Pssst – Ich bin inkognito!

Darf ich vorstellen: Madame Lumière, Lichttherapeutin und Yogalehrerin in meiner Vorstadt

Vor ein paar Wochen hatte ich Euch ja von meinem Rauswurf bei Pinterest berichtet. Pinterest hatte mich nachdem ich nur einen Pin in meinem neu eingerichteten Unternehmens-Account gepostet hatte, an die frische Luft gesetzt. Das spaßbefreite Bilderkennungsprogramm hatte mich wegen meines Pins zum Schleppleinen-Dilemma, in die Ecke der fesselspielenden Vorstadt-Hausfrauen geschoben. Die virtuellen Sicherheitsbeauftragten von Pinterest geleiteten mich durch die Vordertür ins Freie. Lies mal hier (klick).

Hasta la vista, Baby … ähm, Pinterest …

Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich das einfach so hinnehmen würde. In feinster Schwarzenegger-Manier sagte ich: „Hasta la vista, Baby! I‘ll be back in vier Wochen.“ Ich ging in den Untergrund änderte meinen Usernamen geringfügig und richtete mir einen neuen Unternehmensaccount ein. Pinterest und ich haben unseren Frieden miteinander geschlossen – VORERST!!! Der Goodfellows Hundeblog heißt jetzt schlicht Good Fellows und ist wieder an Bord des Social-Media-Schlachtschiffes, gewissermaßen inkognito. Wenn Ihr Lust habt, schaut doch einmal vorbei. Zu unserem Pinterest-Account geht es hier (klick).

Mein Plan war aufgegangen, das Bondage-Gate hatte ich erfolgreich ausgesessen. Alles entspannt in der Vorstadt – dachte ich. Während ich mich wieder auf der Pin-Plattform tummelte und nichts Böses ahnte, bewahrheitete sich am anderen Ende der Vorstadt das, was ich meinen Töchtern immer sagte. DAS NETZ VERGISST NIEMALS ETWAS!!!

Das Schleppleinen-Dilemma schlägt Wellen in der Vorstadt

Meine 16jährige Tochter Motte saß zu diesem Zeitpunkt in ihrem Klassenraum und arbeitete mit ihrer Arbeitsgruppe an einem GST-Projekt. Kurz zur Info, GST ist in etwa das, was man in meiner Schulzeit Gesellschaftskunde nannte. Der GST-Lehrer meiner Tochter kam auf die Idee, dass es doch lustig wäre, wenn die Schüler alle einmal ihre Eltern googeln würden. Gesagt, getan.

Da tauchten sie dann alle nacheinander auf: Felix‘ Vater Friedhelm, der Anwalt zeigte sich, Understatement pur,  im Kanzlei-Outfit. Connys Mutter Susanne ist Frauenärztin, in ihrem weißen Kittel wirkte sie extrem vertrauenswürdig und Torbens Eltern standen in ihren grauroten Berufskitteln in trauter Eintracht nebeneinander und präsentierten voller Stolz die Gemüseauslagen ihres Vorstadt-Supermarktes. Dann war die Motte dran. Sie gab meinen Namen ein und es erschien … rischtisch … das Pinterestfoto auf der ihre Mutter bis zum Kragen in eine Schleppleine eingeschnürt ist und aussieht, als hätte sie gerade die halbe Nachbarschaft gemeuchelt.

Affaire befreit mich von ehrenamtlicher Mitarbeit *Juchei

Was soll ich Euch sagen, die Freunde fanden das Foto „voll Fett“ und das hatte laut meiner Tochter nichts mit meinem Körpergewicht zu tun. Meine Lütte war plötzlich die mit der coolen Mutti und genießt diesen Zustand bis heute. Bei ihrem Lehrer führte das Foto ganz offensichtlich zu einigen Irritationen. Er fragt mich nicht mehr, ob ich Elternvertreterin werden möchte oder irgendwie geartete Ämter bei Schulwettkämpfen oder dem Tag der offenen Tür bekleiden möchte. Diesen Zustand genieße ICH in vollen Zügen.

Trotzdem hielt ich es für angebracht, mir ein Alterego zuzulegen um unsere Familie wieder spießerkompatibel zu machen. Also setzte ich mich hin und bastelte mir ein paar Fotos zusammen. Das bereitete mir ein geradezu diabolisches Vergnügen. Natürlich sind auch ein paar Entwürfe entstanden, die ich schnell wieder verworfen habe. Den Hochseekapitän Claasen hätte man mir wahrscheinlich sowieso nicht abgekauft. Ebenso wenig das Sterntaler im Vorruhestand. Es musste also irgendetwas sein, was zu meiner Vorstadt passte … irgendetwas Friedliches *hirch … mit Blümchen, ja, Blümchen waren gut. Dann noch die passende Sonnenbrille und mein Inkognito, Madame Lumière die Lichttherapeutin war geboren.

Pssst, nicht so laut lachen … ich bin doch inkognito … Pinterest hat es bis heute nicht gemerkt … Toi, Toi, Toi.

Es grüßt Euch, Eure Madame Lumière (formerly known as Bondage-Birgit)

 

 

 

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSaveSaveSave

SaveSaveSaveSave

SaveSave

SaveSaveSaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

SaveSave

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.