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Hundeleinen.de * Unser neuer Dealer * Superangebote

 

Birte Tychsen, Inhaberin von Hundeleinen.de, und ihr Flat Maddox an der Frostfleischtruhe

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Finley und ich brauchten neuen Stoff. Da passte es ganz gut, dass es in unserer Nähe einen neuen Dealer gibt. Denn einer unserer Lieblings-Online-Shops – Hundeleinen.de – hat sich vergrößert. *Yay!!

Inhaberin Birte Tychsen hat aus ihren ehemaligen Lagerräumen in Stapelfeld, in der Reinbeker Straße 3, ein attraktives Ladengeschäft gemacht. Ich kann Euch nur empfehlen, mal ganz schnell vorbeizufahren, denn bis einschließlich Samstag, 23. September, gibt es dort noch tolle Eröffnungsangebote.

Ihr bekommt auf alle bellepet-Artikel, abgesehen von den Kauartikeln, 15 Prozent Rabatt. Auf Produkte der Firmen Feltmann, Hunter, Koch, Trixie und Sprenger gibt es 10 Prozent Rabatt. Und auch die handgemachten Leinen und Halsbänder der Hamburger Manufaktur Elbband gibt es bis einschließlich Samstag 10 Prozent günstiger. Das freundliche Team um Birte, hat mir bisher noch jede meiner Fragen kompetent beantworten können und wird auch Euch gerne beraten.

Natürlich hat Birte Tychsen zur Eröffnung ihres Shops ihr Sortiment erweitert. „Wir bieten jetzt auch Frostfleisch für unsere barfenden Kunden an“, sagt Tychsen. Das Angebot umfasst Rinder-, Pferde- und Geflügelfleisch, sowie Lamm und Wild. Die zum Barfen dazugehörenden Nahrungszusätze gibt es dort auch. Wer bis Samstag Frostfleisch ab einem Wert 25,00 Euro kauft, bekommt 100g Rinderherz dazu geschenkt.

Als ich den 60 Quadratmeter großen Laden betrete, fällt mir sofort eine Große Naschinsel in der Mitte des Raumes ins Auge. Ich würde sie eine gigantische „Candybar für Hunde“ nennen. Hintereinander aufgereiht, liegen unterschiedliche Kauhölzer, Kauknochen, Käsekaustangen, appetitlich sortiert, in hübsch dekorierten Kisten. Ein echtes Hundeparadies, und damit ich auch nichts Wichtiges … ähm, Leckeres übersehe, kommt Maddox, Birtes zehn Jahre alter Flat Coated-Rüde und zeigt mir mal welche „Kaubonbons“ denn seine Favoriten sind. Nach dem Motto „Mischen possible“ kann ich mir mein persönliches Sortiment zusammenstellen. Und bis einschließlich Samstag gibt es die Aktion „Drei zum Preis von Zweien“. Also, ich habe da für meinen Finley schon mal ein paar Naturkaustangen aus Yak-Käse mitgenommen. Liebe Birte, mein Finley ist jetzt schon ein Fan Deiner Candybar. Er tippt bestimmt bald einen Einkaufzettel für meinen nächsten Besuch bei Dir.

Hundeleinen.de

Der Laden

Reinbeker Str. 3

22145 Stapelfeld

Öffnungszeiten:

Mo – Fr

9.30 bis 18.00 Uhr

Samstag

10.00 bis 14.00 Uhr

 

 

 

 

 

 

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Peace und Punk am Ententeich

Finley und ich hatten einen aufregenden Sommer. Wir haben angefangen das Haus zu renovieren, haben seine zwei „Altlasten“ Autofahren und Leinenführigkeit beackert und auch neue Freunde gewonnen. Von so einer Neueroberung will ich Euch heute mal berichten.

Wer uns schon ein bisschen kennt, den wird es nicht wundern, dass es sich unserem „Neuen“ *jawolleinRüde, nicht um einen Mainstreamcharakter, sondern sagen wir eher um eine facettenreiche Persönlichkeit handelt.

Es war einer der wenigen, lauen Sommerabende in diesem Jahr. Ich war eigentlich schon offline geschaltet. Damit wir gemütlich und ungestört dahinschlendern konnten, hatte ich Finley und mir extra eine Straße ausgesucht, in der keine Hunde wohnten. In meiner Vorstadt gab es davon genau eine. Kein Stress am Gartenzaun, einfach mal so vor sich hindümpeln können, hach wie schön….

Emoji: Aram und Abra

Da schießt er durch die Hecke. Ein ausgewachsener Königspudel, Fellfarbe apricot, Continentalschur oder was die Hecke davon noch übriggelassen hat. Er pöbelt was das Zeug hält: „Mein Haus, mein Weg, mein Ententeich, meinmeinmein ….“

Finley, sonst eigentlich immer sofort im NichtmitmirDuSack-Modus stutzt. Guckt mich verdutzt an, „Ist DIE Frisur echt sein Ernst?“, scheint er zu fragen. Dann röhrt dann zurück. „Schnauze Pudel, sonst verpasse ich Dir einen Retriever-Cut“.

Eine blonde Frau im besten Mannesalter lief hektisch auf den Gehweg und fragt mich (ACHTUNG!): „Haben Sie meinen Hund rausgelassen?“ Geeenauuuu, dachte ich. Wenn zwei ausgewachsene Rüden schon so richtig auf Zinne sind, und sich zähnefletschend umkreisen, dann komme ich, öffne das Pförtchen damit die Jungs mal so richtig zur Sache gehen können.

Laut sagte ich höflich: „Natürlich nicht.“ Und deute stumm mit dem ausgestreckten Finger auf das große Loch, das der Lockenhund in die Haselbuschhecke geschlagen hatte.

Im Hintergrund knurrten und fletschten unsere Rüden weiter.

Pudel. „Verzieh Dich, Penner!“

Finley: „Hau Du doch ab, Tussi!“

Pudel: „Wiiiiie hast Du mich genannt?“

Finley: „Auch noch taub oder was?…“

„Der ist sonst ganz friedlich“, startete das Pudelfrauchen einen halbherzigen Erklärungsversuch. Im nächsten Moment lachte sie laut prustend los. Und weiter: „Ach Quatsch, er ist ein blöder Macho, der bei jeder Gelegenheit lospöbelt.“  Die Frau wird mir genau in dieser Sekunde sympathisch.

Ich nickte und sagte verschwörerisch: „Ich weiß genau wovon sie sprechen. Meiner ist machmal -naja ziemlich schnell – also eigentlich isser immer dabei…“

Unsere Hunde stehen sich derweil leicht erschöpft gegenüber. Der Ton ist merklich ruhiger geworden.

Pudel: „Wie heißt den Du?“

Finley: „Hoisdorfs Golden Balino, man nennt mich Finley. Und Du?“

Pudel: „Ambrosio aus dem schwarzen Moor, mich nennt man Gonzo.“

Finley: „Gonzo – klingt vernünftig, aber Junge diiiese Frisur ey…“

Gonzo: „Morgen kommen die Locken ab. Ich zeig dir jetzt mein Revier.“

Bellte es und kurz darauf verschwanden die zwei neuen BFF’s im Garten.

Die Frau, sie heißt Monika,  und ich gingen lieber mal hinterher. Und das Bild was sich uns da bot, versetzte uns zwei Weiber in totale Wonnestimmung: Vor einer Zinkwanne, in dem bunte Plastikenten schwammen, saß Monikas Enkel Benjamin. Er fischte, juchzend, ein Quietscheentchen nach dem anderen aus dem Fass und schmiss es auf die Wiese. Und unsere zwei Brummelbären brachten dem Lütten die Entchen wieder zurück. Ich schwöre, beide Rüden hatten ein breites Grinsen im Gesicht und total viel Spaß. Das war wirklich der Beginn einer schönen Männerfreundschaft. Monika und ich besuchten uns gegenseitig in unseren Gärten, tranken ENTSPANNT Kaffee und unsere beiden Machos legten sich in die Sonne und genossen das Leben.

Peace und Punk – mein Finley

Wir erfuhren, dass Monika Gonzo in einem kleinen Wanderzirkus, in ihrem Bayernurlaub gesehen hatte. Dort wurde sein autarker Charakter nicht geschätzt, denn Gonzo war nicht bereit, jeden Abend das immer gleiche Zirkusprogramm abzuliefern. Dementsprechend hart und unfreundlich wurde er behandelt. Monika wollte da nicht weiter zuschauen. Nach zähen Verhandlungen, kaufte sie dem Dompteur „ihren Gonzo“einfach ab. Chapeau, solche Hundefreunde brauchen wir.

Wie in jeder guten Freundschaft, gab es auch mal Tage, an denen sich Finley und Gonzo mal nicht so grün waren. Dazu sind sie sich wohl zu ähnlich. Peace und Punk, irgendwie haben beide diese zwei Komponenten in ihrer DNA. Aber das ist gar nicht so schlimm, denn schon am nächsten Tag ist alles wieder gut. Und ich habe mit Monika auch eine nette Freundin dazugewonnen, also was will man mehr.

Weil Gonzo wohl ein paar schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat und beim Anblick meiner Kamera in Panik gerät, gibt es hier von ihm keine Fotos. Deshalb bin ich froh, dass ich gewissermaßen stellvertretend für ihn eine Zeichnung von Mara von Aram und Abra einfügen darf. Denn eigentlich hat Gonzo genauso ausgesehen, als wir uns das erste Mal getroffen haben.

 

 

 

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Feldforschung: Die Zementköppe unter den Nicht-Hunde-Menschen

 

Um Finley und mich und den Goodfellows Hundeblog war es in letzter Zeit ja etwas stiller geworden. Wer jetzt gehofft hatte, dass wir uns ganz zurückziehen wollen, wird leider bitter enttäuscht werden. Wir haben mal wieder ein paar Renovierungsprojekte in unserem Haus in Angriff genommen. Das hat uns ganz schön in Anspruch genommen. Aber jetzt sind wir wieder da.

Unsere Hunderunden in dieser Zeit, haben wir ganz entspannt dazu genutzt ein paar Beobachtungen zu machen. Es ist erstaunlich, auf welche Vorurteile Hundehalter, gerade bei Menschen ohne Hund stoßen können. Sicher, es gibt auch Hundelose, die unsere Vierbeiner mögen und auch uns nicht als Störfaktoren einstufen. Aber es gibt eben auch genug von den anderen, deren Vorurteile so fest zementiert sind, dass man mit Vernunft oft nicht weiter kommt. Liebe Zementköppe, dies hier ist für Euch.

Eines ist Finley und mir erschreckend klar geworden. Aus Sicht der Zementköppe, kann man als Hundehalter eigentlich nur alles falsch machen. Was dem einen gefällt, ist für den anderen Anlass zu harscher Kritik. Angefangen mit der skandalösen Tatsache, dass wir überhaupt einen (zwei, drei…) Hund(e) haben. Wir Hundehalter kennen sie ja alle, diese schrägen, abschätzenden, oft panischen Blicke der kritischen Zementköppe, ähm …. ich meine Mitmenschen mit eingeschränkter Lebensqualität…

Ihre Gründe für Schräg-Blicke sind vielschichtige, offenbar über mehrere Generationen weitergegebene, in ihren Familienchroniken fest verankerte Vorurteile.

Hier kommt mal ein kleiner Querschnitt:

wir haben einen Hund. *bäh

wir haben mehrere Hunde. *ohGottohGott

wir haben einen großen Hund. *zittergrusel

wir haben einen kleinen Hund. *Nervenblank

wir haben einen schwarzen Hund. *muhahahaaaa

wir haben einen schmutzigen Hund. *igittigitt

wir haben einen gehorsamen Hund. *streber

wir haben einen ungehorsamen Hund. *hähäschadenfreu

wir haben Spaß mit unserem Hund. *vorNeidplatz

wir haben einen Hund, der kackt. *wennBlicketötenkönnten

 wir haben einen Hund, jederzeit kacken könnte. *wennBlicketötenkönnten

wir haben einen Hund, der gestern gekackt hat. *wennBlicketötenkönnten

wir haben unseren Hund angeleint. *dergehorchtwohlnicht

wir haben unseren Hund nicht angeleint. *kreischmitFluchtversuch

wir haben einen Welpen. *niedl…öhm, nöauchDoof

wir haben einen mittelalten Hund. *wielangenoch

wir haben einen alten Hund. *nadannhabenSieesjaBaldhintersich

wir haben einen Rüden. *klopptdersich?

wir haben eine Hündin. *istdiezickig?

wir sprechen mit unserem Hund. *alsobDerdasversteht 

wir sprechen nicht mit unserem Hund. *woistderTierschutzwennmanihnbraucht

wir heben die Hinterlassenschaft unseres Hundes auf. *ÜrgswiekannMannur

wir lassen die Hinterlassenschaften liegen. *ÜrgswiekannMannur

wir haben einen Hund, der jagt. *rettetBambi

wir haben einen Hund, der nicht jagt. *werwilldennsoeinWeichei

wir haben einen Hund, der Katzen mag. *derbrauchtTherapie

wir haben einen Hund, der Katzen hasst. *soeinUntier

Fallen Euch vielleicht auch noch ein paar Beispiele ein? Dann schreibt sie gerne in die Kommentarspalte. Finley und mich würde es sehr freuen.

Ich für meinen Teil, möchte allen Zementköppen zurufen: „Leute, entspannt Euch mal! Ein Hund würde eurer Seele ganz guttun.“ Und für die Unbelehrbaren: „Sucht Euch ein Hobby, irgendetwas Lebloses…“

 

 

 

 

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Giftköder in Volksdorf

Jetzt gibt es also auch in Volksdorf eine tief gestörten Menschen, der giftige Köder für Hunde auslegt. Direkt an der Zufahrt vom Streekweg in den Wald, direkt neben einem gut besuchten, ausgewiesenen Hundetrainingsplatz. Perfider geht es nicht.

Ich hoffe wirklich, die Person, die das Warnschild aufgehängt hat, hat auch Anzeige bei der Polizei erstattet. Denn hier geht es nicht um ein Kavaliersdelikt oder eine Ordnungswidrigkeit, bei der man mal „beide Augen zudrücken kann“. Hier nimmt jemand in Kauf, dass ein von Menschen geliebtes Wesen sein Leben verliert. Es ist also auch ein schmerzhafter und bedrohlicher Eingriff in das Leben eines potentiell  betroffenen Hundehalters.

Was bringt diesen Menschen dazu, zu glauben, er habe das Recht so rücksichtslos und bar jeder Moral zu handeln? Niemand wird gezwungen, Hunde zu mögen. Aber eine Abneigung gegen Hunde sollte nicht dazu führen, dass man zum Täter wird und anderen Menschen ein geliebtes Familienmitglied nimmt.

Nebenbei bemerkt, eine möglichst sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema in den Kommentaren, ist durchaus erwünscht. Bitte nehmt in euren Kommentaren aber Abstand von Drohungen gegen den potentiellen Täter – DENN WIR SIND NICHT WIE ER.

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Goodfellows unterstützt #hundimfreibad

Am 16. September ist es wieder soweit. Das Freibad Aschberg öffnet von 10.00 bis 17.00 Uhr seine Pforten für Hamburger Hunde und ihre Menschen.  Der Eintritt kostet für jeden Hund 3 Euro und für jeden Menschen 2 Euro. MultiCard Inhaber bekommen Rabatt. Wichtig! Bringt bitte euren Hunde-Impfausweis mit. Am Eingang wird kontrolliert, ob eure Hunde gegen Tollwut geimpft worden sind.

Auf der Website von #hundimfreibad erfahrt Ihr, welche Highlights sich das Veranstalterteam um Christian Rerop für Euch ausgedacht hat.

Im Jahr 2014 gab es in Hagen den ersten Hundeschwimmtag, es folgten 50 weitere Veranstaltungen. Dieses Jahr konnte das  Organisatorenteam um Christian Rerop, Geschäftsführer von Dog-Apps unterwegs, und Thomas Hinze, CEO von Vetfinder und Geschäftsführer von Alcott  Adventures, das Freibad Aschberg, im Rückersweg in 20537 Hamburg, zum dritten Mal für ihr Event begeistern. Ein Unterwasserfotograf macht wunderschöne Bilder von Euren Hunden.

#hundimfreibad ist eine Non-Profit-Veranstaltung. Das heißt, die Organisatoren selber, verdienen nichts daran – sie sind also Überzeugungstäter. Aber Ihr könnt auch etwas tun, um zu garantieren, dass es bundesweit auch im kommenden Jahr wieder Hundeschwimmtage gibt. Auf der Website #hundimfreibad könnt ihr Abzeichen in Gold (5 Euro), Silber (3 Euro) und Bronze (1 Euro) kaufen. Bei den Abzeichen handelt es sich um digitale Downloads. Ihr könnt die Abzeichen ausdrucken, als Profilfotos nutzen und für Eure Websites verwenden, um Euer Engagement für #hundimfreibad zu zeigen. Hier gibt es die Abzeichen. Der Erlös der Verkäufe fließt zu 100 Prozent in die Organisation der Hunde-Schwimmen-Events ein. Der Vorgang ist ganz einfach. Ihr wählt Euch ein Abzeichen aus, dann wählt ihr die Zahlungsart und bekommt nach kurzer Zeit eine Bestätigung für den Auftrag. Ihr bekommt dann per Mail einen Link zugeschickt, in den Downloadbereich und könnt Euch euer Abzeichen dort downloaden. Ich habe mal den Anfang gemacht und unterstütze #hundimfreibad mit einem Goldabzeichen.

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Ferien und Ausflüge planen mit Dog-Apps

 

Sommerferien, leichter Wind, die Sonne lädt zu neuen Abenteuern ein.

Jetzt ist es mal wieder an der Zeit ein paar neue Orte mit unseren Hunden zu erobern. Vielleicht mal an einen Strand fahren, an dem wir vorher noch nie gewesen sind. Doch woher sollen wir wissen, wo wir mit unseren Vierbeinern willkommen sind?

Wo dürfen wir mit unserem Hund auch während der Badesaison an den Strand und wo dürfen wir unseren Hund ableinen?

Wo finde ich dort sonst die nächstgelegene Hundebadestelle oder einen Hundeauslauf? Vielleicht wollt Ihr ja auch mal in den Zoo gehen oder einen Vergnügungspark besuchen. Darf Euer Hund dort mit hinein?

 

Schaut doch einfach einmal auf Christian Rerops Website Dog-Apps.de nach. Dort findet ihr fünf tolle Apps, die Euch eure Freizeitplanung erleichtern. Die Apps könnt ihr Euch bequem aufs iPhone, das iPad laden und seit Mai 2017 gibt es auch alle Apps in einer aktualisierten Version für Android Smartphones. Alle in den Apps genannten Orte sind offiziell ausgewiesene Hundezonen. Als weiteren Service für Euch, hat Dog-Apps die aktuellen Tierarztdaten seines Partners VetFinder in seine Apps integriert.

So dann legt mal los mit der Ferienplanung. Ich stelle Euch jetzt einmal alle Apps vor. Wenn ihr Interesse habt, könnt Ihr euch über die verlinkten Namen der Apps auf die entsprechende Seite bei Fog-Apps klicken. Wenn Ihr euch für die Androidversion interessiert, klickt auf das Wort Android neben dem Namen.

 

Hundestrände (Android) An welchen Strand darf ich meinen Hund mitnehmen? In dieser App findet Ihr eine Übersicht über Hundestrände an der gesamten, deutsche Ost- und Nordseeküste. Ihr erfahrt Lage und Anfahrtspunkt des Strandes, beides wird auf der Karte angezeigt. Mit Hilfe des im iPhone und iPad vorhandenen Touch könnt ihr die Route zum Parkplatz am Strand berechnen lassen. In seltenen Fällen kann der Endpunkt vom Routenplaner leicht abweichen.

Direkt zum gewählten Strand bekommt ihr dann die Informationen, wo Ihr einen Strandkorb mieten könnt und ob euer Hund ohne Leine laufen darf. Ihr erfahrt, wo ihr für eine gemütliche Pause ein Restaurant oder einen Imbiss findet oder wo die nächstgelegene Toilette zu finden ist.

In der Standortsuche, wird euer derzeitiger Standort angezeigt. Auf einer Karte könnt ihr dann entdecken wo, in einem Umkreis von zwei Kilometern Hundestrände zu finden sind. Während der Anfahrt wird euer Standort ständig aktualisiert. Diese Funktion haben auch alle folgenden Apps.

 

Pfotenplätze Deutschland (Android).  In dieser App findet Ihr mehr als 1.000 ausgewiesene Hundeausläufe in Deutschland. Neben mehr als 180 ausgewiesenen Hundestränden an der deutschen Nord- und Ostsee, findet Ihr darüber hinaus hunderte ausgewiesener Hundebadestellen, Hundewälder und Hundefreiläufe in der gesamten Bundesrepublik. Damit Ihr nicht lange suchen müsst, gibt es die unterschiedlichen Pins Hundestrand, Hundebadestelle, Hundewald oder Freilauf, die ihr auf der Karte anzoomen könnt. Ihr könnt allerdings auch nach bestimmten Namen oder Ortschaften suchen.

Habt Ihr eine Wahl getroffen und wollt zu der gewählten Location mehr Informationen haben, tippt auf den Pfeil rechts daneben.

 

Darf ich mit? (Android).  In dieser App erfahrt Ihr, ob euer Hund euch auf euren geplanten Ausflug in einen Tierpark, Zoo, Wildpark, Freizeit-, Vergnügung-, oder Erlebnispark begleiten darf. Die Ausflugsziele sind mit einem roten oder grünen Pin gekennzeichnet. Wie bei den Ampelfarben steht rot dafür, dass der Hund zuhause bleiben muss und grün dafür, dass der Hund willkommen ist. Diese App beschränkt sich nicht nur auf deutsche Ausflugsziele, sondern bietet Informationen zu Freizeitplätzen Finnland, Schweden, Dänemark, Belgien, Niederlande, Österreich, Schweiz, Groß Britannien, Italien, Frankreich und Spanien.

Nach dem Starten, öffnet sich eine Übersichtskarte auf der die Ausflugsziele durch Pins gekennzeichnet sind. Durch einfaches Zoomen könnt Ihr eine genauere Auswahl treffen. Eine Suche nach Park-Namen und Ortsnamen funktioniert auch problemlos.  Ihr tippt auf einen Pin. Dann öffnet sich ein  öffnet sich ein Menu. Hier erfahrt Ihr alles wissenswerte über das Ausflugsziel, Leinenzwang, Parkmöglichkeiten, gastronomische Einrichtungen. Über die Routenfunktion könnt Ihr sicherstellen, dass das jeweilige Ausflugsziel von jedem beliebigen Standort sofort gefunden werden kann.

Die App informiert Euch auch über vorhandene Toiletten, Beutelspender und verbindet Euch bei Bedarf mit der Homepage des Ausflugsziels.

 

Hundenzonen Österreich (Android). In dieser App findet Ihr mehr als 350 Hundebadestellen und Hundeausläufe in Österreich. Wenn auf der Karte auf die entsprechenden Pins drückt, zoomt Ihr auf den von Euch gewählten Strand oder Freilauf. Eine Suche über Namen und Ortsnamen ist auch möglich.

Habt Ihr eure Wahl getroffen, tippt auf den Pfeil rechts. Jetzt werden die Vetfinder Daten für die in der Umgebung vorhandenen Tierärzte geladen. Außerdem gelangt Ihr so auch zu allen anderen Informationen eures Wunschziels.

 

Hundewälder DK (Android). Dänemark bietet neben wunderschönen Stränden auch eine Vielzahl von Hundewäldern. Diese App listet mehr als 150Hundewälder in Dänemark auf. Ihr könnt schon auf der Karte durch das Zoomen der einzelnen Markierungen eine Auswahl treffen. Auch die direkte Suche über Namen und Ortsnamen ist möglich.

Habt Ihr einen Hundewald ausgesucht, tippt auf den Pfeil rechts. Jetzt werden die Vetfinder Daten für die in der Umgebung vorhandenen Tierärzte und alle weiteren vorhandenen Informationen geladen.

Christian Rerop ist der Man hinter Dog-Apps. Er ist einer der nettesten Hundeverrückten, die ich in der Hundewelt kennenlernen durfte. Mit viel Engagement und Herzblut entwickelt er in Kooperation mit anderen, ein Mensch-Hund-Projekt nach dem Anderen..

Mittlerweile freuen sich Hundefreunde bundesweit auf das Ende der Badesaison in Freibädern. Mit seiner Initiative #hundimfreibad hat es möglich gemacht, dass Hunde am letzten Tag der Saison mit ins Freibad dürfen und zusammen mit ihren Menschen ausgiebig im Wasser spielen können. Auch dieses Jahr sind wieder zahlreiche Events geplant. Wenn ihr wissen wollt, wie es die letzten zwei Jahre war, schaut einmal hier und hier.

Und damit es uns Hundehaltern nicht langweilig wird organisiert Christian mit seinen Partnern zusammen jeden Winter den Hamburger Hundeweihnachtsmarkt.

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Kaffeeholz – Finleys neue Leidenschaft

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Es war verdächtig ruhig in meinem Garten. Finley war vor etwa zehn Minuten rausgegangen und ich hörte – nichts. Kein heftiges Hecheln, weil er gerade die Eckdaten unserer nächtlichen Gartenbesucher abfragte. Keine lauten Schlabbergeräusche, weil mein Dicker gerade dabei war, unser Eichenfass leer zu saufen und die darin befindliche Seerose auf Grund zu legen. Ich beschloss einmal nach dem Rechten zu sehen.

Da! Ein Knacken und wieder eines und noch eines… Da lag mein Finley in ungewohnt ruhiger Bettvorleger-Manier vor unserem Blumenbeet und kaute genüsslich an einem Stück Holz herum. Mein Rüde kaut leidenschaftlich gern an irgendetwas herum. Da war der Gauner doch an unseren Vorratskorb gegangen (hat er ja noch niiiiie gemacht) und hatte sich das schöne, neue Kaffeeholz von Bellepet gemopst. Das Team der Stapelfelder Firma  hundelleinen.de  (1Klick zur Hauptseite) hatte uns den Kauartikel netterweise zum Testen überlassen. Angesichts des zufriedenen Schnuten-Ausdrucks meines Hundes beim Kauen, kann man wohl sagen – ein voller Erfolg.

goodfellows-kaffeeholz-blog

Foto: Lara Janow

Ich, als achtsame Hundehalterin konnte meinen Hund unbesorgt weiter kauen lassen.  Denn der Kaffeeholz-Kaustab ist naturbelassen und unbehandelt. Er besteht zu 100 Prozent aus dem besonders harten und widerstandfähigen Holz des Kaffeebaumes. Eine tolle Alternative zu dem Holz, dass Finley unterwegs so findet, denn das hat er im Nanosekunden-Zeitraum klein geschreddert. Und ich mache mir immer Sorgen, dass er sich an den spitzen Splittern verletzen könnte.  Beim Kaffeeholz-Kaustab ist das Verletzungsrisiko auch deshalb so gering, weil scharfe Kanten und Ecken abgeschliffen worden sind. Meinem Hund ist das ja egal aber für mich ist das durchaus ein Qualitätsmerkmal.

Finleys neue Lieblingsbeute hat sich im „Feldversuch“ als erstaunlich strapazierfähig erwiesen. Der Kaffeholz-Kaustab ist offensichtlich robust und nicht so schnell kleinzukriegen. Mein Rüde hat jetzt fast eine ganze Woche intensiv darauf herumgekaut. Der Kaffeeholz-Stab ist immer noch da und ist lediglich ein wenig abgenutzter und kleiner geworden.

Den Kaffeholz-Kaustab könnt Ihr online im Shop von hundeleinen.de (1Klick zum Produkt) bestellen. Es gibt ihn in den Größen XS für Hunde bis 10 kg, in S für Hunde bis 15 kg, in M für Hunde bis 25 kg und in L für Hunde ab 25 kg. Der Preis liegt zwischen 6,00 und 12,00 Euro.

Für mich ist das eine Ausgabe, die sich wirklich lohnt. Wenn Finley seinen Kaustab richtig abgearbeitet hat, werde ich ihm sicher wieder einen Neuen besorgen – in Größe L 😉 .

 

Liebster Award für Goodfellows – Vol.2

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Quelle des Liebster Award Symbols: My Kitchen Moments

Na, ist denn das zu fassen? Der Goodfellows Hundeblog hat zum zweiten Mal in diesem Jahr, den Liebster Award bekommen.

Nominiert wurden wir von der lieben Rebecca vom Hundeblog LesWauz. Rebecca habe ich neulich beim ersten Hundeblogger-Treffen in Hamburg kennengelernt. Als Bloggerin hat sie schon weitaus mehr Erfahrungen gesammelt als ich und kennt sich als Freelancerin für Konzeption/IA/UX und Social Media in diesen Strukturen extrem gut aus. Wenn man ihr nur eine simple Frage stellt, sprudeln die guten Tipps und Ideen nur so aus ihr heraus. Genauso lebhaft und vielseitig, wie Rebecca selbst, ist auch ihr Blog. Die Hauptrolle in den Geschichten spielt Pixie, ihre sechs Jahre alte Jack-Russel-Terrier-Hündin. Ihr solltet auf jeden Fall einmal vorbeischauen bei Rebecca und Pixie.

Damit ich etwas zum Grübeln habe, hat sich Rebecca ein paar kniffelige Fragen ausgedacht, die ich Euch beantworten soll. Na, dann lege ich mal los – Seelenstriptease Vol.2.

LesWauz: Warum hast du dich dazu entschlossen deinen Blog zu starten?

Ich bin eine Vollblutjournalistin. Schreiben ist eine meiner Leidenschaften. Als meine Zusammenarbeit mit der Redaktion, in der ich bislang gearbeitet hatte endete, waren drei Dinge sofort klar. Erstens – dieses Ende wird mich nicht umbringen. Zweitens – ich arbeite selbständig als Hundetrainerin. Und Drittens – ich kann und möchte das Schreiben nicht aufgeben, nur die Themen ändern sich.

Meine Leidenschaft für das Schreiben, mit meiner Leidenschaft für Hunde zu verbinden, und einen eigenen Blog zu starten, war die logische Konsequenz. Der Goodfellows Hundeblog ist mein Forum, auf dem ich mich einmal richtig austoben kann. Es hat mich sehr gereizt einmal für alles, was veröffentlicht wird allein verantwortlich zu sein: Die Themen, die Fotos, das Layout. Neben der reinen Berichterstattung auch mal etwas persönliche Meinung einfließen lassen zu dürfen, und dabei das richtige Maß zu finden, steigert die Eigenverantwortung und die Ansprüche an mich selbst werden noch ein wenig höher geschraubt.

LesWauz: Was ist die Geschichte hinter deinem Blog und seinem Namen?

Der Name Goodfellows drückt das aus, was ich mit meinem Hund heute lebe. Ein doch weitgehend harmonisches Zusammenleben mit gegenseitigem Respekt und einer tiefen Liebe zueinander. Der Name Goodfellows umfasst aber auch den gesamten Weg, den Finley und ich gegangen sind, um an diesen Punkt zu gelangen. Er umfasst all‘ die kleinen Reibereien genauso, wie die durchaus ernsten Auseinandersetzungen der ersten Zeit und schließlich auch das Zusammenraufen zu einem guten, zuverlässigen Team.

Goodfellows bedeutet, dass man das Leben humorvoll und entspannt angehen kann und mit etwas mehr Gelassenheit, auch mal etwas so lassen kann, wie es ist. Kleine Macken können auch sehr liebenswert sein. Denn wenn wir einmal ehrlich sind, bieten ein „perfekter“ Hund oder ein ‚perfekter‘ Mensch wenig Herausforderungen. Und Langeweile kann ja nicht das Ziel von Zusammenleben sein 😉 .

LesWauz: Für wen schreibst du deinen Blog?

Grundsätzlich würde ich heute sagen, für alle Menschen, die gerne lesen und unterhalten werden wollen. Und natürlich auch für mich. Das Schreiben zwingt mich, mich immer wieder mit den Themen, die mich beschäftigen auseinanderzusetzen. Es eröffnen sich beim Schreiben immer wieder neue Blickwinkel auf die Dinge und führen oft zu neuen Lösungsansätzen. Nichts ist in Stein gemeißelt, das Leben ist eben Bewegung.

Ursprünglich hatte ich mal etwas Anderes im Blick. Da war der Blog für meine Kunden in der Hundeschule gedacht. Gewissermaßen als eine Art Beipackzettel für Hundeschulnutzer. Ich wollte ihnen nahe bringen auf welchen Typ Trainerin sie stoßen würden. Ich mag nämlich solche Attribute wie „Hundeflüsterin“ u.s.w. überhaupt nicht. Die geben uns Hundetrainern so etwas Pseudomystisches, so etwas abgehoben Guruhaftes. Ich wollte meinen Kunden mit meinen Geschichten zeigen, ‚ich habe auch mit Problemen zu kämpfen gehabt‚ wir begegnen uns auf Augenhöhe’, suchen gemeinsam nach einer Lösung, ganz bodenständig aber auch zuverlässig und dauerhaft.

Dann hat mein Blog so etwas wie ein Eigenleben entwickelt. 😀 Meine Leserschaft wuchs, das hatte ich gar nicht erwartet. Dafür bin ich sehr dankbar und natürlich beflügelt mich das, weiter zu schreiben. Meine Geschichten sind aus dem (Hunde)Leben gegriffen. Insbesondere meine Glossen sind ein Herzensprojekt von mir. Dort schildere ich Situationen die jeder Hundehalter schon irgendwie einmal erlebt hat. Jede Geschichte enthält das berühmte Quäntchen Wahrheit, einen Lösungsvorschlag, einen Paukenschlag, eine gehörige Portion Selbstironie und manchmal sogar etwas Versöhnliches.

Was ich toll finde sind die vielen Rückmeldungen auf meine Texte, zum Beispiel auf Facebook. Das macht Spaß, auch wenn es mal ein Bisschen zur Sache geht. Ich bemühe mich immer darauf zu antworten. Was meine Leser denken, ist wichtig für mich. Dabei freue ich mich über konstruktive Kritik genauso, wie über Lob. Manchmal ergibt sich aus so einem Dialog auch schon mal das Thema für den nächsten Blog-Beitrag.

LesWauz: Was für Ratschläge hast du für Neu-Blogger?

Das ist jetzt schon ein wenig schwierig zu beantworten. Den Goodfellows Hundeblog gibt es ja erst seit zwei Jahren. Und damit gehöre ich ja selber noch zu den Blog-Anfängern. Rebecca, da könnte ich bestimmt noch ein paar Tipps von Dir gebrauchen…

Deshalb nur so viel. Euer Blog wird immer eng mit Euch, als Person in Verbindung gebracht werden. Deshalb ist es wichtig, dass Ihr euren eigenen Stil findet und ihm dann treu bleibt. Vertraut auf euer Bauchgefühl. Steht hinter Euren Themen. Reitet nicht auf irgendwelchen Trends herum, wenn sie nicht zu Euch passen.

LesWauz: Wie hat dein Hund/Hunde zu dir gefunden?

goodfellows-finleynaiv-blogAlso, zuerst habe ich da eine sehr zielgerichtete *hüstel, akribische *dochkannmansosagen Recherche nach der richtigen Rasse, Rüde oder Hündin, Züchter oder Tierheim gestartet.

Dann habe ich auf einer Hundewiese durch Zufall eine Frau kennengelernt, die zufällig Hundetrainerin im Retriever-Verein war und zufällig so nett war, mich mit einem ihrer Hunde zur Probe trainieren zu lassen. Dann kannte besagte Frau zufällig einen guten Züchter in der Nähe, dessen Hündin zufällig gerade trächtig war. Meine Familie also nix wie hin zu dem Mann. Zufällig mochten wir uns total gerne, weswegen der Züchter uns gerne auf seine Liste der Welpenkäufer setzte.

Der Wurf fiel wie geplant, Finley war der erste Welpe, der geboren wurde. Ein Hoppla-hier-komm-ich-Rüde aber wer konnte das damals schon ahnen. Unser Züchter hatte uns zwei Rüden zur Auswahl gestellt, Finley war zufällig Einer davon. „Das sind die zwei ruhigsten Rüden im Wurf *kicherprust“, sagte er sehr überzeugend. Meine Wahl fiel zufällig auf Finley, er war so hübsch, so süss und wie der Züchter schon sagte, er war so herrlich ruhig …. *Ausnahmengibtsimmer …..

Also wessen Plan war das alles? Ich weiß es nicht, vielleicht könnt Ihr es mir sagen – so ganz zufällig?

LesWauz: „Wenn mein Hund/Hunde seine/ihre fünf Minuten bekommt, dann…“

goodfellows-finniball-blog

 

 

 

 

 

… gehe ich in Deckung und lach’ mich schlapp.

LesWauz: Fünf Dinge, die dir richtig wichtig sind?

Familie und Freunde: Ohne sie wäre ich nicht, wer ich bin. Sie können sich auf mich verlassen. Für sie scheue ich keinen Kampf. Familie und Freunde bereichern mein Leben. Und damit meine ich ausnahmslos alles, was sie in mein Leben mitbringen: Ihre Liebe, ihre Kritik, ihre Widerstände, ihre Macken, ihre Talente, ihre Sorgen und ihre Unterstützung. Alles das, hilft mir beim Wachsen und beim In-Bewegung-Bleiben und dafür bin ich dankbar.

Gesundheit: Gesundheit ist nichts Selbstverständliches, wir müssen auf uns achten. Wenn es überhaupt ein Angstthema für mich gibt, dann dieses. Mich selbst halte ich ja eigentlich für unverwüstlich. Meine Angst oder sagen wir lieber meine Sorgen gelten den anderen.

Empathie: Sie wird allgemein unterschätzt. Gäbe es mehr Bereitschaft unter den Menschen, sich in andere hineinzuversetzen, mitzufühlen, dann hätte wir ein paar grundlegende Probleme weniger.

Ehrlichkeit: Ohne sie geht es nicht, jedenfalls nicht mit mir. Denn ohne sie kann kein Vertrauen entstehen.

Mut: Dazu gehört für mich Stellung zu beziehen, auch wenn es Schwierigkeiten geben könnte. Das gilt für alle Lebensbereiche. Den Mund aufzumachen, gegen Ungerechtigkeiten, gegen Rassismus, gegen Angriffe auf die Pressefreiheit und andere demokratische Rechte. Sich nicht verstecken, wenn Probleme auftreten, sondern sich ihnen entgegenstellen, auch im privaten Bereich. Manchmal gehört auch Mut dazu, für die Freiheit einzustehen. Ich finde es wichtig, dass jeder Mensch frei entscheiden kann, wen er liebt, wer er sein möchte und wie er sein Leben gestalten möchte. Dafür lohnt es sich, mutig zu sein, wie ich finde.

LesWauz: „Ohne Hund kann ich nicht leben, weil…“

goodfellows-silvester-rache-blogAlso diese Frage sollte ich in abgewandelter Form schon einmal beantworten. Weil das wirklich etwas ist, was ich elementar empfinde, erlaube ich mir einfach einmal die Antwort zu wiederholen, denn genauso ist es.

„In Worte zu fassen, warum ich nicht ohne Hund leben könnte,  ist fast unmöglich. Es gehört für mich zu den Grundbedürfnissen meines Lebens, einen Hund zu haben. Es erfüllt mein Herz, meine Seele und macht einen großen Teil meines Seins aus. Ich kann einfach nicht anders.“

LesWauz: Beschreibe euren perfekten Tag!

goodfellows-relax-blogEigentlich lebe ich mit meinem Hund deswegen so zufrieden zusammen, weil ich es schon vor langer Zeit aufgegeben habe, nach Perfektion in unseren Tagesabläufen zu suchen. Also brechen wir das ‚Perfekt’ mal ein wenig auf und sagen lieber ein ’nahezu idealer Tag‘.

Maßgebend wären da für mich nicht bestimmte Aktivitäten. Ausschlaggebend wären für mich – Achtung, Psychoklinik läßt grüßen – Finleys und meine Zustände. *jepTakethatRebecca

Also mit anderen Worten, wenn das, was ich mit Finley an dem ’nahezu idealen Tag‘ unternommen habe, dazu führt, dass er zuhause Ruhe findet und seelig schnarchend neben meinem Schreibtisch liegt und ich mit innerer Ruhe meinen Job machen kann, dann ist alles ‚perfekt‘. 😉

LesWauz: Betreibt ihr einen Hundesport? Welchen und warum?

Finley und ich trainieren regelmäßig mit Dummys. Das entspricht sehr seinen Neigungen und die Dummyarbeit ist so flexibel, dass sie sich leicht in den Alltag einbinden lässt.

Wir sind Europameister im Extremkuscheln und Finley strebt das Worldchampionship im Moorloch-Catchen an 😀 .

LesWauz: Dein liebstes Hundebuch ist?

Da möchte ich mich gar nicht einschränken. Ich lese viel und gerne. Manche Bücher aus reiner Neugier, wieder andere weil mich genau das Thema gerade interessiert oder in meiner Hundeschule beschäftigt. Zurzeit sind das Bücher, die sich mit den Jagdinstinkten unserer Hunde auseinandersetzen.

Wenn ich aber doch etwas hervorheben soll, dann sind es spezielle Autoren, deren Bücher mich immer wieder fesseln.

Ich liebe die Bücher von Sophie Strodtbeck. Ihr gelingt es, wie kaum jemandem sonst, Fachwissen unterhaltsam zu verpacken und verständlich an uns Hundehalter und Trainer weiterzugeben. Sophie ist auch eine begnadete Fotografin. Ihre Bücher beinhalten überwiegend ihre eigenen Fotos. Jedes Foto erzählt eine ganz individuelle Geschichte. Ihre Bilder zählen für mich zu den schönsten, die ich in der Hundewelt bisher gesehen habe.

Dann sind da die Bücher von Katharina von der Leyen. Sie schreibt losgelöst von irgendwelchen Dogmen. Berichtet frei und ungezwungen, mit tiefgründigem Humor von ihren langjährigen Erfahrungen mit Hunden unterschiedlicher Rassen. So ganz nebenbei wird klar, dass auch diese Autorin über ein fundiertes Fachwissen verfügt, dieses vermittelt sie ganz unaufdringlich.

Und natürlich darf Michael Frey Dodillet nicht fehlen. Der Mann, der unter den Eskapaden seiner Hunde wohl genauso gelitten hat, wie ich am Anfang meines Hundebesitzerdaseins. Wenn man auch mal über sich selber lachen kann, findet sich sicher jeder in seinen Geschichten wieder. Dass er sich ein Bisschen auf uns Hundetrainer eingeschossen hat, verkrafte ich gut. Und unter uns, ich kann den Mann verstehen. Übrigens munkelt man, er habe erst kürzlich einen von uns um die Ecke gebracht ….

„And the nominees are!“

goodfellows-teaser-liebster2

Nun bin ich an der Reihe, fünf Blogs für den Liebster Award 2017 zu nominieren und mir Fragen für „meine Blogger“ auszudenken.

Als erstes möchte ich dieses Mal Silke Schippmann von Vawidoo nominieren. Und ich schwöre auf Ehre und Gewissen, die Tatsache dass ihre Bulldoggen-Lady Rézi so ausgesprochen nett zu mir war, hat mit der Nominierung nichts, aber auch gar nichts zu tun!

Auch Silke habe ich beim Bloggertreffen persönlich kennengelernt. Den Bericht zum Treffen findet ihr hier. Silkes Energie und ihre Fröhlichkeit sind ansteckend. Sie ist eine Macherin, sie braucht genau eine Nanosekunde lang, zwischen dem Aufkommen einer Idee und deren Umsetzung. Und das Schöne ist, was sie tut, hat Hand und Fuß. Auf ihrem Blog findet ihr alles, was wichtig ist, für das Reisen mit Hund. Und bald könnt ihr hundefreundliche Quartiere direkt über Vawidoo buchen.

Dann möchte ich Mara Djalayer vom (Hunde)Kunstblog Aram und Abra nominieren. Ob mit Buntstiften oder  Aquarellfarben, Mara fängt mit ihrer Kunst nicht nur das Äußere der Tiere, die sie portraitiert, ein. Sie erforscht die Seelen ihrer Modelle und hält, was sie dort findet,  auf ihren Leinwänden fest. In ihren anschaulichen Beiträgen erklärt sie detailliert, wie eines ihrer Kunstwerke entsteht. Und ich liebe ihre Freebies, fast alle meine Freunde haben zu Weihnachten eine Karte aus Maras Sammlung bekommen.

Und noch’n Terrier(Mix), liebe Rebecca. Ich mag ja Jack-Russel-Terrier(Mixe) total gerne, weil sie so eigen in vielem sind, so schmusig auf der einen Seite und so nervtötend *duckmichweg auf der anderen Seite sein können. Ich steh‘ nämlich auf Hunde mit Charakter. Deshalb nominiere ich als nächstes Sonja Rachbauer vom Blog Hundebengel Charly. Sonja gehört zu den ganz fleißigen Bloggerinnen. Ihre Beiträge lese ich total gerne, weil ich immer etwas lernen kann und sie mich supergut unterhalten.

Und dann habe ich beschlossen, dass ich einmal fremdgehen werde und zwei Blogs nominiere, die mit Hundethemen nichts zu tun haben. Das überrascht wahrscheinlich nicht nur Euch, sondern auch die Zwei, die ich jetzt nenne.

Da ist mein Lieblings-Foodblog Küchensprint. Die Österreicherin Anita Wienerroither kreiert Rezepte mit Raffinesse, bodenständig aber trotzdem leicht. Was ich als berufstätige Mutter besonders schätze – die Gerichte sind leicht nach zu kochen, nicht zu kompliziert und überwiegend schnell gemacht. Ideal für die tägliche Küche. Und soll ich Euch mal was verraten, meinen manchmal ziemlich krüschen Pubertieren hat bis jetzt noch jedes Rezept von Anita geschmeckt. Allein dafür hat die Frau einen Orden verdient 😉 .

Den glänzenden, nein ich möchte sagen glamourösen  Schlussakkord setzt der Lifstyleblog  Eve Blogazine von Ewelina Berger. Ewelina und ich haben lange Jahre zusammen in der gleichen Redaktion zusammengearbeitet. Sie ist eine tolle Journalistin, mit einem untrüglichen Gespür für Geschichten. Was ich an ihr besonders geschätzt habe war aber, dass sie trotz der Jagd auf die nächste Story, nie den Respekt vor den Leuten verloren hat, über die sie geschrieben hat. Diese Qualität setzt sie nun auf ihrem Blog fort. Dort werden nicht einfach nur Mode, Möbel oder Beautyprodukte präsentiert. Ewelina erzählt Geschichten, schreibt Erfahrungsberichte  und beschreibt Gefühle so, dass es auch Leute fesseln kann, die sich sonst mit anderen Themen befassen. Besonders Ewelinas mitreißende Reiseberichte haben es mir angetan. Vor meinem geistigen Auge sehe ich sehe mich schon im Eishotel übernachten und eine Hundeschlittenfahrt machen.

So ihr lieben Nominierten, dann kommen jetzt meine Fragen an Euch. Sorry Rebecca, es sind nur 10 Fragen geworden. Ich habe es mir ja nicht gerade leicht gemacht, weil die Fragen zu Hundebloggern genauso gut passen müssen, wie zu den Nicht-Hundebloggern.  Ich bin schon sehr gespannt,was ich über Euch erfahre.

Und das sind meine Fragen an Euch:

  • Welche Ziele hast Du Dir mit deinem Blog für die kommenden zwei Jahre gesetzt?
  • Welche/s Social Media/um bevorzugst Du und warum?
  • Engagierst Du Dich ehrenamtlich? Wenn ja, worin besteht Dein Engagement und warum ist das so wichtig für Dich?
  • Wohin möchtest Du unbedingt einmal reisen?
  • Welches ist Deine schönste Kindheitserinnerung?
  • Hast Du einen Lieblingsort und warum ist er das?
  • Gibt es in Deiner Wohnung/Haus ein Möbelstück, dass Du richtig peinlich findest, von dem Du Dich aber nicht trennen kannst oder willst?
  • Wenn Du Dir wieder einen Hund anschaffen würdest. Tierschutzhund oder Hund vom Züchter, gibt es nur das Eine oder das Andere oder bist Du offen für Beides? Wie würde Deine Wahl ausfallen und warum?
  • Du hast eine Wildcard für ein Fortbildungsseminar gewonnen. Welches Thema würdest Du wählen?
  • Was bedeutet das Wort Schicksal für Dich?
  • Beschreibe einen Moment, in dem Du uneingeschränkt glücklich warst.

Und das müsst ihr tun für Euren Liebster Award 2017. Bitte haltet Euch an die folgenden Regeln:

  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
  • Beantworte die zehn Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit zehn Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.

 

Pummel-Alarm im Hundekorb

Da sitzt er nun vor mir. Mit Augen, so groß und rund und herzerweichend wie die von Bambi. Er will doch nuuuur etwas Kefir, nur die Reste, biiiiiitte!

Aber ich muss hart bleiben, denn wir haben Pummel-Alarm im Hundekörbchen. Finley und ich waren bei unserer Tierärztin. Eigentlich waren wir nur zum Impfen da (ja, wir machen das). Unsere Tierärztin warf Finley einen prüfenden Blick zu und stutzte: „Wieviel wiegt Finley heute? Ich frage nur wegen der Dosierung.“ Und an Finley gewandt: „Hast n’ büschen viel auf den Rippen, was? Hat Frauchen es zu gut gemeint mit Dir?“

Zuerst war ich etwas irritiert, doch dann musste ich zugeben, er hatte sichtbar zugelegt.

Stramme *hüstel 40 Kilogramm brachte er dort auf die Waage. Das waren 4 Kilogramm über seinem Idealgewicht. Wow, wie konnte das denn passieren? Zum ersten Mal in seinem Leben war mein Hund übergewichtig. Und das, obwohl ich immer noch überzeugt davon war, dass er ausreichend Bewegung bekommen hatte und trainiert worden war.

Von diesem Moment an war Finley auf Diät. Und ich? Ja, ich musste mal ganz selbstkritisch Ursachenforschung betreiben. Eigentlich bin ich gar nicht so ein „Reinstopffrauchen“. Leckerchen beim Training, na klar, aber dann hatte ich die die Futterration des Tages entsprechend reduziert.

Aber ich wollte ja ehrlich bleiben. Wenn ich zuhause bin, ist Finley mein kleiner Schatten. Wo ich bin, ist er nicht weit. Ich will nicht sagen, dass er mich ständig unter Wind gehabt hat, aber spätestens, wenn ich anfing zu kochen, bekam sein Verhalten etwas Stalkerresques. Dann lag er auf dem Fußboden und zwar mitten im Weg.

goodfellows-becher-blogIch brauchte nur einen Becher Joghurt oder Kefir zu öffnen und er ging in Position. Er gab keinen Laut von sich, das wäre unter seiner Würde gewesen. Es waren diese stillen, intensiven Blicke, die er mir zuwarf. Sie sagten mir, “Tue das Richtige, Frauchen. Wir sind doch Kumpels. Du kannst mich doch nicht leer ausgehen lassen?“. Und – ich knickte ein, jedes Mal. Ich hielt Finley den Becher hin und er durfte ihn ausschlecken. Ich geriet in Verzückung – mein Gott, sah der süss aus, wenn er das machte – jaaaa, ich war schwach….

ABER DAMIT IST JETZT SCHLUSS!!!

Erst recht seit ich weiß, dass meine Töchter und mein Mann es auch so gemacht haben. Von Mausi bekam er Wurstenden, von Motte ein Stück Käse und der liebe Gatte hat meinen Hund auf Mozzarella angetriggert.

Und dann ist da noch meine Mutter. Die Kalaschnikow unter den Leckerli-Verteilern. Kaum hatte sie mein Haus betreten, ging es los. Da kam kein: Hallo Tochter, wie geht es Dir heute?  Oh, nein. Innerhalb einer Nanosekunde verschwand sie aus meinem Sichtfeld und beugte sich zu meinem Hund herunter (erstaunlich tief für eine 82jährige). Dann folgte nach einmaligem Luftholen, so etwas wie ein Begrüßungs-Poetry-Slam für Rentner: “Na-mein-Süsser-Junge-wie-geht-es-Dir-denn-heute-so-haben-sie-Dich-denn-auch-gut-behandelt-guuut-dass-die-Oma-jetzt-da-ist-und-nach-dem-Rechten-sieht-hast-Du-vielleicht-Hunger-mein-seuten-Jung’-jaaaa-ich-freu’-mich-auch.“ Während mir schon beim Zuhören die Puste ausging, schien meiner Mutter so etwas wie Sauerstoffmangel nichts auszumachen. Atmen wird echt überschätzt, dachte ich.

Während meine Mutter ihre Beschwörungsformel herunterbetete schaffte sie es, bei jeder gesprochenen Silbe ein fettes Leckerchen aus der Hüfte zu schießen. Und alle landeten in Finleys bereitwillig, aufgerissenem Maul. Einmal ‚Hallo’ sagen und die Tagesration an Futter war abgearbeitet. Danke Mama! Aber auch damit ist jetzt Schluss – jedenfalls, wenn ich schnell genug bin, um es zu verhindern.

Zum ersten Mal, seit ich meinen Hund füttere, wog ich sein Futter für jede Mahlzeit korrekt ab. Wir stellten einen Fitnessplan auf. Mein Gatte wurde dazu verdonnert zweimal die Woche einen Radausflug mit unserem Hund zu machen. Die Mädchen wechselten sich ab bei Zerr- Zug- und Sonstnochwas-Spielen. Und Finley und ich machten Meile, Tag für Tag. Wäre doch gelacht, dachte ich, wenn wir den Brummer nicht wieder schnittig hinbekommen.

Das Programm läuft jetzt seit zwei Wochen und zeigt Wirkung. Inzwischen war Finley schon wieder auf der Waage und wir haben sein Idealgewicht fast erreicht. Na dann …. schieben wir den nächsten Besuch bei meiner Mutter wohl noch so lange heraus, bis das letzte, überflüssige Kilogramm verschwunden ist. Denn wie ich meine Mutter kenne, hat sie die Leckerchen schneller nachgeladen, als ich nein sagen könnte. Und dem Beschuss einer Kalaschnikow wirft man sich ja nicht in den Weg, oder?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebster Award 2017 für den Goodfellows Hundeblog

 

Quelle: lycheethepoodle

Quelle: hundeseele.at

 

Moin Leute, ist das nicht toll?

Der Goodfellows Hundeblog hat den Liebster Award 2017 bekommen. Ich freu mir gerade ein Loch in den Bauch, zumal es meinen Blog ja noch gar nicht so lange gibt. Finley bekommt heute mal eine Extraportion Quark-mit-Ei, einfach weil er so ist, wie er ist. Denn ohne meinen sympathischen Dickkopf würde es viele meiner Geschichten ja gar nicht geben.

Nominiert wurden wir von Laura und Lychee vom Hundeblog lychheethepoodle Assistenzhund in Ausbildung. Vielen Dank ihr Zwei, ich fühle mich sehr geehrt. Wir lesen uns 😉 .

Laura hat sich 10 Fragen ausgedacht, die ich beantworten soll, damit ihr Finley und mich noch ein bisschen besser kennenlernen könnt. Wir legen jetzt also gewissermaßen einen Seelenstriptease für Euch hin.

Lycheethepoodle: Wie hast Du Deinen Hund gefunden?

Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich wusste nach welchem Hund ich suchte. Mein erster, eigener Hund, dann noch zwei kleine Kinder und alles was an einem Leben als Frau, Mutter und Journalistin so dranhängt. Da sollte es ein Hund sein, der mich mit seiner Erziehung nicht überfordern würde. Ich wälzte also Bücher, durchforstete das VDH-Rasselexikon, telefonierte mit Züchtern und schaute in Tierheimen nach.

Dann hatte ich die Idee, auf die umliegenden Hundewiesen zu gehen und dort mal Frauen und Männer wie mich zu befragen. Schließlich bin ich ja von der Presse 😉 . „Wie ist denn so das Zusammenleben mit einem Golden, Boxer, Setter, u.s.w. ?“ Nach anfänglicher Irritation bekam ich immer freundlich Auskunft und ich hatte wieder etwas, worüber ich nachdenken konnte.

Auf einem dieser Streifzüge traf ich eine Frau aus dem DRC (Deutscher Retriever Club) mit ihren drei Flats. Sie machte mir ein tolles Angebot: Ich könnte ein paar Wochen mit einem ihrer Flats auf ihrem Trainingsplatz trainieren und mir dabei in aller Ruhe alle anderen Retriever-Rassen live anschauen. Genau das habe ich gemacht (nochmals danke an dieser Stelle). Unsere Wahl fiel am Ende auf die Golden Retriever, weil sie uns etwas leichtführiger erschienen …. ach ja, seufz *Ausnahmengibtsimmer…..

Lycheethepoodle: Wonach hast Du Deinen Hund ausgesucht oder hat Dein Hund Dich ausgesucht?

Nein, mein Hund hat mich nicht ausgesucht. Ich bin mir eigentlich nicht einmal sicher, ob ich ihn mir ausgesucht habe. Als wir unseren Züchter zum ersten Mal besuchten, machte dieser schon sehr deutlich, dass er das letzte Wort bei der Auswahl unseres Hundes haben wird.

Bei Anfängern wie uns, eigentlich gar nicht schlecht. Niemand kennt seine Welpen so gut wie der Züchter. Unser Züchter hat sich sehr viel Zeit genommen, uns kennenzulernen, da war seine Hündin Sandy noch trächtig. Als der Wurf gefallen war, durften wir die drolligen, kleinen Fellknäule regelmäßig besuchen. Zuckerschock total!

Nach etwa fünf Wochen hat unser Züchter uns zwei Rüden zur Auswahl gestellt. „Das sind die zwei ruhigsten Rüden im Wurf *kicherprust“, sagte er sehr überzeugend. Meine Wahl fiel auf Finley, er war so hübsch und wie der Züchter schon sagte, er war so herrlich ruhig …. *Ausnahmengibtsimmer …..

Lycheethepoodle: Trainierst Du mit Deinem Hund noch viel oder ist er schon ein fertiger Familienhund oder Sonstiges?

Den „fertigen“ Hund gibt es meiner festen Überzeugung nach nicht. Hunde sind Lebewesen. Für mich bedeutet das, sie lernen, machen Erfahrungen, gute oder schlechte, bis zu ihrem Tod. Alle diese Einflüsse haben bis zum Schluss großen Einfluss auf ihre Entwicklung. Und das macht die Sache für mich auch so spannend.

Auf Finley und mich bezogen bedeutet das, dass jeder Tag wieder neue Herausforderungen bieten kann. Denn er ist ein Hund, bei dem man nicht nachlassen darf. Er spürt sofort, wenn ich mal schwächel und dann ….. na sagen wir mal, erweitert ohne zu zögern seinen Kompetenzbereich. Das Terrain zurückzuerobern ist dann weitaus schwieriger, als gleich den entsprechenden Einsatz zu zeigen und ihn gar nicht erst auf dumme Gedanken kommen zu lassen.

Das heißt im Klartext, irgendetwas machen wir immer – auf jeder Hunderunde. Entweder wir trainieren die Basics, oder arbeiten an der Leinenführigkeit *seufz. Oder wir machen irgendwo ein bisschen Dummytraining und er kann dabei mal seine Jagdinstinkte austoben. Wenn ihr glaubt, das ist anstrengend? Eigentlich nicht, ich liebe es mich mit meinem Dicken zu beschäftigen. So stärken wir immer wieder unsere Bindung und unser Vertrauen zueinander wächst.  Ich betrachte das als großen Schatz.

 

Lycheethepoodle: Hättest Du gerne einen zweiten Hund – also einen Spielgefährten?

Oje, diese Frage habe ich gefürchtet. Eigentlich jaaaa, dann wieder nein, also vielleiiicht – eine Gefühls-Meinungs-Menagerie im Fluss der Gezeiten….

Die Wahrheit im Ist-Zustand: Im Moment brauche ich keinen zweiten Hund, um glücklich zu sein. Finley auch nicht. Mein Mann hat richtig Bammel davor, ich könnte es tun und den Kindern reicht es vollkommen, dass Sie zu zweit sind.

Doch wenn meine Sehnsucht einmal richtig groß werden würde …. was kümmert mich dann mein Geschwätz von heute 😉 ….

Lycheethepoodle: Darf Dein Hund zu Dir ins Bett?

Bei aller Liebe – NEIN, auf keinen Fall! Für mich ist das eine rein persönliche Entscheidung. Alle anderen mögen das anders sehen – bitteschön, jeder wie er es mag.

Lycheethepoodle: Bloggst Du regelmäßig oder eher spontan?

Ich würde es mal so ausdrücken. Ich blogge regelmäßig in unregelmäßigen Abständen.  Warum etwas auf Krampf online stellen, nur weil es der zweite Mittwoch oder dritte Donnerstag im Monat ist? So zu denken, würde meine Kreativität ausbremsen. Wenn ich aktuell nichts zu sagen habe, muss ich mir auch nicht auf Krampf etwas ausdenken. Das wäre nicht ich und die Qualität der Artikel würde darunter leiden.

Wenn ich eine Geschichte schreibe, muss ich, egal ob Glosse, Rezension oder Infoartikel,  hinter dem Thema stehen. Lieber ein wenig länger recherchieren und auf dem Inhalt herumdenken und dann erst veröffentlichen. Alte Journalisten-Krankheit – das sitzt mir in den Knochen.

Lycheethepoodle: Bellt Dein Hund? Wenn ja, in welchen Situationen?

Na klar bellt der Finley, miau sagen kann er nämlich nicht 🙂 . Allerdings bin ich ziemlich froh, dass Finley es nicht übertreibt. Es gibt schon Momente, in denen er sich äußert.

Da sind die schönen Momente: Frauchen und Herrchen kommen nach Hause, Oma kommt zu Besuch, hey – die Post ist daaaaaa….. Dann meldet er mal kurz und knapp, damit die ganze Familie Bescheid weiß.

Dann sind da, die aus Finleys Sicht, beunruhigenden Momente: Jemand betätigt ohne unsere Erlaubnis die Gartenpforte oder die Haustür. Not amused, der sonst so freundliche Retriever … auch hier kurz und knapp aber eindrucksvoll. Jeder versteht, das heißt NICHT „Komm doch rein“…..

Und dann sind da noch die Momente, in denen es um die Rüden-Ehre geht: Katzen und Kater raus meinem Garten (alle außer Kater Pauly). Oder wir treffen unterwegs die Siedlungskonkurrenten – Labby Leo, Beagle Oskar und – grande désastre – der große Schweizer Sennenhund Enrico C.. Dann werden Botschaften aus der Hölle verschickt. Aber Frauchen muss ja auch noch was zu tun haben….

Lycheethepoodle: Glaubst Du manchmal auch, dass Dein Hund Dich versteht und irgendwie doch ein Mensch in ihm stecken könnte?

Ich bin absolut sicher, dass Finley mich versteht, meine Körpersprache deuten kann, Tonfälle interpretiert und auch dementsprechend darauf reagiert. Hunde können so etwas. Steckt deswegen ein Mensch in ihm? Nein, absolut nicht.

Und das ist ja auch gut so. Als ich meine Tür für Finley öffnete, wollte ich einen Hund, mit allem Drum und Dran. Und genau das habe ich bekommen.

Lycheethepoodle: Gibt es einen Gegenstand, ohne den Dein Hund nicht leben kann? Lieblingsspielzeug?

Ein Gegenstand ohne den Finley nicht leben kann? Soweit würde ich nicht gehen.

Er liebt Dummys jeder Art, in jeder Farbe, Größe, mit und ohne Fell. Denn das bedeutet Spaß für ihn. Es bedeutet, wir machen jetzt etwas zusammen.

Lycheethepoodle: Wieso bist Du eigentlich ein Hundemensch?

Das in Worte zu fassen ist fast unmöglich. Es gehört für mich zu den Grundbedürfnissen meines Lebens, einen Hund zu haben. Es erfüllt mein Herz, meine Seele und macht einen großen Teil meines Seins aus. Ich kann einfach nicht anders.

 „And the nominees are!“

Nun bin ich an der Reihe, drei Blogs für den Liebster Award 2017 zu nominieren und mir zehn Fragen für „meine Blogger“ auszudenken.

Als erstes kam mir der Blog Strukturgeberin von Anna Meißner in den Sinn. Anna, der es immer wieder so wunderbar gelingt das emotionale Chaos, in dem wir Hundehalter manchmal stecken, in klare, verständliche Worte zu fassen.  Ganz unaufgeregt räumt sie Gedankensperren aus dem Weg und zeigt neue Wege zu einem erfüllten Leben mit Hund. „Du darfst das, Du schaffst das, finde Deinen eigenen Weg…“. Anna zu lesen tut einfach richtig gut.

Dann natürlich Maximilian von Gassireport, weil er sich so herrlich kantig gibt und man doch in jedem seiner Beiträge spüren kann, dass er einen weichen Kern hat (dafür wird er mich killen 😀 ). Maximilian ist ein Medienprofi, das merkt man insbesondere in seinen interessant geführten Interviews, zuletzt mit Günter Bloch und Josè Ace. Schaut mal rein, es lohnt sich. Bei ihm im Blog schreibt auch der Hund! Ricos Beiträge sind immer unterhaltsam, er hält uns Hundemenschen auf seine ganz spezielle Art den Spiegel vor. Max, ob nun Du oder Rico meine Fragen beantwortet oder vielleicht sogar beide, sprecht Euch einfach ab ….

Danni und Watson vom Hundebloghaus, sind die dritten Nominierten. Meine Vorliebe für Jagdhunde ist ja kein Geheimnis und Watson ist, genau wie Dannis vorherige Hunde Flynn und York, ein wunderschöner Irish Setter. Außerdem ist Danni eine DIY-Queen.  Auf dem Blog findet ihr viele Ideen, was ihr für Euren Hund basteln könnt, welchen Gegenstand man für Hundespiele noch zweckentfremden kann und unendlich leckere Rezepte für Hundekekse. Abseits von diesen spielerischen Themen, setzt sie sich aber auch kritisch und mit viel Sachverstand mit polarisierenden Themen, wie zum Beispiel Qualzucht, Impfen ja oder nein und Erbkrankheiten auseinander.

Und das sind meine Fragen an Euch:

  1. Man liest häufig von artgerechter Auslastung eines Hundes. Was verstehst Du darunter?
  2. Wenn Du die Wahl hättet, was würdest Du am Verhältnis der Hundehalter untereinander ändern?
  3. Wenn Du am Morgen aufwachst und Deinen Hund siehst, was ist Dein erster Gedanke?
  4. Gibt es einen Gegenstand, der bei Dir auf keiner Gassirunde fehlen darf? Wenn ja, warum muss dieses „Dingens“ dabei sein?
  5. Was ist für Dich der größte „Aufreger“ in der Hundewelt?
  6. Wie ist Dein Blog, Deine Blog-Idee entstanden?
  7. Hast Du Vorurteile gegen bestimmte Hunde oder bestimmte Hunde-Halter-Typen? Wenn ja, verrate sie uns bitte.
  8. Begegnest Du im täglichen Leben Vorurteilen, weil Du einen Hund hast und wie gehst Du damit um?
  9. Gibt es ein bestimmtes Abenteuer, dass Du mit Deinem Hund auf jeden Fall einmal erleben möchtest?
  10. Tierschutzhund oder Hund vom Züchter, gibt es nur das Eine oder das Andere oder bist Du offen für Beides? Wie würde Deine Wahl ausfallen und warum?

Ich bin schon sehr neugierig auf Eure Antworten.

Liebe Grüße, Birgit und Finley

Und das müsst ihr tun für Euren Liebster Award 2017. Bitte haltet Euch an die folgenden Regeln:

  • Danke der Person, die Dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in Deinem Beitrag.
  • Beantworte die zehn Fragen, welche Dir der Blogger, der Dich nominiert hat, stellt.
  • Nominiere weitere Blogger für den Liebster Award.
  • Stelle eine neue Liste mit zehn Fragen für Deine nominierten Blogger zusammen.
  • Schreibe diese Regeln in Deinen Artikel zum Liebster Award, damit die Nominierten wissen, was sie tun müssen.
  • Informiere Deine nominierten Blogger über die Nominierung und Deinen Artikel.