Moooiiin Meier-Kumpel altes Haus!

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Vor Weihnachten erinnert man sich an alte Freunde aber auch an neue Weggefährten. Kapitän Finley erinnert sich gerne an seine Korrespondenz mit Herrn Meier aus Oberimbach. Schließlich haben die zwei Schwerenöter ja einige Gemeinsamkeiten.

Sie wissen wie man das Leben genießt und die holde Weiblichkeit betört. Und beide haben eine gute Seele zuhause, die dafür sorgt, dass die Herren nicht die Bodenhaftung verlieren. Für Herrn Meiers Außenauftritt sorgt das Pressebüro Strodtbeck und bei Kapitän Finley biegt seine Haushälterin die täglichen, kleinen Peinlichkeiten wieder hin. So wie jetzt auch…

Nachricht aus der Kajüte:

Moooiiin Meier-Kumpel altes Haus,

nooadische Grüsssse aus dem Groggglas … Hihihihi….*glucksgluckskicher

Adwentsgedöns is’wirklich suuupiiidupiii. Und wir sihiiingen so schöiiin…..

„Äyh nuboan king tuuu siiiiii, parampappapppammmmm …. sän hiii smailt ät miii, parappapapammm, miii änd mai drammm, paramppapapammmm….“ *trällergröhljaul

Meld’ di mol mien Jung, so schoin komm’n wir nich noch mol tosoam.

Dien Kaptain Finleeee

 

Übersetzung aus der Kombüse:

Sehr geehrter Herr Meier,

leider konnte ich den Brief meines Kapitäns nicht mehr rechtzeitig aufhalten. Deshalb gehe ich jetzt davon aus, dass sie, total nüchtern,  vor einem nach Rum riechenden Blatt Papier sitzen und verblüfft den Kopf schütteln.

Ich versuche nun Ihnen den etwas nebulösen, verlallten Inhalt des Briefes näher zu bringen.

Die etwas –  ähäm sagen wir mal, locker-jovial ausgefallene Begrüßung drückt natürlich in erster Linie die Wertschätzung aus, die der Kapitän für Sie empfindet. Er würde sich freuen, wenn Sie Zwei diese Freundschaft bei Gelegenheit vertiefen würden.

Mit Adventsgedöns beschreibt Ihnen der Kapitän eine altehrwürdige Tradition unserer Straße. Hier bei uns im Ring ist es Brauch, in der Vorweihnachtszeit reihum Adventspartys zu veranstalten. Da Kapitän Finley sehr geschätzt wird in unserer Gegend, steht er auf nahezu jeder Gästeliste. Natürlich möchte er niemanden vor den Kopf stoßen, und lässt sich auf allen Partys einmal sehen. Das wiederum führt zu einem stetigen, nicht zu verhindernden Ansteigen seines Restalkoholpegels.

Und wenn der Kapitän duun ist, dann fängt er an zu singen. Was im Brief nun folgt, ist ein Auszug der plattdeutschen Version des Weihnachtsliedes „Little Drummer Boy“. Nun ja, ich gebe zu, gebrüllt klingt es nicht mehr ganz so weihnachtlich.

Nachdem mein Chef sich beim Singen vollends verausgabt hatte, beendete er den Brief mit dem Hinweis, dass er sich über eine Antwort von Ihnen sehr freuen würde. Und wenn ich das persönlich noch ergänzen darf, auch ich lieber Herr Meier, würde mich freuen, wenn Sie sich durch den kleinen Ausrutscher meines Chefs nicht abschrecken lassen und sich wieder einmal bei ihm melden würden.

Oha – da höre ich Gesänge auf der Straße. Der Kapitän kommt nach Hause.

Na dann haben wir es für dieses Jahr wieder einmal geschafft. Das war die letzte Adventsparty vor Heilig Abend. Ach du Schreck, dieses Mal hat es den Kapitän aber richtig gerissen.

Unter diesen Umständen bin ich sehr froh, dass sich das Verhältnis zwischen ihm und unserer Biotonne entspannt hat. Es hat sich eine belastbare, zuverlässige und was besonders wichtig ist, platonische  Freundschaft zwischen den Zweien entwickelt. Heute Nacht, zum Beispiel wird mein Kapitän von unserer Tonne nach Hause gekarrt. Na dann will ich ihn mal ins Bett bringen.

Zwischen Weihnachten und Silvester kommt unser Kapitän ins Trockendock. Dann gibt es bis zum Jahreswechsel um Mitternacht keinen einzigen Tropfen Alkohol. Dafür werde ich garantieren. Das ist dann sozusagen die Entgiftung 2.017.

Zum Abschluss möchte ich noch meine recht herzlichen Grüße an ihr Pressebüro richten.

Liebe Frau Sophie, wir haben es ja nicht immer leicht mit unseren beiden Herren. Aber wenn wir mal ehrlich sind, würden wir es anders haben wollen? Also alles in allem gesehen, bin ich schon ganz zufrieden mit meiner Situation. Ich wünsche Ihnen, Herrn Meier, der weisen Frau Andra, dem originellen Piccozisten und der kleinen Bordsteinschwalbe (sie und meinen Kapitän sollten wir bei einem Treffen, immer schön im Auge behalten) ein wunderschönes, besinnliches Weihnachtsfest. Und wie wir hier in Hamburg sagen „einen guten Rutsch“ ins Jahr 2017.

Mit herzlichem Gruß, die Haushälterin

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