Schlidderpartie im Eiswald

Ich pfeife vor mich hin: „Am Sonntag will mein Süßer mit mir segeln, ähh schliddern gehn’…“ Es ist kein fröhliches Pfeifen , eher so ein nervöses IchHabekeineAngstindenKellerzuGehen-Flöten. Bei jedem Schritt rechne ich damit, dass es mich der Länge nach hinhaut.

 

Jeder Spaziergang eine Eislaufkür

 

Ich bin für dieses Wetter nicht gemacht. Es nervt mich, dass mir die täglichen Spaziergänge eiskunstläuferische Fähigkeiten auf Katharina-Witt-Niveau abfordern. Während Finley leichtfüßig über das Eis gleitet, sehe ich beim Laufen aus als hätte ich grobmotorische Störungen. Ich habe die Nase voll, ich will Tauwetter!

Etwas mehr Wärme wäre begrüßenswert, trockener Boden unter den Füssen wünschenswert und die dicken Wintermützen, diese Frisur-Killer,  können endgültig im Schrank auf dem Speicher verschwinden. Zuhause kuschele ich mich auf meinem Sofa, schließe die Augen und gebe mich meinen Tagträumen hin. Dann kann ich den Frühling schon sehen, riechen, fühlen so wie in dem berühmten Volkslied von Hoffmann von Fallersleben besungen: „Schöner Frühling komm doch wieder, Lieber Frühling komm‘ doch bald, bring‘ uns Blumen, Laub und Lieder, schmücke wieder Feld und Wald.

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