Die FURBO Hundekamera im Finley-Test

FURBO – Leckerchenwerfen – Film ab – Bellalarm – hier ist was los

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Was macht der Hund, wenn ich nicht da bin

 

Eigentlich hat mich schon immer interessiert, ob Finley irgendeinen Blödsinn veranstaltet, wenn ich ihn allein zuhause lasse. Bisher habe ich mir immer ganz fest Folgendes vorgestellt: Mein super gut erzogener Hund *hüstel zieht sich auf seinen Platz zurück, sobald ich das Haus verlasse. Dann folgen Energie auftanken bei stundenlangem Schönheitsschlaf und Wölkchenreisen durch die Hundetraumwelt. Er geht nicht aufs Sofa, zieht nicht über Los in den ersten Stock und jagt auch keine Katzen hinter den Panoramafenstern. *hach

Jetzt ist der Moment der Wahrheit gekommen und ich kann überprüfen, ob meine schönen Wunschvorstellungen einem Praxistest standhalten können. Finley und ich haben die FURBO Hundekamera von der getestet, die uns Kaikalis Communiktaions freundlicherweise kostenfrei zur Verfügung gestellt wurde. Die Kamera wurde in Zusammenarbeit mit professionellen Hundetrainern und Tierärzten entwickelt. Sie soll nicht nur helfen, den Hund unter Beobachtung zu halten, sondern auch als Trainingstool dienen aber dazu komme ich später noch.

Die Installation ist kinderleicht

Ich hatte ja ein Bisschen Respekt vor der Installation der Kamera aber letztlich war alles ganz einfach. Zuerst habe ich mir einen Platz gesucht, wo die Kamera sicher stehen konnte, ohne dass Finley sie umreißen könnte. Unser Bücherregal erwies sich als ideal. Dann einfach den Stecker in die Steckdose stecken, die Furbo-App auf mein Iphone herunterladen und dann ans WLAN anschließen. Das war es schon. Die FURBO-App leitete mich von Schritt zu Schritt. Ein verschiedenfarbiges Licht zeigt an in welchem Modus sich die Kamera gerade befindet. Weißes Licht sagt „Ich starte“, Gün sagt „Installationsbereit“, Gelb ist der Stand-by-Modus, Blau bedeutet Furbo ist im Einsatz und Lila zeigt an, wenn die WiFi-Verbindung unterbrochen wurde.

Der Anmeldevorgang dauerte nur fünf Minuten, danach konnte ich loslegen. Also ACHTUNG Finley „Big Mama is watching you“.

 

Fotos und Videos – Finley BIG MAMA is watching you

 

Jetzt aber einmal etwas zu den einzelnen Funktionen der FURBO Kamera. Ihr könnt Fotos machen und Videos herstellen. Ja, auch nachts, denn die Furbo Hundekamera verfügt über eine Infrarot-Einstellung, die Nachtaufnahmen ermöglicht. Die Übertragung der Bilder auf mein Iphone war klar und störungsfrei, die Qualität der Bilder in HD-Auflösung und der Videos gut. Ich war positiv überrascht, wie groß der Bildausschnitt der mit einem 160 Grad Weitwinkel ausgestatteten Kamera ist. Ich hatte nahezu den gesamten Wohn- und Essbereich im Blick. Diese Kamera-Funktionen haben für mich den größten Spassfaktor und die Kamera wird mir sicher auch in Zukunft schöne Bilder für meinen Youtube-Kanal oder für Instagram liefern, denn man kann die Fotos und Videos direkt nach ihrem Entstehen, ganz bequem herüberladen.

 

Die Stimme aus dem OFF schießt mit Leckerchen…

 

Über ein Mikrophon könnt Ihr mit Eurem Hund sprechen. An der Wiedergabe der Stimme könnte man noch ein wenig schrauben, die klingt ein Bisschen blechern. Ihr habt so die Möglichkeit auch auf Distanz verbal mit Eurem Hund Kontakt aufzunehmen und kleine Trainingseinheiten mit ihm einzulegen. Denn die FURBO Kamera bietet die Möglichkeit den Hund mit Leckerchen zu belohnen, wenn er macht was Frauchen möchte. Oben hat die Furbo Kamera eine kleine Kammer, die man mit Leckerchen befüllen kann. Wenn Euer Hund folgt, wischt Ihr mit dem Finger über das Leckerchen-Symbol auf dem Handy und die Kamera „spuckt“ einen Hundekeks aus. Das klingt erst einmal sehr einfach.

 

Die FURBO Hundekamera als Trainingstool

 

Die Kamera als Trainingsinstrument – als Hundetrainerin sehe ich diese Möglichkeit mit gemischten Gefühlen und ich finde, jeder Hundehalter sollte die Risiken individuell abwägen und dann entscheiden ob er die Kamera als Trainingstool nutzen möchte. Denn bei einem Hund mit Trennungsängsten kann es helfen, wenn er Frauchens Stimme hört, es kann es aber auch dazu führen, dass der Hund in noch höhere Erregungszustände gerät, weil er seinen Halter im Haus nicht finden kann. Hier gilt, jeder kennt seinen Hund am besten, Eure individuelle Einschätzung ist gefragt.

 

Übrigens der „Fotobomber“ im Hintergrund ist mein Gatte. Und ich sag noch, bleib stehen – nicht schleich Dich…. *kicherglucks.

Die Belohnung erfolgt zeitverzögert

 

Wenn Ihr Euch entscheidet, mit der Kamera zu trainieren, solltet Ihr Eurem Hund schrittweise beibringen, dass ein Befehl aus dem Lautsprecher genauso ernst zu nehmen ist, wie ein Befehl von Angesicht zu Angesicht. Die FURBO-App hält dafür ein Lehrvideo für Euch bereit, in dem erklärt wird, wie man das macht. Ein paar Dinge solltet Ihr vor der Anwendung allerdings bedenken. Aus meiner Sicht entsteht beim Leckerchen „wischen“ kein richtiger Belohnungseffekt, weil die Kamera den Keks zeitverzögert auswirft. Das Gehirn eines Hundes hat nur einen sehr kurzen Zeitraum, etwa drei Sekunden, zu Verfügung in dem es die Handlung des Hundes mit der Belohnung verknüpfen kann. Die Kamera braucht für den Auswurf etwas länger. Und ein weiterer Aspekt, der mich an der Trainingsfunktion zweifeln lässt, ist die Frage – was ist wenn Euer Hund ungehorsam ist? Hört Euer Hund nicht auf Euch, habt Ihr aus der Entfernung keine Möglichkeit dieses Verhalten zu sanktionieren. Wenn Ihr Eurem Hund aber frei von irgendwelchen Trainingszielen, einfach nur ein Bisschen Futter zukommen lassen wollt, ist die „Wisch-Funktion“ klasse.

 

 

Für uns keine Gespräche aus dem OFF

 

Für Finley und mich bleibt das Mikrophon in Zukunft aus. Denn ich habe festgestellt, dass Finley *dasLebenistgerecht tatsächlich ganz ruhig darauf wartet, dass wir nach Hause kommen. Wie Ihr auf den Fotos sehen könnt, legt er sich ab und dümpelt danach von Traumwölkchen zu Traumwölkchen. Wenn ich ihn angesprochen habe, hat das bei ihm nur zu Irritationen geführt. Beim ersten Mal (siehe erstes Video oben) hat er die Leckerchen noch gefressen, dann ist er aus dem Wurfbereich herausgegangen und hat die Küchentür angebellt, weil er mich dahinter vermutete. Beim zweiten Mal haben ihn die Leckerchen schon gar nicht mehr interessiert und er ist gleich zur Küchentür gegangen und hat sich beschwert. Also erreiche ich mit Mikrophon und Leckerchen werfen genau das, was ich nicht möchte. Aber das betrifft eben ganz individuell gesehen nur Finley und mich. Probiert es einfach aus, wie es bei Euch und Eurem Hund ist. Jedes Mal wenn wenn Finley bellt, sendet die FURBO-App einen Bellalarm aufs Handy. Auf dem Display meines Iphones erscheint dann eine PushUp-Nachricht. Diese Funktion finde ich sehr nützlich, denn es gibt mir die Möglichkeit gleich einmal nachzuschauen, was da in meinem Haus los ist.

 

Erwischt! So ein Schlingel…

 

Und dann habe ich ihn doch noch erwischt, meinen Schlingel. Da hatte er es sich doch rotzfrech bequem gemacht auf Herrchens Clubsessel. Na ein Bisschen kann ich Ihn ja verstehen. Das Ding ist wirklich saubequem und bietet den besten Ausblick aus unserem Panoramafenster. Da kann Finley dann als erster sehen, wenn mein Mann, die Kinder oder ich wieder nach Hause kommen. Na, ich werde mal so tun, als ob ich das nicht gesehen habe…

 

 

Alles in allem bietet die FURBO Hundekamera mir genug Vorteile und jede Menge Spass, so dass ich sie gerne weiterempfehle. Und wenn bei uns irgendwann mal wieder ein Welpe einzieht, wird meine Kamera im Dauereinsatz sein.

 

 

Fotogalerie zur FURBO Hundekamera

 

 

Dieser Artikel enthält Werbung. Darüber hinaus enthält er einen Affiliate-Link zu Amazon. Wenn Ihr Euch entschieden habt, die FURBO Hundekamera zu kaufen und den Weg über diesen Link in meinem Beitrag zu gehen, würde mich das sehr freuen. Euch entstehen dadurch keine Kosten. Ich erhalte dann eine kleine Provision, die ich wieder in die Pflege des Goodfellows Hundeblogs und die Umsetzung neuer Ideen auf meinem Blog, investieren kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

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