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Goodfellows beim Hundeschwimmen im Freibad Aschberg

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Alle Fotos: Thomas Jaklitsch

Mit einem Riesensatz springt Milo ins Schwimmbecken des Freibades Aschberg. Dreieinhalb Meter weit, nur mal so zum Warmmachen. Kein Problem für den zierlichen Hund, der amtierender Europameister in der Trendsportart Dogdiving ist. Die anderen vierbeinigen Gäste waren nicht gekommen, um Rekorde zu brechen. Für sie ging es ums pure Vergnügen. Labradoodle-Rüde Janky fackelt nicht lange, springt ohne zu zögern vom Einmeterbrett. Goldendame Bonnie ist unschlüssig und wählt dann doch lieber den sicheren Weg über die Treppe. Angesteckt durch die Freude und Begeisterung ihrer Hunde, gingen einige Frauchen und Herrchen auch baden.

Meine Hundschule Goodfellows MENSCH & HUND-Coaching hat sich auf der Eventfläche, auf der großen Wiese neben dem Pool,  mit einem eigenen Trainingsprogramm vorgestellt. Das Motto hieß „Bewegung allein genügt nicht“. Wir zeigten den Gästen, wie sie mit wenig Mühe und Zeitaufwand jeden Spaziergang so gestalten können, dass ihr Hund nicht nur körperlich ausgepowert wird, sondern auch mental ausgelastet ist.

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Mein Goodfellows-Team v.li.: Dörte, Antje, Susanne, Birgit, Angelika, Andrea und in der ersten Reihe Viivi und Dubslav.

Das konnte ich natürlich nicht alles alleine schaffen. Ein paar tatkräftige Freunde von mir waren mit von der Partie. Während Susanne, Antje und Angelika den Stand in Schwung hielten, gingen Dörte und Andrea mit mir auf die Fläche zum Dummytraining. Besonders Viivis Spezialübung – das Apportieren eines rohen Eis – hat sich mir ins Gedächtnis eingebrannt. Hier ein paar Bilder aus unseren Vorstellungen:

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Andrea zeigt mit Dubslav einen Markierapport. Dubslav wird abgesetzt, sieht wie Andrea den Dummy schmeißt, muss aber auf den Befehl „Apport“ warten, bevor sie ihn holt. Dann bringt Dubslav den Dummy zu Andrea zurück und legt ihn ihr in die Hand. Super gemacht.

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Dörte zeigt dem Publikum ein Einweisen. Viivi wird abgesetzt. Links, rechts und hinter ihr wird ein Dummy positioniert. Sie darf jetzt nicht selbst entscheiden, welchen Dummy sie holen möchte. Dörte gibt die gewünschte Richtung vor. Gute Übung für die Steadyness und die Impulskontrolle. Außerdem ist sie gut für die Bindung des Hundes zu seinem Halter, denn solche Aufgaben lassen sich nur als gutes Team lösen.

Nach der Vorstellung beantworteten wir Fragen. Die Zuschauer konnten unsere Übungen mit ihren Hunden ausprobieren. So konnten wir deutlich machen, dass Dummytraining nicht nur für Retriever geeignet ist, sondern auch für jede andere Hunderasse.

 

 

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Organisator Christian Rerop gab am laufenden Band geduldig Interviews, bis jedes Fernsehteam seinen Take im Kasten und jeder Journalist seine Story im Block hatte. Trotzdem blieb er immer gelassen und freundlich. Wir danken ihm und seinem Team für diese tolle Gelegenheit und einen schönen, entspannten Tag im Freibad mit unseren Hunden.

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Organisator Christian Rerop im Interviev mit dem Sender SAT1

Weitere Bilder vom Hundeschwimmtag in Hamburg Hamm findet ihr in meiner Bildergalerie

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Ellie – ein besonderer Hund für sportliche Menschen

EllieLuetAls Ellie vor einiger Zeit auf ihre Pflegestelle in Lütjensee kam, war sie ein extrem ängstlicher Hund. Sie musste in der Vergangenheit schreckliche Dinge erlebt haben. Mit viel Liebe, Geduld und Hundeverstand hat ihr Pflegefrauchen mit ihr gearbeitet. Es ist ihr gelungen ein Vertrauensverhältnis zu der 3 Jahre alten Hündin aufzubauen. Ellies Verhalten normalisierte sich und sie ließ immer mehr von ihrem eigentlich, bezaubernden Charakter durchscheinen.

Ellie schmust gerne, ist verspielt und lieb. Auch außerhalb des Hauses macht das Leben mit Ellie Spaß.Sie geht mit ihren Pflegeeltern joggen, läuft gut am Fahrrad und steht einem ausgiebigen Stadtbummel nicht abgeneigt gegenüber.

Wenn Ellie allerdings frei, ohne Leine läuft, bricht manchmal ihre alte Angst wieder durch. Möglicherweise wurde sie einmal auf unsanfte Art eingefangen. Sie bleibt dann zwar in der Nähe, lässt sich aber nicht anfassen. Wird sie dann wieder sanft ins Haus gelockt, normalisiert sich ihr Verhalten wieder. Deshalb wird Ellie an der langen Schleppleine geführt.

Ellie braucht Menschen mit viel Zeit, Geduld und etwas Hundeerfahrung.Ellie ist kastriert, gechipt und geimpft. Wenn Sie Ellie helfen wollen unsere Welt zu erobern, rufen Sie uns an. Tel. 0151/ 40163050 oder 04154/999400

 

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Ein Liebesbrief mit Augenzwinkern

FinleySand

Finley, der Hund an meiner Seite wird heute sechs Jahre alt. Deshalb ist es an der Zeit, mal ein paar Wahrheiten über ihn, ganz gelassen aufzuschreiben. Ich bin als jemand bekannt, der seinen Hund genau so sieht, wie er ist. Ganz ohne Schönreden, ohne rosa Brillengläser, ohne märchenhaft verzerrte Verhaltensinterpretationen, immer hart dran an der Realität.

Also Finley, mein Kumpel – äh, ich meine mein Bärchen. Wenn du bei mir bist, bin ich ruhiger und ausgeglichener. Dafür ist dir besonders mein Mann sehr dankbar. Du hältst mich fit und geländegängig. Scheuchst mich wie ein guter Personal Trainer durch unwegsames Gehölz, über moorige und matschige Felder und überschwemmte Wiesen. Du hast mir klar gemacht, wie überflüssig Ballerina Schuhe und hochhackige Pumps sind und wie kleidsam dagegen Gummistiefel sein können. Außerdem bist du ein äußerst reinlicher Hund. Denn seit du bei uns lebst, landen unsere Joghurtbecher blitzblank geleckt im gelben Müll.

Liebevoll schmust du mit meinen Töchtern, hast das Herz meines Mannes im Sturm erobert („Na, mein Dicker“).  Meine Mutter, unsere „Misses Propper“ hast du so geschickt umgarnt, dass sie deine Tatzenspuren auf ihrem Parkett still duldet. Kurz gesagt, ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wie unser Leben ohne dich war.

Und das sage ich natürlich ganz ohne Pathos, nur weil es so ist…

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Deutschland sucht die Supernase

Valeska hat das "Opfer" gefunden

Valeska hat das „Opfer“ gefunden

Eine Frau liegt zusammengekauert zwischen Trümmern und regt sich nicht. Plötzlich ein aufgeregtes, lautes Bellen. Die schwarze Schäferhündin Valeska schießt hinter einem Geröllhaufen hervor und bleibt vor der Verletzten stehen. „Jetzt bestätigen“, ruft eine Männerstimme. Das vermeintliche Unfallopfer richtet sich auf, und gibt der Hündin einen Dummy ins Maul und spielt mit ihr. Valeska hat es gut gemacht. Mit dem Spiel wird sie von ihrer Trainingspartnerin, „Unfallopfer“ Cornelia Godau, belohnt.

 

Internationales Starterfeld

 

Die Stimme aus dem Hintergrund gehört zu Detlef Kühn, Vizepräsident der Internationalen Rettungshunde Organisation (IRO). Er ist einer von sechs internationalen Leistungsrichtern, die vom 2. Mai bis zum 4. Mai in Bargfeld-Stegen die Leistungen von 85 Mensch-Hund-Teams bei der 9. offenen VDH Meisterschaft für Rettungshunde bewerten sollen. „Offene Meisterschaften heißt es, weil hier Hunde, die Rettungshundearbeit nur als Sport betreiben auf die Hunde aus Hilfsorganisationen treffen, die auch real im Einsatz sind“, erklärt Leistungsrichter Kühn. Neben den deutschen Starterteams sind für diesen dreitägigen Wettkampf weitere europäische Teams extra aus Dänemark, Holland, Tschechien, der Slowakei und der Schweiz angereist. Die Hündin Valeska tritt nicht zu den Meisterschaften an. Sie gehört Bärbel Dreisow, die als Ausbildungswartin der Ortsgruppe Bargfeld-Stegen vom Verein der Deutschen Schäferhunde (OG Bargfeld-Stegen) maßgeblich an der Organisation der Veranstaltung beteiligt ist. „Wir haben einfach keine Zeit zu starten. Das gilt für die gesamte Ortsgruppen-Truppe“, sagt die engagierte Frau. Sie alle seien als Helfer im Einsatz. Entweder am Kuchenbuffet, dem Grill- und Brötchenstand oder bei der Betreuung der Gäste. „Da können sich unsere Besucher zwischen den Prüfungsdurchgängen entspannen und erholen.“ Damit die Kinder sich nicht langweilen, stelle der THW an allen Tagen seine Riesenrutsche zur Verfügung.

 

Der Sport ist nicht ungefährlich

 

Gute Arbeit wird mit einem Zerrspiel belohnt

Gute Arbeit wird mit einem Zerrspiel belohnt

„Einige von unseren Helfern sind besonders mutig und assistieren bei den Prüfungen“, so Dreisow. So wie Cornelia Godau, die wieder das Opfer mimen wird. „Das ist nicht ungefährlich“, so Dreisow. In der Königsdisziplin „Nasenarbeit im Trümmerfeld“ würden Mauerreste, Betonteile, Gullideckel und alte Röhren aufeinander geschüttet. So entstünden Hohlräume im Geröll, in denen die Helfer sich verstecken müssen. Dort müssen sie ausharren, bis die Hunde sie gefunden haben. Manchmal mehrere Stunden lang. „Der Schutt ist bis zu vier Meter hoch aufgetürmt, liegt locker, ist statisch nicht extra abgesichert. So, wie es bei einem Erdbeben oder Gebäudeeinsturz eben auch wäre“, erklärt Dreisow. In der Umgebung von Bargfeld-Stegen hat die Ortsgruppe verschiedene Prüfungsgelände angelegt. „Wo das genau ist, wird erst am Tag der Prüfung preisgegeben. Dann kann niemand luschern gehen und sich einen Vorteil verschaffen“, sagt Bärbel Dreisow. „Unsere Hunde arbeiten mit der Nase, jeder Tritt mit einem Schuh hinterlässt Geruchsspuren. Wir nennen das Bodenverletzungen, Fremdspuren können da zu Irritationen führen.“

 

Unterordnung und Gewandtheit

 

Valeska auf der Leiterbrücke

Valeska auf der Leiterbrücke

Insgesamt werden fünf Disziplinen geprüft. Zuerst müssen alle Teams in den Fächern Unterordnung und Gewandtheit antreten. Dazu gehören die sogenannten Grundkommandos, Sitz, Platz, Steh, auf verschiedenen Untergründen mit und ohne Ablenkung, ohne zu zögern, auf nur einen Befehl hin. „Im Fach Gewandtheit geht es um Geschicklichkeit und Vertrauen. Da müssen die Hunde zum Beispiel über eine Leiter- oder Fassbrücke gehen“, sagt Cornelia Godau. „Ich zeige es ihnen“, sagt Bärbel Dreisow und geht mit Valeska auf den Trainingsplatz. Erwartungsvoll blickt die schwarze Hündin auf ihr Frauchen. Ein kurzer Befehl und Valeska macht einen dynamischen Satz auf den Steg der Brücke. Das Brett zwischen den zwei Fässern liegt nur lose auf, schwankt und wippt bei jedem Schritt, den Valeska macht. „Jetzt darf sie sich nicht irritieren lassen und muss sich weiterhin lenken lassen und die Übung zu Ende führen“, so Dreisow. Wenn die Starter die ersten zwei Fächer bestanden haben, teilen sie sich auf die weiteren drei Fächer auf. Die Disziplinen heißen Fährte, Fläche und Trümmer. Die Hunde müssen unter unterschiedlichsten Bedingungen durch Einsatz ihres hochsensiblen Geruchssinns Personen finden und ihren Hundeführern den Fundort eindeutig anzeigen. Dabei dürfen sie die Person weder erschrecken noch bedrängen. Bei der Flächensuche werden gleichzeitig, je nach Schwierigkeitsgrad, zwei oder drei Personen im unwegsamen Gelände gesucht. Bei der Fährte müssen die Hunde eine abgängige Person finden. Im Ernstfall könnte dies ein vermisstes Kind sein. „Die Hunde haben die Nase dabei immer dicht am Boden“, sagt Leistungsrichter Kühn. Die Witterung werde über die Trittspuren des Spurenlegers aufgenommen. „Auf der Strecke deponiert der Helfer Gegenstände wie Schuhe, Schlüssel oder eine Brille“, so Kühn. So könne der Hund den Gerüchen bis zum Fundort folgen.

 

Die Nase der Hunde ist ihr wichtigstes Werkzeug

 

Reva freut sich auf ihren Einsatz

Reva freut sich auf ihren Einsatz

Die Wettkämpfe beginnen an allen drei Tagen um 8 Uhr und enden gegen 18 Uhr. Treffpunkt ist der Sportplatz in Bargfeld-Stegen in der Schulstraße. „An der Jersbeker Straße werden Schilder stehen, die unsere Besucher zu uns führen“, so Dreisow. Am Sonntag wartet ein besonderes Highlight auf die Besucher. Um 14.30 Uhr zeigen die Zollhundeführer des Hamburger Hauptzollamtes, wie sie ihre Hunde im Schutzdienst und in der Rauschgiftfahndung einsetzen. Am Sonntagabend endet der Wettkampfmarathon in Bargfeld-Stegen mit den Siegerehrungen der besten Mensch-Hund-Teams.

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