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Dummytraining für den Alltag für den Jagdhund ohne Jagdschein

 

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Wie mache ich aus meinem nicht jagdlich geführten Jagdhund oder Jagdhundmischling einen entspannten Hausgenossen?

Du hast keinen Jagdhund? Das macht nichts, denn in jedem Hund, egal welcher Rasse, steckt ein kleiner Jäger.
Jeder Hund hat einen mehr oder weniger stark ausgeprägten Jagdtrieb. Im Alltag kann sich das für jeden Hundehalter auf unterschiedliche Art und Weise auswirken. Der Hund ist nicht ableinbar, ist nicht abrufbar, jagt Katzen, Eichhörnchen oder Radfahrer.

In diesem Kurs lernen wir, wie wir unserem Hund durch das Dummytraining die Möglichkeit zur Entfaltung seiner Anlagen und Bedürfnisse geben. Wie wir ihn dadurch lenkbarer machen und vermeiden können, dass sein Jagdtrieb außer Kontrolle gerät.

Wir lernen die ersten Apporte aus dem Dummy-Training für eine gute Zusammenarbeit von Mensch und Hund, schulen die Steadyness, die Frustrationstoleranz und die Impulskontrolle unserer Hunde.

Wann?

Freitag, 24. März 2017 bis zum Freitag, 19. Mai 2017, jeweils zwischen 10.00 und 11.30 Uhr.  Am Karfreitag haben wir frei.

Treffpunkt nach Absprache.

Kosten?

120,00 Euro

Anmeldungen bitte über:

Handy 0171/ 273 43 31 oder info@goodfellows-coaching.de

Der Kurs ist geeignet vom Junghund bis hin zum Senior. Ein bisschen Sitz-Platz-Fuß sollte Euer Hund schon kennen, alles andere erarbeiten wir im Kurs.

Bitte eine normale Führ- oder Moxonleine mitbringen. Wer schon mit der Hunde-Pfeife gearbeitet hat, bitte mitbringen und jede Menge Leckerchen.

Ich freue mich auf Euch.

 

 

Es gelten die AGB von Goodfellows Mensch&Hund-Coaching.

Umsatzsteuerfrei aufgrund der Kleinunternehmerregelung lt. § 19 des UStG.

 

 

 

Die Badesaison ist eröffnet

Ich stehe am Ufer des Lottbeker Teichs und überlege: Schmeiß ich das Ding jetzt oder nicht…. Ach, was soll ich mach’s. Ich hole aus und schleudere den Dummy in den See. Mit einem lauten „Platsch“ landet das Stoffsäckchen im Wasser.

Mit einem riesigen Satz springt Finley ins Wasser, läuft ein paar Schritte uhuuund …. Juhu, er schwimmt! Ich kann es kaum glauben.

Wieso juhu? Sonnenwetter, ein idyllischer See und ein Retriever. Passt, würde man meinen. Aber es gibt immer diesen einen Hund, dem es völlig egal ist, wofür er ursprünglich mal gezüchtet worden ist. Finley zum Beispiel, hatte das feuchte Element jedenfalls nicht immer als festen Bestandteil seiner archaischen DNA akzeptiert. Er wog ab, schüttelte den Kopf und befeuchtete schüchtern seine Ballen. Das war’s.

Sein Motto lautete: „Nur so weit rein, wie ich stehen kann. “ In seiner Schwimmfaulheit entwickelte er ein geradezu magisches Gespür für Windrichtung, Gezeiten und Strömungen. So konnte es vorkommen, dass er im See stand und darauf wartete, dass der Wind ihm den Dummy zutrieb. Manchmal schnappte er sich das Kanvas-Säckchen und brachte es stolz zurück. Wenn er aber nicht ganz heranreichte, ohne den Boden unter den Füssen zu verlieren, dann sah er gelassen zu, wie der Dummy an ihm vorbei dümpelte. War der Dummy als kleiner oranger Punkt am anderen Ufer zu erkennen, stieg Finley aus den Fluten, rannte um den See herum und legte den längsten Apport hin, den die Retriever-Welt je gesehen hat.

Man muss es positiv sehen. Seine Steadyness kennt keine Konkurrenz, er hat ein gutes Auge bewiesen und mir so ganz nebenbei eine Lektion im Geduld üben erteilt.