Emma sucht ein neues Zuhause

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Manchmal gibt es im Leben Veränderungen, die es nötig machen, dass die Vernunft das Herz besiegt. So war es leider bei Emmas Familie. Emma ist eine sieben Jahre alte, kastrierte, schwarze Labrador Hündin und ist ein Schatz.

Das hübsche Labrador-Mädchen sucht ein neues Zuhause mit hundeerfahrenen Menschen, kleine Kinder sollten nicht in dem Haushalt leben. Ältere Kinder sind in Ordnung, sollten aber schon ein wenig Hundeverstand besitzen.

Die Entscheidung, Emma in ein neues Zuhause abzugeben, ist für ihre Familie sehr schmerzhaft und wurde von ihnen nicht leichtfertig getroffen.

Emma ist ein lieber Hund und genießt es, gestreichelt zu werden. Sie spielt gern und ausgiebig mit Bällen und hat Freude an Suchspielen. Ganz labbitypisch wäre Nasenarbeit gut für sie geeignet.

Allerdings ist sie in manchen Situationen etwas unsicher. Sie hat Angst vor Regen und sucht dann Sicherheit bei ihren Haltern. Beim Fressen und in ihrem Körbchen hat Emma lieber ihre Ruhe.

Mit anderen Hunden kommt Emma gut zurecht. Hunderunden in netter Begleitung steht also nichts im Wege. Katzen sollten allerdings nicht im neuen Zuhause leben. Emma ist beim Tierarzt komplett durchgecheckt worden, sie ist gesund.

Wer dieser lieben Hündin ein schönes, neues Zuhause geben möchte, kann sich bei mir unter der Handnummer 0171/273 43 31 oder bei Anja Laupichler unter der Handynummer 0151/ 40163050 melden.

 

 

 

 

Fünf Bärchen suchen Kuschelplatz zum Großwerden

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Diese 5 jungen Wuschelmixe wollen ihre Familien erobern. Dasy, Donald sowie Tick Trick und Track sind drei Monate alt, sie werden mittelgroß. Die Welpen wurden ausgesetzt und leben zurzeit auf einer Pflegestelle in Lübeck. Dort können sie ihren Favoriten besuchen und kennenlernen. Welche Rassen in ihnen versteckt sind ist nicht bekannt, da man ihre Eltern nicht kennt.

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Die Lütten sind wellentypisch verspielt und wollen mit ihren Menschen gerne eine Hundeschule besuchen. Deshalb suchen wir Hundefreunde mit etwas Zeit und viel Geduld, die Spass daran haben mit ihrem Hund die Welt zu erkunden.

Die kleinen Bären werden mit Schutzvertrag gegen Schutzgebühr vermittelt.

Sie sind geimpft und gechipt. Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bei Anja Laupichler unter der Telefonnummer 0151/ 401 63 050.

 

 

Ellie – ein besonderer Hund für sportliche Menschen

EllieLuetAls Ellie vor einiger Zeit auf ihre Pflegestelle in Lütjensee kam, war sie ein extrem ängstlicher Hund. Sie musste in der Vergangenheit schreckliche Dinge erlebt haben. Mit viel Liebe, Geduld und Hundeverstand hat ihr Pflegefrauchen mit ihr gearbeitet. Es ist ihr gelungen ein Vertrauensverhältnis zu der 3 Jahre alten Hündin aufzubauen. Ellies Verhalten normalisierte sich und sie ließ immer mehr von ihrem eigentlich, bezaubernden Charakter durchscheinen.

Ellie schmust gerne, ist verspielt und lieb. Auch außerhalb des Hauses macht das Leben mit Ellie Spaß.Sie geht mit ihren Pflegeeltern joggen, läuft gut am Fahrrad und steht einem ausgiebigen Stadtbummel nicht abgeneigt gegenüber.

Wenn Ellie allerdings frei, ohne Leine läuft, bricht manchmal ihre alte Angst wieder durch. Möglicherweise wurde sie einmal auf unsanfte Art eingefangen. Sie bleibt dann zwar in der Nähe, lässt sich aber nicht anfassen. Wird sie dann wieder sanft ins Haus gelockt, normalisiert sich ihr Verhalten wieder. Deshalb wird Ellie an der langen Schleppleine geführt.

Ellie braucht Menschen mit viel Zeit, Geduld und etwas Hundeerfahrung.Ellie ist kastriert, gechipt und geimpft. Wenn Sie Ellie helfen wollen unsere Welt zu erobern, rufen Sie uns an. Tel. 0151/ 40163050 oder 04154/999400

 

Tierheim vermittelt Hund ohne Erlaubnis des Eigentümers

 

Maik Wiedow hofft bis heute vergeblich auf die Hilfe des Tierheims Großhansdorf.

Maik Wiedow hofft bis heute vergeblich auf die Hilfe des Tierheims Großhansdorf.

Wenn Maik Wiedow abends nach seiner Schicht die Haustür aufschließt, erwartet ihn nur Stille. Diese Stille ist kalt und legt sich wie eine Eisschicht auf sein Herz. „Dieser Moment ist immer am schlimmsten“, sagt der 38-jährige Altenpfleger, „da wird mir wieder klar, dass Sammy nicht mehr bei mir ist.“ Sammy ist sein Hund. Der vierjähriger Mischlingsrüde mit schwarz gelocktem Fell, sollte für zwei Wochen Pensionsgast im Tierheim Großhansdorf sein, weil Wiedow verreiste. Doch das Tierheim vermittelte den Hund in dieser Zeit an neue Besitzer.

„Ich hatte meine Ex-Frau gebeten, Sammy für die Zeit meines Urlaubs im Tierheim Großhansdorf in Pension geben“, sagt der 38-Jährige. Wenige Tage nach der Abreise habe ihn seine frühere Frau  angerufen und gesagt, das etwas schiefgelaufen sei. Sammy sei weg und habe neue Besitzer.

„Ich konnte das zuerst gar nicht glauben – unfassbar, was da passiert war“, sagt Maik Wiedow. In Panik brach er daraufhin seinen Urlaub ab und versuchte mit dem Tierheim in Kontakt zu treten. „Dort hat man mich abgewimmelt, alles sei richtig so“, so Wiedow. Seine Ex-Frau habe einen Vertrag unterschrieben, der das Tierheim berechtigt habe Sammy zu vermitteln.

Sammy (re.) wird von Maik Wiedow schmerzlich vermisst.

Sammy (re.) wird von Maik Wiedow schmerzlich vermisst.

Ich habe zu erklären versucht, dass Sammy ja mir gehörte und meine Ex-Frau gar nicht berechtigt war, solche rechtlichen Sachen für mich zu unterschreiben, aber man glaubte mir nicht“, sagt der Altenpfleger. Ein vereinbarter Gesprächstermin sei vom Tierheim per Mail kurzfristig abgesagt worden.

Das Tierheim hält den Vertrag dagegen für rechtsgültig. „Die Ex-Frau von Herrn Wiedow hat einen Vertrag unterschrieben, in dem sie dem Tierheim das Eigentum an Sammy und seinem Bruder Balu übertragen hat. Die Mitarbeiter des Tierheims durften die Hunde weitervermitteln“, sagt Monika Ehlers, Sprecherin des Tierheims. Im Impfpass der Hunde seien beide, Maik Wiedow und seine Ex-Frau, als Eigentümer ausgewiesen. Das habe den Mitarbeiterinnen des Tierheims als Beweis dafür gedient, dass die Ex-Frau über beide Hunde verfügen durfte, so Ehlers.

„Ja, wir standen beide noch im Impfpass. Dennoch hätten die Mitarbeiterinnen nach einer schriftlichen Vollmacht von mir verlangen müssen, meine Telefonnummer war ja bekannt“, entgegnet Maik Wiedow. Es sei doch selbstverständlich, dass sich zwei Menschen schriftlich einverstanden erklärenmüssten, wenn sie ihr gemeinsames Eigentum verkaufen wollten. „Und in diesem Fall bin ich sogar der alleinige Eigentümer von Sammy“, so Wiedow.

Außerdem sei seine Ex-Frau gar nicht geschäftsfähig, das sei gutachterlich festgestellt. Die geleisteten Unterschriften seien deshalb unwirksam. „Dieser Umstand war den Mitarbeiterinnen im Tierheim auch bekannt“, so Wiedow. Und weiter: „Meine Ex-Frau hat mir erzählt, dass sie von den Damen zur Unterschrift gedrängt worden sei.“

Der Tierfreund betont, dass es ihm in der Angelegenheit auch nicht in erster Linie um Schuldzuweisungen gehe. „Fehler können passieren“, so Wiedow. Aber das Tierheim hätte alle Hebel in Bewegung setzen müssen, dass er seinen Hund wieder zurückbekomme. Er sei furchtbar enttäuscht über die kühle Abfuhr. Deshalb habe er sich jetzt einen Anwalt genommen, um seine Interessen zu vertreten.

„Das die Ex-Frau von Herrn Wiedow nicht geschäftsfähig ist, höre ich zum ersten Mal“, sagt Monika Ehlers zu den Vorwürfen. „Sie hat deutlich und klar erklärt, dass sie mit den Hunden überfordert ist und eine Vermittlung an andere Besitzer wünscht.“ Die Tierpflegerinnen hätten rechtmäßig gehandelt. Die Frau sei auch nicht bedrängt worden und habe ihren Entschluss freiwillig getroffen. „Dem Hund geht es dort, wo er jetzt ist sehr gut. Da sollte man ihn jetzt nicht wieder herausreißen“, so Ehlers.

„Bei mir ging es Sammy aber auch sehr gut und das seit vier Jahren. Ich habe ihn großgezogen, der weiß doch jetzt gar nicht was los ist“, sagt Maik Wiedow aufgeregt. Er könne die Sache nicht auf sich beruhen lassen. „Das ist, als ob einem ohne triftigen Grund das eigene Kind weggenommen wurde. Das zerreißt einem das Herz“, sagt er traurig.

Maik Wiedow hofft, das Sammys neue Besitzer sich bei ihm melden. Er baue auf auf Vernunft und Mitgefühl. „Irgendwie sind wir ja beide unschuldig in diese Situation gekommen“, sagt er.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dackel Gustav wird noch immer vermisst

GustlcloseWeihnachten ist die Zeit, in denen sich Wünsche erfüllen. Menschen schreiben lange Wunschlisten und packen Geschenke für ihre Lieben ein. Julia Bentin aus Bergedorf schreibt keine Liste. Sie hat nur einen sehnlichen Wunsch. Sie möchte ihren sechs Jahre alten Dackel Gustav wiederfinden.

Gustav war am 21. Juni 2014 während eines Spazierganges im Krähenwald im Reinbeker Ortsteil Hinschendorf weggelaufen. Seit diesem Tag ist Julia Bentin auf der Suche nach ihrem Hund, hat nicht einen Tag nachgelassen. „Es hat mehrere Sichtungen gegeben, aber ich komme immer irgendwie fünf Minuten zu spät“, sagt Bentin traurig. Unterstützung erhält sie von Freunden und Bekannten. „Auch die ansässige Jägerschaft hilft mit, Pilzesucher, Spaziergänger, Reiter… Ich bin so dankbar dafür, dass mir alle helfen wollen“, sagt die Immobilienmaklerin.

Hilfe gibt es auch im Internet. Mehr als 2000 Follower hat ihre Facebookseite „Wir suchen Gustav“. Als Julia Bentin eine Belohnung in Höhe von 500 Euro aussetzte, erhöhte eine Followerin, die anonym bleiben möchte, die Belohnung noch einmal um 500 Euro für jeden Hinweis, der zu Gustav führt.

„Die Chancen, dass Gustav das letzte halbe Jahr allein im Wald überlebt hat, stehen gut“ , sagt Nicole Kerkau vom Deutschen Teckelklub 1888 aus Bad Oldesloe. Dackel seien Hunde mit Charakter. Sie könnten selbständig Entscheidungen treffen und sich allein versorgen. „Nach spätestens 48 Stunden ist so ein Dackel ausgewildert, geht jagen, der verhungert nicht“, so Kerkau. Solange der Winter so milde bleibe, mache es Sinn, Gustav

auch im nächsten Jahr noch zu suchen. „Das Einfangen wird allerdings immer schwieriger“, sagt die Dackelexpertin, „Der Hund wird immer scheuer werden und sich immer mehr von den Menschen zurückziehen.“ Deshalb solle man bei einer Sichtung nicht auf ihn zugehen. „Das Beste ist, umdrehen und die Besitzerin benachrichtigen.“

„Ich finde es toll, dass Gustavs Besitzerin die Suche nach ihrem Hund nicht aufgibt“, sagt Nicole Kerkau. „Das könnte ich gar nicht. Unsere Hunde gehören zu uns, sind vollwertige Familienmitglieder“, so Bentin. Und: „Ich fühle mich immer noch Verantwortlich für Gustav und sein Wohlergehen.“ Und Gustavs Körbchen steht immer noch verwaist vor dem Kachelofen in Julia Bentins Büro und wartet….

Hier können sie ihre Hinweise geben: www.facebook.com auf der Seite „Wir suchen Gustav“, TASSO 24-Stunden-Hotline 06190/937300, Julia Bentin Handynummer 0172/4548354. (bja)