunden in netter Begleitung steht also nichts im Wege. Katzen sollten allerdings nicht im neuen Zuhause leben. Emma ist beim Tierarzt komplett durchgecheckt worden, sie ist gesund.

Wer dieser lieben Hündin ein schönes, neues Zuhause geben möchte, kann sich bei mir unter der Handnummer 0171/273 43 31 oder bei Anja Laupichler unter der Handynummer 0151/ 40163050 melden.

 

 

 

 

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